| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 18 vs BMW F 450 GS: Vergleich der beiden BMW-Charaktere
Wenn zwei BMW-Modelle so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 18 steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit viel Drehmomentgefühl, ruhigerem Takt und einer klaren Vorstellung davon, wie sich entspannte Kilometer anfühlen sollen. Die BMW F 450 GS dagegen ist auf Agilität und Vielseitigkeit ausgelegt – ein Motorrad, das sich sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege wohlfühlt und dabei eher nach „mitmachen“ als nach „durchrollen“ klingt.
Im Folgenden geht es nicht darum, den einen Sieger zu erklären, sondern darum, die Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand der typischen Eigenschaften und der im Vergleich relevanten Punkte gegeneinander abzuwägen: Fahrcharakter, Komfort, Alltagstauglichkeit, Handling und der passende Einsatzbereich.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Gen vs. GS-Philosophie
BMW R 18: Entspanntes Drehmoment und Cruiser-Optik
Die BMW R 18 ist ein Motorrad, das man nicht „wegfährt“, sondern das man genießt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gleichmäßigen Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auf Ruhe und Kraft setzt. Das Design und die Sitzposition unterstützen diesen Eindruck: Wer gerne entspannt unterwegs ist, findet hier einen sehr stimmigen Gesamtcharakter.
BMW F 450 GS: Leichtfüßig, vielseitig und alltagstauglich
Die BMW F 450 GS folgt der GS-Idee: flexibel, neugierig auf unterschiedliche Strecken und mit einem Handling, das sich auch in wechselnden Situationen leicht anfühlt. Gerade wenn der Alltag nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Baustellen, engen Straßen oder gelegentlichen Schotterpassagen, spielt die GS-typische Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die R 18 wirkt wie ein Motorrad, das Kraft „bereitstellt“ und dann entspannt in Bewegung bringt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne mit weniger Drehzahl fährt und das Motorrad die Arbeit übernehmen lässt. Die F 450 GS dagegen fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man aktiv steuert: Gas geben, Linie halten, reagieren – und dabei bleibt das Gefühl von Kontrolle hoch.
Beide Ansätze können im Alltag überzeugen, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrstile an. Wer gerne ruhig und gleichmäßig unterwegs ist, wird die R 18 als stimmig empfinden. Wer dagegen gerne dynamisch fährt oder Strecken „mitnimmt“, wird mit der F 450 GS deutlich mehr Spaß am Wechsel der Situationen haben.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
BMW R 18: Laufruhe und souveräne Gelassenheit
Die R 18 punktet typischerweise mit einem stabilen, souveränen Fahrgefühl. In fließendem Verkehr und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr angenehm. Kurven werden nicht „gejagt“, sondern sauber durchfahren – mit dem Gefühl, dass das Motorrad die Linie hält und man sich auf den Rhythmus konzentrieren kann.
BMW F 450 GS: Wendigkeit und Kontrolle auf wechselndem Untergrund
Die F 450 GS ist im Vergleich eher das Motorrad, das sich schnell anfühlt und auf Richtungswechsel reagiert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht plan ist: schlechter Asphalt, Feldwege, kurze Schotterstücke oder auch einfach enge Stadtpassagen. Die GS-typische Sitzposition und die kompakter wirkende Abstimmung unterstützen das agile Handling.
Die Schwäche der einen Seite ist dabei oft die Stärke der anderen: Die R 18 ist weniger „spritzig“ im Sinne von sofortigem Richtungswechsel, während die F 450 GS nicht den gleichen Cruiser-Flow vermittelt, sondern eher den Eindruck von „immer bereit zum Manövrieren“.
Komfort im Alltag: Sitzposition, Ergonomie und entspannte Kilometer
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die R 18 zielt auf entspannte Haltung und ein ruhiges Fahrgefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken ohne Stress im Vordergrund stehen und man das Motorrad eher als „Reisebegleiter“ im Cruiser-Stil nutzt.
Die F 450 GS ist dagegen komfortabel auf eine andere Art: Sie bietet eine Sitzposition, die auch bei wechselnden Untergründen und wechselnder Fahrweise gut funktioniert. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten pendelt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur auf einer „perfekten“ Straße glänzt.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich spielt das Thema Vertrauen eine große Rolle: Die R 18 vermittelt durch ihre souveräne Art ein Gefühl von Stabilität, besonders bei gleichmäßigem Tempo. Die F 450 GS wirkt dagegen in dynamischeren Situationen oft wendiger und dadurch intuitiv beherrschbar – gerade dann, wenn die Fahrbahn unruhig ist oder man häufiger reagieren muss.
Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber sie liefern das Sicherheitsgefühl über unterschiedliche Wege: Die R 18 über Laufruhe und „Gelassenheit“, die F 450 GS über Agilität und Kontrolle.
Einsatzprofil: Wofür eignet sich welches Motorrad am besten?
BMW R 18: Ideal für Cruiser-Fans und Langstrecken mit Stil
Die BMW R 18 ist besonders passend, wenn das eigene Fahrprofil eher aus entspannten Touren besteht: Landstraße, längere Ausfahrten, gemütliche Fahrten mit Fokus auf Sound, Präsenz und Komfort. Wer gerne mit wenig Aufwand Kilometer sammelt und das Motorrad als „großen, ruhigen Begleiter“ sieht, trifft mit der R 18 eine sehr stimmige Wahl.
Als Schwäche kann sich dabei zeigen, dass das Cruiser-Konzept weniger auf häufige Richtungswechsel und wechselnde Untergründe ausgelegt ist. Wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist oder sehr sportlich durch enge Strecken fährt, wird die F 450 GS vermutlich als passender empfinden.
BMW F 450 GS: Ideal für vielseitige Nutzung und Abenteuerlust
Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll: Pendeln, Wochenendtouren, spontane Umwege und gelegentliche Offroad-Momente. Die GS-typische Auslegung macht sie zu einem Motorrad, das man nicht nur „für eine Art Strecke“ nutzt, sondern für viele.
Als mögliche Schwäche gegenüber der R 18 kann sich der Cruiser-Charakter anfühlen: Wer vor allem Ruhe, massiven Vortrieb und das „große Cruiser-Gefühl“ sucht, wird bei der F 450 GS eher einen anderen Schwerpunkt erleben. Sie ist weniger auf „schwer und gelassen“ getrimmt, sondern mehr auf „leicht und vielseitig“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- BMW R 18 – Stärke: Cruiser-typische Laufruhe, entspanntes Fahrgefühl und ein sehr stimmiger Charakter für lange, ruhige Touren.
- BMW R 18 – Schwäche: Weniger Fokus auf agile Richtungswechsel und wechselnde Untergründe; wer häufig Offroad oder sehr dynamisch fährt, könnte sich stärker „GS-Feeling“ wünschen.
- BMW F 450 GS – Stärke: Agilität, Vielseitigkeit und ein Handling, das auch bei unruhiger Strecke Sicherheit vermittelt.
- BMW F 450 GS – Schwäche: Wer primär den Cruiser-Flow und die besondere Ruhe einer R 18 sucht, bekommt hier einen anderen Schwerpunkt – mehr „Fahren“ als „Durchrollen“.
Welche Kaufentscheidung passt: Kriterien, die wirklich zählen
Statt sich nur am Modellnamen aufzuhängen, lohnt es sich, die eigenen Prioritäten klar zu machen. Die R 18 ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem entspannte Touren liefern soll und das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die F 450 GS ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad unterschiedliche Strecken abdecken soll und man gerne flexibel bleibt – auch wenn die Route spontan wird.
Ein weiterer Punkt ist der persönliche Stil: Cruiser-Fahrer mögen oft die ruhige Kraftentfaltung und die Präsenz. GS-Fahrer mögen oft die Agilität, die Kontrolle und das Gefühl, jederzeit auf wechselnde Situationen reagieren zu können.
Fazit:
Die BMW R 18 ist für alle die richtige Wahl, die vor allem Cruiser-Charakter, Laufruhe und entspanntes Reisen suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wenn gleichmäßiges Tempo, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer das Motorrad als stilvollen Begleiter für Touren sieht und weniger Wert auf häufige Richtungswechsel oder Offroad-Abschnitte legt, wird mit der R 18 sehr zufrieden sein.
Die BMW F 450 GS ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vielseitig genutzt werden soll: Stadt, Landstraße und gelegentliche Schotter- oder Feldwege gehören dann einfach zum Alltag. Die F 450 GS überzeugt durch ihr agiles Handling und das Gefühl von Kontrolle in wechselnden Situationen. Wer gerne flexibel fährt, spontan umplant und ein Motorrad möchte, das unterschiedliche Strecken spielerisch mitmacht, trifft mit der F 450 GS die passendere Entscheidung.