| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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BMW R 18 vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Vergleich für Cruiser- und Bobber-Fans
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Custom“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 steht für große Cruiser-Ästhetik, viel Präsenz und ein Fahrgefühl, das eher nach Ruhe und Souveränität klingt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen wirkt leichter, moderner und deutlich alltagstauglicher – mit dem typischen Bobber-Charakter, der auf Stil und Agilität setzt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Look, Komfort, Fahrbarkeit und dem „richtigen“ Gefühl beim Losfahren.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen als Selbstzweck, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle in der Praxis zueinander verhalten: von Motor- und Leistungscharakter über Sitzposition und Handling bis hin zu Komfort und Alltagstauglichkeit. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Design und Charakter: große Bühne vs. kompakter Bobber-Look
Die BMW R 18 ist ein Statement. Das Design ist klar auf Cruiser-Optik getrimmt: massiver Auftritt, klassische Linien und ein Gesamtbild, das auch im Stand Aufmerksamkeit zieht. Genau diese „große Bühne“ spürt man häufig auch beim Fahren: Das Motorrad wirkt wie geschaffen für entspanntes Cruisen, bei dem man nicht ständig nach Korrekturen sucht, sondern einfach rollt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen die Bobber-Karte: kompakter, freier im Look und mit einem Stil, der eher nach „leichtfüßig und stylish“ wirkt. Das Motorrad wirkt optisch näher an der Welt der modernen, urbanen Custom-Bikes. Dadurch entsteht ein anderer Charakter: weniger „Show“ im Sinne von Masse, mehr „Show“ im Sinne von Agilität und persönlichem Stil.
Stärken und Schwächen beim Design
Stärken der BMW R 18: starke Präsenz, klassischer Cruiser-Charakter, wirkt hochwertig und zeitlos. Schwächen der BMW R 18: wer ein sehr handliches Bike für enge Stadtbereiche sucht, muss sich mit der Cruiser-Grundform arrangieren.
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400: kompakter Look, moderner Custom-Vibe, wirkt im Alltag oft leichter zu bewegen. Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400: wer ausschließlich auf „große Cruiser-Wucht“ steht, könnte den optischen und emotionalen Eindruck der BMW vermissen.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Cruisen vs. lebendige Alltagsdynamik
Beim Vergleich der Motor- und Leistungscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 18 ist auf ein entspanntes, kraftvolles Fahren ausgelegt. Die Art, wie Leistung verfügbar ist und wie das Motorrad auf Drehzahl reagiert, zielt auf Gelassenheit. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo überzeugt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt. Durch die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte im Zusammenspiel mit dem leichteren Konzept entsteht ein Motorrad, das eher dazu einlädt, häufiger zu schalten, schneller auf Situationen zu reagieren und im Stadtverkehr dynamischer zu wirken. Das macht sie interessant für kurze Strecken, kurvige Abschnitte und alle, die nicht nur cruisen, sondern auch Spaß am aktiven Fahren haben.
Wie sich die Charaktere im Alltag unterscheiden
BMW R 18: passt besonders gut, wenn das Ziel „entspannt ankommen“ ist. Die Stärken liegen in der Souveränität und dem ruhigen Vorwärtsdrang. Benelli Leoncino Bobber 400: passt besonders gut, wenn das Ziel „flexibel unterwegs sein“ ist. Die Stärken liegen in der Agilität und dem lebendigeren Ansprechverhalten.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. Bobber-Nähe zum Alltag
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt und wie leicht das Motorrad im Alltag zu kontrollieren ist. Die BMW R 18 ist typischerweise auf Cruiser-Komfort ausgelegt: eine Haltung, die eher auf entspanntes Sitzen und ruhiges Handling setzt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad „einfach laufen lassen“ soll.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt ergonomisch näher an der modernen Custom-Welt: Die Sitzposition ist oft so gewählt, dass man nicht nur bequem sitzt, sondern auch das Motorrad im Alltag gut manövrieren kann. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Bike suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
BMW R 18: Stärke ist der Cruiser-Komfort für längere Fahrten. BMW R 18: Schwäche kann sein, dass das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten durch das Cruiser-Konzept weniger „leicht“ wirkt als bei kompakteren Bikes.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die alltagstaugliche Sitz- und Fahrhaltung. Benelli Leoncino Bobber 400: Schwäche kann sein, dass wer maximalen Langstrecken-Cruiser-Komfort erwartet, eher zur BMW tendiert.
Handling und Fahrdynamik: Gewichtskonzept vs. Wendigkeit
Beim Handling zeigt sich die Philosophie hinter den Motorrädern. Die BMW R 18 ist ein Cruiser, der sich eher durch Stabilität und ruhige Kontrolle auszeichnet. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig „gegenarbeiten“ muss. In schnell wechselnden Situationen oder in sehr engen Bereichen kann das Gewichtskonzept jedoch spürbar sein.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Vergleich dazu leichter im Handling. Die aufgelisteten Werte und das Gesamtpaket deuten darauf hin, dass das Motorrad schneller in den gewünschten Bewegungsablauf kommt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig abgebogen, eingeparkt oder im Stadtverkehr reagiert werden muss.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wer überwiegend Landstraße und längere Touren plant, profitiert oft von der stabilen, souveränen Art der BMW. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird die Wendigkeit der Benelli stärker spüren.
Komfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Dazu gehören auch Faktoren wie Fahrbarkeit bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht, und wie entspannt sich das Gesamtpaket im Alltag nutzen lässt. Die BMW R 18 wirkt dabei wie gemacht für entspannte Fahrten: Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, nicht auf das Motorrad.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf den Alltag zugeschnitten. Gerade im Zusammenspiel aus kompakterem Konzept und dem Bobber-Charakter entsteht ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Tagesablauf einfügt. Für viele ist das der entscheidende Punkt: Nicht nur das Fahren am Wochenende, sondern auch das tägliche „Losfahren ohne großen Aufwand“.
Stärken und Schwächen im Komfort-Kontext
BMW R 18: Stärke ist der Cruiser-Komfort und das entspannte Fahrgefühl. BMW R 18: Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr Platz und mehr „Cruiser-Ruhe“ einfordert.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die unkomplizierte Alltagstauglichkeit. Benelli Leoncino Bobber 400: Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken der Fokus stärker auf „Spaß und Agilität“ liegt als auf maximaler Cruiser-Entspannung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 18 und Benelli Leoncino Bobber 400 ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage von Prioritäten. Beide Motorräder haben ihren eigenen Reiz: Die BMW R 18 richtet sich an Menschen, die Cruiser-Feeling, Präsenz und Souveränität suchen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 richtet sich an Menschen, die einen modernen Bobber-Look, Wendigkeit und ein Motorrad für den Alltag wollen.
Typische Käuferprofile
BMW R 18: ideal für Tourenfahrer, die gern entspannt unterwegs sind, Wert auf Cruiser-Charakter legen und ein Motorrad möchten, das auch optisch „groß“ wirkt. Benelli Leoncino Bobber 400: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichter zu handhabendes Custom-Bike suchen, häufig kurze Strecken fahren und im Stadtverkehr oder auf kurvigen Abschnitten mehr Agilität wünschen.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Atmosphäre, Souveränität und entspanntem Langstrecken-Feeling liegt. Das Motorrad wirkt wie ein Ruhepol: stabil, präsent und darauf ausgelegt, dass man die Fahrt genießt, statt ständig zu „arbeiten“. Wer vor allem Landstraße und Touren im Blick hat und ein Bike sucht, das optisch wie technisch einen großen Eindruck hinterlässt, wird mit der R 18 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken aus, wenn Alltagstauglichkeit und lebendige Fahrbarkeit wichtiger sind. Der Bobber-Charakter, das kompakter wirkende Gesamtkonzept und die Tendenz zu agilerem Handling machen sie besonders attraktiv für kurze Strecken, Stadtverkehr und alle, die gern dynamisch fahren. Wer ein Custom-Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt und trotzdem nach Stil aussieht, trifft mit der Leoncino Bobber 400 eine sehr stimmige Wahl.