| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW R 18 vs. Indian FTR 1200 S Sport: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist mehr als nur Design. Die BMW R 18 steht für massiven Cruiser-Charakter, viel Ruhe und ein souveränes Fahrgefühl. Die Indian FTR 1200 S Sport dagegen bringt eine sportlichere, straßenorientierte Interpretation mit – mit dem Fokus auf Agilität, Antriebspower und einem deutlich dynamischeren Auftritt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Maschinen können, sondern wie sie sich im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Charakter & Fahrgefühl: Cruiser-Ruhe vs. sportliche Direktheit
Die BMW R 18 wirkt wie ein Statement: groß, schwer, präsent. Das Fahrgefühl ist entsprechend „erwachsen“ – weniger hektisch, mehr gelassen. Wer gern entspannt unterwegs ist, lange Strecken mag und dabei ein Motorrad sucht, das sich wie ein solides Fundament anfühlt, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Indian FTR 1200 S Sport spielt dagegen die Karte der Direktheit. Sie wirkt leichter im Kopf, reagiert zügiger auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiver zu fahren. Der Charakter ist weniger „Cruiser-Tempo“ und mehr „Straßen-Performance“ – ohne dabei komplett auf Komfort zu verzichten.
Stärken & Schwächen im Charaktervergleich
- BMW R 18: Stärken liegen in der souveränen, ruhigen Art und dem starken Auftritt. Schwäche kann sein, dass die sportliche Agilität nicht im Vordergrund steht – wer sehr dynamisch fahren will, muss sich eher an den Cruiser-Flow halten.
- Indian FTR 1200 S Sport: Stärken zeigen sich in der spritzigen Fahrweise und dem klaren, sportlichen Feedback. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt und dadurch nicht jeder Fahrstil die gleiche „große Gelassenheit“ wie bei der R 18 bekommt.
Sitzposition & Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aktive Straßenhaltung
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die BMW R 18 ist typischerweise auf Komfort und eine entspannte Haltung ausgelegt. Das unterstützt das Gefühl, dass man eher „gleitet“ als „arbeitet“. Gerade auf längeren Strecken ist diese Art von Ergonomie ein Plus.
Die Indian FTR 1200 S Sport zielt stärker auf eine aktive Fahrhaltung. Das bedeutet: mehr Kontrolle im Kurveneingang, ein direkteres Gefühl für das Vorderrad und insgesamt eine Position, die sportliches Fahren begünstigt. Für viele ist das genau der Punkt, an dem sich das Motorrad „lebendig“ anfühlt.
Welche Haltung passt zu welchem Fahrstil?
Wer viel Stadtverkehr, Landstraße und längere Touren mag, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der BMW R 18 oft den entspannteren Begleiter. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist, Kurven bewusst ansteuert und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrmanöver anfühlt, wird die Indian FTR 1200 S Sport als passender empfinden.
Motor & Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportlicher Vortrieb
Beide Modelle stehen für kräftigen Antrieb, aber die Art, wie die Leistung ankommt, unterscheidet sich. Die BMW R 18 überzeugt mit einem Charakter, der sich besonders im unteren und mittleren Bereich souverän anfühlt. Das macht sie stark für entspanntes Beschleunigen, gleichmäßiges Dahingleiten und ein „einfach fahren“-Gefühl.
Die Indian FTR 1200 S Sport wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Der Vortrieb fühlt sich direkter an, wodurch sich das Motorrad leichter in Schwung bringen lässt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern häufiger beschleunigt, bremst und wieder auflädt.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- BMW R 18: Stärken sind das gleichmäßige, souveräne Anfahren und das entspannte Tempo. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit erwartet, könnte den Fokus eher auf „Kraft & Ruhe“ statt „Aggressivität“ finden.
- Indian FTR 1200 S Sport: Stärken sind das dynamische Ansprechverhalten und der sportliche Vortrieb. Schwäche: Wer ein besonders „großes, schweres“ Cruiser-Gefühl sucht, wird den Charakter weniger in Richtung R 18 finden.
Fahrwerk & Handling: komfortorientiert vs. kurvenfokussiert
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die BMW R 18 ist darauf ausgelegt, Fahrten angenehm zu machen und Unebenheiten souverän zu verarbeiten. Das unterstützt das entspannte Fahrgefühl und macht sie besonders auf längeren Strecken attraktiv.
Die Indian FTR 1200 S Sport ist stärker auf kurvenorientierte Kontrolle ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich aktiver positionieren und vermittelt mehr „Sportlichkeit“ beim Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Bremsen & Stabilität
Beide Maschinen sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die BMW R 18 punktet häufig mit Stabilität und einem gut dosierbaren Gefühl, das zum Cruiser-Stil passt. Die Indian FTR 1200 S Sport bietet dagegen oft ein klareres, sportlicheres Brems- und Einlenkgefühl, das das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“.
Alltag & Praxis: Komfort, Wendigkeit und Nutzung
Im Alltag zählen viele Faktoren: Übersicht, Handlichkeit, Komfort bei Stop-and-Go und das Gefühl, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die BMW R 18 ist dabei eher die Maschine für ruhige Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „gejagt“, sondern genossen wird. Die Größe und das Gewicht sind Teil des Konzepts – wer damit umgehen kann, bekommt dafür ein sehr stimmiges Gesamterlebnis.
Die Indian FTR 1200 S Sport wirkt im Alltag oft agiler, besonders wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen oder auf der Landstraße häufiger zu reagieren. Das sportliche Setup unterstützt eine aktive Fahrweise, die sich auch im Alltag schnell „richtig“ anfühlt.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- BMW R 18: Stärken: entspannter Langstreckenfokus, souveränes Auftreten, komfortorientiertes Fahrgefühl. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als die FTR, wenn häufig enge Situationen und schnelle Richtungswechsel anstehen.
- Indian FTR 1200 S Sport: Stärken: dynamische Reaktion, kurvenorientiertes Handling, sportlicher Alltagsnutzen. Schwäche: wer vor allem maximalen Cruiser-Komfort sucht, findet möglicherweise nicht ganz dieselbe Gelassenheit wie bei der R 18.
Design & Ausstattung: Stil als Teil des Fahrkonzepts
Design ist nicht nur Optik, sondern oft auch ein Hinweis auf die Zielgruppe. Die BMW R 18 wirkt wie ein klassischer Cruiser mit moderner Ausführung: viel Präsenz, klare Linien, ein „großes“ Gesamtbild. Das passt zu Fahrern, die gern Stil zeigen und das Motorrad als Teil der Persönlichkeit sehen.
Die Indian FTR 1200 S Sport bringt dagegen einen sportlicheren Look mit, der zur aktiven Fahrweise passt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Straßen, auf denen man gern zügig unterwegs ist und bei denen das Fahrgefühl wichtiger ist als reines „Ankommen“.
Welche Maschine wirkt stimmiger für den eigenen Stil?
Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Ruhe, Größe und Cruiser-Charakter überzeugt, wird die BMW R 18 als stimmiger empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das optisch und technisch mehr nach Sportlichkeit aussieht und sich auch so fährt, liegt mit der Indian FTR 1200 S Sport oft richtig.
Fazit: Welche Wahl ist für wen die beste?
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl für alle, die einen Cruiser suchen, der vor allem durch souveränen Charakter, entspannte Ergonomie und ein ruhiges, kraftvolles Fahrgefühl überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Genießen: lange Strecken, gleichmäßige Beschleunigung und ein Motorrad, das sich wie ein solides Gesamtpaket anfühlt. Wer mit der Größe und dem eher gelassenen Handling kein Problem hat, bekommt ein sehr stimmiges Erlebnis.
Die Indian FTR 1200 S Sport empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die mehr Dynamik wollen: aktives Kurvenfahren, direktes Ansprechverhalten und ein Handling, das Lust auf zügige Strecken macht. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „gut aussehen“ soll, sondern sich auch im Alltag und auf der Landstraße schnell und lebendig anfühlt.
Kurz gesagt: R 18 für Cruiser-Komfort und Gelassenheit, FTR 1200 S Sport für sportliche Direktheit und kurvenorientierten Fahrspaß.