| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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BMW R 18 vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Cruiser- und Tourenfans
Wer vor der Entscheidung steht, ob es eher Richtung schwerer Cruiser oder doch Richtung vielseitige Reiseenduro gehen soll, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der BMW R 18 und der Kawasaki KLE 500 SE. Beide Motorräder haben ihren eigenen Anspruch an Fahrgefühl, Einsatzgebiet und Alltagstauglichkeit. Genau darin liegt der Reiz des Vergleichs: Nicht „besser oder schlechter“, sondern „passender oder weniger passend“.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Stärken und Schwächen ergeben. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag und auf Touren spürbar wird: Charakter, Komfort, Handling, Fahrbarkeit und das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Ansatz
BMW R 18: massiver Auftritt und entspannter Rhythmus
Die BMW R 18 steht für einen klaren Cruiser-Ansatz. Das Motorrad wirkt bewusst „groß“ und vermittelt schon beim Aufsteigen eine Art Ruhe und Souveränität. Der Motorcharakter ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt: Gangwechsel und Drehzahlmanagement fühlen sich weniger wie Sport an, sondern eher wie ein gleichmäßiger Fluss. Wer gerne mit wenig Aufwand zügig vorankommt und dabei das Fahrgefühl genießt, wird hier schnell warm.
Kawasaki KLE 500 SE: pragmatisch, vielseitig und tourentauglich
Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt einen anderen Weg. Sie ist eher als Allrounder mit Reiseenduro-Vibe gedacht: komfortabel genug für längere Strecken, aber gleichzeitig so ausgelegt, dass auch weniger perfekte Straßen nicht sofort zum Problem werden. Das Handling ist in der Regel „direkter“ und vermittelt das Gefühl, das Motorrad jederzeit kontrollieren zu können. Damit eignet sich die KLE besonders für Fahrer, die flexibel bleiben möchten – von Landstraße bis zu Touren mit wechselndem Untergrund.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wie sich die Haltung auf Touren auswirkt
Bei der Ergonomie trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 18 ist auf eine entspannte, cruiser-typische Sitzposition ausgelegt. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, solange das Tempo und die Fahrweise zum Charakter passen. Wer häufig enge Kurven fährt oder viel „aktives“ Fahren bevorzugt, merkt dagegen schneller, dass die R 18 eher auf ruhiges Vorankommen optimiert ist.
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet dagegen eine Sitzposition, die sich oft als „tourenfreundlich und zugleich beweglich“ beschreiben lässt. Gerade wenn die Strecke abwechslungsreich ist oder wenn häufiger umpositioniert werden muss, spielt die KLE ihre Stärken aus. Sie wirkt dadurch oft wie die bessere Wahl für Fahrer, die nicht nur eine Art von Straße im Blick haben.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. Alltags- und Touren-Fahrbarkeit
Der größte Unterschied zeigt sich im Motorgefühl. Die BMW R 18 punktet mit einem kräftigen, souveränen Antritt, der sich vor allem im unteren bis mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt. Das macht sie ideal für entspanntes Cruisen, bei dem man selten „arbeiten“ muss. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf sportlicher Agilität liegt. Wer häufig sehr dynamisch beschleunigt oder ständig im optimalen Drehzahlfenster fahren möchte, könnte die R 18 als weniger „spritzig“ empfinden als ein leichteres oder sportlicheres Motorrad.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen stärker auf Alltags- und Touren-Fahrbarkeit ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt oft gutmütig und lässt sich kontrolliert bewegen. Gerade im gemischten Betrieb – Stadt, Landstraße, längere Etappen – kann das ein Vorteil sein. Gleichzeitig gilt: Wer ausschließlich den „Cruiser-Vibe“ sucht und ein besonders massives, langsames Gleiten bevorzugt, wird bei der KLE weniger dieses große, schwere Gefühl finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die BMW R 18 spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und ruhigem Geradeauslauf aus. In passenden Situationen fühlt sich das Motorrad sehr souverän an. In engen Bereichen oder bei häufigem Rangieren kann das Gewicht und die Bauart aber spürbar werden. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es ist eher eine Frage des Einsatzprofils. Wer viel in weiten Bögen fährt und Touren mit entspannterem Tempo plant, wird die R 18 oft als angenehm empfinden.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich häufig wendiger und „handlicher“. Das kann gerade dann wichtig sein, wenn die Strecke unübersichtlich ist oder wenn öfter mal spontan abgebogen wird. Auf der anderen Seite kann ein Reiseenduro-Ansatz bedeuten, dass das Fahrgefühl nicht so „schwer und luxuriös“ wirkt wie bei einem Cruiser. Wer maximale Gelassenheit im Cruiser-Stil sucht, wird bei der KLE eher eine funktionale, flexible Art des Fahrens erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist das Sicherheitsgefühl entscheidend. Die BMW R 18 vermittelt durch ihren Charakter oft das Gefühl, dass sie kontrolliert verzögert und dabei stabil bleibt. Das passt gut zu einer Fahrweise, die auf gleichmäßige Dynamik setzt. Wenn jedoch sehr häufig hart und abrupt gebremst wird, zeigt sich, dass das Gesamtpaket stärker auf „Tour und Cruiser“ ausgelegt ist als auf sportliche Attacken.
Die Kawasaki KLE 500 SE punktet häufig mit einem gut dosierbaren Bremsverhalten im Alltag. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das Vertrauen geben, weil das Motorrad insgesamt als „pragmatisch“ wahrgenommen wird. Schwäche wäre hier eher, dass der Fokus nicht auf maximaler Cruiser-„Premium-Ruhe“ liegt, sondern auf einem alltagstauglichen, tourenorientierten Gesamtbild.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Betrieb zählt
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Übersicht, Sitzkomfort, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Strecken nutzen lässt. Die BMW R 18 wirkt in dieser Hinsicht wie ein Motorrad, das man gerne „aus dem Stand“ fährt: ankommen, genießen, touren. Sie ist weniger dafür gemacht, ständig zwischen engen Straßen und wechselnden Untergründen zu jonglieren, sondern eher für klare Tourenpläne und entspannte Fahrten.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad wirklich vielseitig eingesetzt werden soll. Sie passt zu Fahrern, die nicht nur eine Route fahren, sondern unterschiedliche Ziele und Straßenbedingungen erwarten. Gerade wer gerne spontan unterwegs ist, profitiert von der eher universellen Auslegung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 18
- Starker Cruiser-Charakter mit souveränem, entspanntem Fahrgefühl
- Ruhiger, stabiler Eindruck – besonders auf längeren Strecken
- Genussorientierte Fahrweise statt „ständiges Arbeiten“
Schwächen der BMW R 18
- Weniger agil in engen Situationen und beim häufigen Rangieren
- Nicht primär auf sportliche Dynamik ausgelegt
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Vielseitiger Reiseenduro-Ansatz für wechselnde Strecken
- Gute Alltags- und Touren-Fahrbarkeit mit kontrollierbarem Handling
- Flexibel einsetzbar – auch wenn die Route nicht vorher feststeht
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Weniger „schwerer Cruiser-Look & -Feel“ als bei der R 18
- Fokus eher auf Funktionalität statt auf maximale Cruiser-Entspanntheit
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „objektiv besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
BMW R 18: ideal für…
Die BMW R 18 ist besonders passend für Fahrer, die Cruiser-Feeling lieben: entspannte Drehmomentarbeit, ruhige Stabilität und ein Motorrad, das Touren zu einem Genuss macht. Wer häufig längere Strecken fährt, dabei Wert auf souveränen Eindruck legt und eine eher gelassene Fahrweise bevorzugt, trifft mit der R 18 eine stimmige Wahl.
Kawasaki KLE 500 SE: ideal für…
Die Kawasaki KLE 500 SE eignet sich vor allem für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad möchten: Stadt, Landstraße und Touren mit wechselndem Untergrund. Wenn häufig unterschiedliche Streckenbedingungen vorkommen oder wenn das Motorrad nicht auf eine einzige Fahrart festgelegt sein soll, wirkt die KLE oft wie die praktischere Lösung.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem ein Cruiser-Erlebnis liefern soll: souverän, entspannt und stabil – ideal für lange Touren und eine gelassene Fahrweise. Ihre Stärke liegt im massiven, genussorientierten Charakter, während die Grenzen eher dort liegen, wo viel Agilität und häufiges Rangieren gefragt sind.
Die Kawasaki KLE 500 SE punktet dagegen mit einem universellen Reiseenduro-Ansatz: Sie fühlt sich oft flexibel an, lässt sich gut im Alltag bewegen und passt besonders zu Fahrern, die unterschiedliche Strecken fahren und nicht nur eine Art von Straße erwarten. Wer Funktionalität, Tourentauglichkeit und kontrollierbares Handling in den Vordergrund stellt, findet in der KLE meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: R 18 für Cruiser-Genuss und ruhige Langstrecke, KLE 500 SE für vielseitige Touren und flexible Routen.