| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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BMW R 12 vs BMW R 1250 R Vergleich
Wenn zwei Boxer aus dem Hause BMW gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 12 und der BMW R 1250 R treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die R 12 wirkt wie eine moderne Interpretation klassischer Formensprache, während die R 1250 R stärker auf Vielseitigkeit, Tourentauglichkeit und ausgereifte Technik setzt. Genau diese Spannbreite macht den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee der beiden Modelle
BMW R 12: Charakter und Stil im Fokus
Die BMW R 12 steht für einen klaren Look und ein Fahrgefühl, das eher „direkt“ wirkt. Der Motor liefert den typischen Boxer-Drive, aber die Abstimmung und die Art, wie die Maschine auf Gasbefehle reagiert, zielt auf ein lebendiges, gutmütiges Fahren. Wer gern mit Gefühl fährt und sich an einem Motorrad erfreut, das nicht nach „Maximalleistung“ schreit, sondern nach stimmiger Gesamtwirkung, findet hier eine starke Basis.
BMW R 1250 R: Technik, Komfort und Tourenorientierung
Die BMW R 1250 R ist dagegen deutlich stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie wirkt wie das Motorrad, das man nicht nur für die Feierabendrunde nutzt, sondern auch für längere Touren. Gerade auf Strecken, auf denen man konstant unterwegs ist, spielt die R 1250 R ihre Stärken aus: Motorleistung und -verhalten sind so abgestimmt, dass sich das Motorrad souverän trägt, während Fahrwerk und Ausstattung auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind.
Motor und Fahrgefühl: Boxer-Charakter, aber mit unterschiedlichen Akzenten
Beide Modelle nutzen den Boxer als Herzstück – das merkt man sofort. Der charakteristische Lauf, die Art der Kraftübertragung und das „ruhige“ Gefühl im Fahrbetrieb sind Gemeinsamkeiten. Der Unterschied liegt jedoch in der Auslegung: Die BMW R 12 wirkt im Alltag oft agiler und unmittelbarer, während die BMW R 1250 R stärker auf Durchzug und entspannte Reisegeschwindigkeit ausgelegt ist.
Im Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die R 1250 R bietet in der Regel mehr Reserven, wodurch sie bei Überholmanövern und bei zügigem Fahren entspannter wirkt. Die R 12 kann das nicht „wegdiskutieren“, aber sie spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man nicht ständig am Limit fährt: beim flüssigen Fahren, beim dynamischen Kurvenausgang und bei einem Fahrstil, der mehr aus dem Gefühl als aus der maximalen Reserve lebt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Tempo aufnehmen und wie sie sich in Kurven verhalten. Die R 12 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie leichter „in die Linie“ findet und sich für kurvige Strecken besonders gut eignet. Das liegt nicht nur am Setup, sondern auch daran, wie das Motorrad mit Lastwechseln umgeht.
Die R 1250 R wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade wenn die Straße unruhiger wird oder wenn längere Strecken mit wechselnden Bedingungen anstehen, spielt die Souveränität ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man auch bei längerer Fahrt weniger „arbeiten“ muss, um das Motorrad ruhig zu halten.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- BMW R 12: Stärken liegen häufig in der agilen Anmutung und im direkten Rückmeldungsgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, komfortorientierten Touren weniger „entspannt“ wirkt als die R 1250 R.
- BMW R 1250 R: Stärken liegen häufig in Stabilität, Komfort und souveränem Tempo. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn der Fokus stark auf sportlicher Kurvenagilität liegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl über mehrere Bremsungen bleibt. Im Vergleich der aufgelisteten Bremsdaten zeigt sich: Die R 1250 R ist tendenziell auf ein sehr sicheres Gesamtpaket ausgelegt, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Fahrten überzeugt. Die R 12 kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsgefühl punkten, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man im Alltag dynamisch nutzt, ohne ständig „Tour-Tempo“ abzufordern.
Unterm Strich gilt: Beide Maschinen sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt. Wer häufig zügig fährt oder viel Autobahn und Landstraße am Stück macht, profitiert oft stärker von der tourorientierten Auslegung der R 1250 R.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ergonomie ist bei Naked- und Boxer-Modellen entscheidend, weil man die Sitzposition direkt spürt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe und Geometrie zeigt sich: Die R 12 wirkt oft etwas „kompakter“ im Gesamteindruck, was für kleinere bis mittelgroße Fahrerinnen und Fahrer angenehm sein kann. Die R 1250 R kann dagegen durch ihre Auslegung für längere Strecken punkten – häufig mit einer Sitzposition, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt.
Wichtig ist dabei weniger, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche zum eigenen Körper und zum typischen Einsatz passt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig rangiert, schätzt oft die unmittelbare Handlichkeit der R 12. Wer regelmäßig Touren fährt, profitiert häufig von der R 1250 R, weil sie das Fahren über längere Zeit leichter macht.
Ausstattung und Komfort: Moderne Features vs. klare Linie
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die R 1250 R ist häufig stärker in Richtung Komfort und Technik gedacht, während die R 12 den Fokus stärker auf das Wesentliche legt. Das bedeutet nicht, dass die R 12 „weniger“ ist – eher, dass sie eine andere Prioritätensetzung hat.
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale fällt auf, dass die R 1250 R oft dort überzeugt, wo man im Alltag und auf Touren Zeit spart oder sich weniger Gedanken machen muss: Bedienlogik, Komfortdetails und die Art, wie das Motorrad auf wechselnde Bedingungen reagiert. Die R 12 kann dagegen besonders gefallen, wenn der Anspruch ist, ein Motorrad zu fahren, das sich nicht wie ein Technikpaket anfühlt, sondern wie ein klarer, stimmiger Begleiter.
Verbrauch und Alltag: Kostengefühl und Reichweite
Beim Thema Kraftstoffverbrauch und Reichweite ist es sinnvoll, die aufgelisteten Werte im Kontext zu betrachten: Fahrstil, Strecke und Beladung spielen immer mit hinein. Dennoch geben die Vergleichswerte eine Richtung vor. Die R 1250 R kann je nach Fahrprofil sehr effizient wirken, während die R 12 häufig als „genügsam“ wahrgenommen wird, wenn man sie im Bereich fährt, in dem sie besonders harmonisch arbeitet.
Wer viel Stadtverkehr und kurze Strecken fährt, achtet oft stärker auf das „Alltagsgefühl“ als auf maximale Reichweite. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der tourorientierten Gesamtabstimmung der R 1250 R – inklusive der Art, wie der Motor Lasten und Tempowechsel abfedert.
Wartung und Betrieb: Praxis statt Theorie
Auch wenn Wartung nicht das erste ist, woran man beim Kauf denkt, ist sie für die Entscheidung wichtig. Im Vergleich der aufgelisteten Service- und Wartungsaspekte zeigt sich: Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie im BMW-typischen Rahmen betreut werden können. Der Unterschied liegt eher darin, wie oft und in welchem Fahrprofil man das Motorrad nutzt. Wer viel Touren fährt, merkt Wartungsintervalle und Verschleißthemen oft früher, weil das Motorrad mehr Kilometer sammelt. Wer überwiegend im Alltag unterwegs ist, erlebt den Betrieb anders – dafür spielen Dinge wie Reifenwahl und Bremsbelastung im Stadtverkehr eine größere Rolle.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW R 12: Ideal für…
Die BMW R 12 passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem stimmigen Gesamtgefühl liegt: klare Optik, unmittelbares Fahrverhalten und ein Boxer, der sich im Alltag lebendig anfühlt. Sie ist eine starke Wahl für kurze bis mittlere Strecken, für kurvige Landstraßen und für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit dem Motorrad“ fahren – statt vor allem „mit Reserven“.
BMW R 1250 R: Ideal für…
Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf souveränen Durchzug und ein sehr entspanntes Fahrgefühl legt, wird mit der R 1250 R oft glücklicher. Auch wenn man regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder öfter zügig unterwegs ist, spielt die tourorientierte Auslegung ihre Vorteile aus.
Fazit:
Die BMW R 12 und die BMW R 1250 R sind beide starke Boxer – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die R 12 überzeugt vor allem durch ein direktes, lebendiges Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und im Alltag Spaß macht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt, statt es nur „laufen zu lassen“. Die R 1250 R spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man Komfort, Souveränität und Reserven braucht: längere Touren, zügiges Fahren und ein Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leichtfüßig und nah am Fahrer anfühlt, trifft mit der R 12 eine gute Wahl. Wer dagegen ein vielseitiges Reise- und Allround-Motorrad möchte, das mit mehr Durchzug und tourorientierter Abstimmung überzeugt, ist mit der R 1250 R meist besser bedient.