BMW R nineT Scrambler versus Ducati Monster 821

Hersteller
Modell
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BMW

BMW R nineT Scrambler

Scrambler
Ducati

Ducati Monster 821

Naked

Baujahr / UVP / Testbericht

Baujahr von 2016 bis 2023~
Baujahr von 2014 bis 2020
UVP 14.750 €
UVP 11.490 €
waveform
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Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Pro:
  • Fahrwerk
  • Leistungsstarker Motor
  • Bremsen
  • Bedienung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Radstand: 1.527 mm
Länge :
2.175 mm , Höhe : 1.330 mm
Sitzhöhe :
820 mm
Gewicht :
220 (max: 430 ) kg
Radstand: 1.480 mm
Länge :
2.154 mm , Höhe : 1.061 mm
Sitzhöhe :
785 mm
Gewicht :
213 kg

Motor

Motor-Bauart: Boxer 2 Zylinder
Hubraum: 1.170 ccm
Hub: 73 mm
Bohrung: 101 mm
Kühlung: Öl-Luft
Antrieb: Kardan
Gänge: 6
Motor-Bauart: V 2 Zylinder
Hubraum: 821 ccm
Hub: 68 mm
Bohrung: 88 mm
Kühlung: flüssig
Antrieb: Kette
Gänge: 6

Fahrleistungen

Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Leistung: 110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment: 116 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt: 17 Liter
Verbrauch:
5 l
Reichweite:
321 km
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Leistung: 109 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment: 87 NM bei 7.750 U/Min
Tankinhalt: 18 Liter

Fahrwerk

Rahmenbauart:
Gitterrohr (Stahl )
Federung vorne:
Telegabel 43 mm (Federweg 125 mm)
Federung hinten:
Zentralfederbein (Federweg 140 mm)
Aufhängung hinten:
Paralever
Reifen vorne: 120/70 R 19
Reifen hinten: 170/60 R 17
Rahmenbauart:
Gitterrohr (Stahl )
Federung hinten:
Monofederbein

Bremsen

Bremse vorne
Doppelscheibe ( 320 mm) Bremse hinten
Scheibe ( 265 mm)
Bremse vorne
Doppelscheibe Bremse hinten
Scheibe

Entspannter Cruiser

Übersieht man dies, ist die Fortbewegung mit der BMW ein ausgesprochen vergnügliches Hobby. Lasst es sein mit der Hektik, die artgerechte Bewegung der BMW führt automatisch zu einem fließenden Fahrstil, ohne Ecken oder Kanten. Je schneller man fährt, desto mehr Lenkimpuls wäre nötig, also lässt man es irgendwann einfach sein – gut so.

Verglichen mit der Konkurrenz überzeugt die BMW mit ihrem bulligen Antritt und dem knorrigen, authentischen Wesen. Gleichauf liegt sie mit der Stimmigkeit ihres Designs sowie dem knackigen Sound und den liebevollen Details. Mag der Komfort auf Langstrecken nicht der beste sein, gut angezogen ist man mit der BMW überall.

Obwohl die BMW nineT Scrambler tatsächlich 1.900 Euro günstiger als ihre Heritage-Schwester ist, wer hätte das gedacht, sollte man auf ein Extra nicht verzichten: Die schönen Speichenräder (395 Euro) stehen ihr ausgezeichnet. BMW ritt zwar als vorerst letzter auf den Scrambler-Welle voran, aber mit einem überzeugenden Modell.

War da noch was? Ach ja, die Geländetauglichkeit. Ach nein, da war doch nichts – genau wie bei den Scrambler-Modellen der Konkurrenz.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 13.250€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.500€
  • Baujahre: seit 2016 
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: grau-matt-metallic, gold, weiß

Teuer, aber gut

Alles Friede, Freude und blühende Landschaften? Bis auf das Aufstellmoment in Kurven und das Gefühl, dass es dank des Krümmers am rechten Knie etwas heiß werden könnte im Sommer, gibt es da noch einen Punkt. Die Taschen des Monsterkäufers sollten tief und gut gefüllt sein, denn auf dem Preisschild stehen 11.200 Euro. Das ist günstig, aber nur in Monsterkreisen. Eine leistungsmäßig vergleichbare Kawasaki Z 900 kostet 9.596 Euro, 9.099 Euro die Yamaha MT-09.

An diesem Punkt beginnt es mit der Objektivität des Testers dünn zu werden. Ich würde die Duc nehmen und mich damit trösten, dass sie im Vergleich zur 1200er 6.290 Euro spart. Das ist Blödsinn, ich weiß. Aber in etwa nur fast so blödsinnig wie Motorradfahren überhaupt.
Herrlich.

Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 11.200€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, Sondermodell Stealth: mattschwarz