UVP 14.460 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann der neue Cruiser mit dem guten alten Luft/Ölgekühlten Boxer?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • prächtiger Motor mit Dampf
  • topfiger Boxersound
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • sehr gute Bremsen
  • chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
Kontra:
  • QuickShifter ruckelt
  • Fussrasten stören im Stand
  • Blinkerintegration im Rücklicht
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.520mm
Länge2.200mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 754 mm
Höhe1.110mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment110 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.203km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten150/80 R16
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.460€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: rot, schwarz, silber

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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BMW R 12 vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und Charakter

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 steht für eine moderne Interpretation klassischer Motorradkultur: stimmig, hochwertig und auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt deutlich mehr „Streetfighter“-DNA mit: sportlicher Look, direkteres Ansprechverhalten und ein Charakter, der Lust auf zügige Landstraßenrunden macht. Beide Modelle können begeistern – aber auf unterschiedliche Art.

Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften der beiden Motorräder im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Aspekte der Modelle gegeneinander abgewogen: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie sowie das Gesamtpaket aus Komfort, Handling und Stil.

Motor und Fahrgefühl: kontrolliert vs. direkt

BMW R 12 – souverän und „smooth“

Die BMW R 12 wirkt im Fahrgefühl oft wie ein Motorrad, das man entspannt einrollen lässt. Der Motorcharakter ist tendenziell auf gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Gerade im Stadtverkehr oder auf wechselnden Streckenprofilen spielt das seine Stärke aus. Das Ansprechverhalten wirkt insgesamt stimmig und berechenbar, wodurch sich die Maschine gut dosieren lässt.

Indian FTR 1200 Sport – sportlich und „hands-on“

Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf ein direktes, sportliches Gefühl. Der Motor wirkt lebendiger und „greifbarer“, besonders wenn man das Gas öffnet und die Drehzahl aktiv nutzt. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der mehr nach vorn geht: Kurven werden dynamischer angefahren, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die eigene Fahrtechnik auszuspielen. Wer gern zügig fährt und das Motorrad nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv nutzt, wird hier eher glücklich.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Die Stärke der BMW liegt im ruhigen, souveränen Vortrieb und in der angenehmen Kontrollierbarkeit. Schwäche (je nach Erwartung): Wer ein besonders „aggressives“ Ansprechverhalten sucht, könnte sich bei der R 12 weniger „gefordert“ fühlen als bei der FTR. Die Stärke der Indian ist das sportliche Gesamtpaket aus Motor und Reaktion – Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker an einen aktiven Fahrstil gekoppelt ist. Wer eher gemütlich unterwegs ist, muss sich möglicherweise etwas mehr „zusammenreißen“, um den Charakter nicht zu überdrehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW R 12 – gelassen durch Kurven

Beim Fahrwerk zeigt die BMW R 12 eine Tendenz zu Stabilität und kontrollierter Linie. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Tempo konstant gehalten wird. In schnellen Kurven wirkt das Setup oft so, dass man sich auf die Spur verlassen kann. Das ist ein Vorteil für längere Strecken und für Fahrten, bei denen Komfort und Sicherheit im Vordergrund stehen.

Indian FTR 1200 Sport – wendig und sportlich

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken eher im „Kurven-Workflow“ aus: anbremsen, einlenken, Linie halten – und dann wieder beschleunigen. Das Handling wirkt direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, schneller zu reagieren. Gerade auf kurvigen Strecken kann das Gefühl entstehen, dass die FTR „mitdenkt“ und die Bewegungen des Fahrers schnell aufnimmt.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerkvergleich

Die BMW punktet mit einem ruhigen, stabilen Fahrgefühl und eignet sich besonders für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind oder lange Strecken planen. Die Indian punktet mit Agilität und sportlicher Dynamik – ideal für Kurvenjäger. Als mögliche Schwäche der Indian kann sich je nach Fahrstil ein etwas „fordernderes“ Setup anfühlen, während die BMW bei sehr sportlicher Gangart weniger „Biss“ vermittelt als die FTR.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Reserven

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, weil es direkt beeinflusst, wie sicher man in Kurven und beim Verzögern unterwegs ist. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 wirkt tendenziell auf Dosierbarkeit ausgelegt – man kann die Verzögerung fein steuern, was gerade im Alltag und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt stärker auf sportliche Performance getrimmt: Beim kräftigen Verzögern fühlt sich das Motorrad eher „bereit“ an, um zügig in die nächste Aktion zu gehen.

Stärken und Schwächen lassen sich hier so zusammenfassen: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern sehr kontrolliert bremst, wird an der BMW Gefallen finden. Wer sportlicher fährt und Bremsmanöver als Teil des Fahrspaßes sieht, wird die Indian oft als passender empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: entspannt vs. sportlich

BMW R 12 – komfortorientiert für den Alltag

Die BMW R 12 wirkt in der Ergonomie eher auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Handling, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt. Dadurch eignet sich die R 12 gut für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.

Indian FTR 1200 Sport – sportliche Haltung

Die Indian FTR 1200 Sport bringt eine tendenziell sportlichere Sitzhaltung mit. Das kann beim zügigen Fahren ein echter Vorteil sein: Der Fahrer sitzt so, dass schnelle Richtungswechsel und aktives Arbeiten leichter fallen. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft ideal. Bei sehr langen Fahrten hängt es stärker davon ab, wie man mit einer sportlicheren Position zurechtkommt.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

Die BMW ist im Vorteil, wenn Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind. Die Indian ist im Vorteil, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht und eine aktive Sitzposition gewünscht ist. Wer häufig lange Strecken fährt, sollte besonders darauf achten, wie sich die Haltung über Zeit anfühlt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“

Im Alltag zählt mehr als nur das Gefühl in der Kurve. Dazu gehören Faktoren wie Übersichtlichkeit, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie „einfach“ das Motorrad im Alltag zu bewegen ist. Die BMW R 12 wirkt hier oft als unkomplizierte Wahl: Sie lässt sich gut dosieren und vermittelt ein Gefühl von Ruhe. Die Indian FTR 1200 Sport ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf Fahrspaß ausgelegt – wer gern spontan fährt und das Motorrad auch mal „ausfahren“ will, wird die FTR als besonders passend empfinden.

Ein weiterer Punkt ist der Stil: Die BMW wirkt eher wie ein hochwertiges Modern-Classic-Motorrad, während die Indian stärker nach Street-Performance und markanter Optik ausstrahlt. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad „lebt“ – ob als täglicher Begleiter oder als bewusst gewählte Maschine für Touren.

Stil, Ausstattung und Umbaupotenzial

Beide Modelle sind charakterstark. Die BMW R 12 punktet mit einem stimmigen Gesamtbild und einer eher „edel“-orientierten Anmutung. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das förmlich nach Individualisierung ruft: Der Look ist sportlich, und viele Fahrer möchten genau diesen Charakter weiter schärfen.

Beim Vergleich der Stärken zeigt sich: Die BMW ist oft die Wahl für alle, die ein rundes, hochwertiges Paket bevorzugen. Die Indian ist oft die Wahl für alle, die ein Motorrad wollen, das sich stärker nach Performance anfühlt und optisch wie technisch gern weiterentwickelt wird.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Für wen die BMW R 12 besonders gut ist

Die BMW R 12 ist besonders passend für Fahrer, die ein souveränes, kontrolliertes Motorrad suchen. Wer gern entspannt fährt, Wert auf ein ruhiges Fahrgefühl legt und das Motorrad sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken nutzen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn der Fokus nicht ausschließlich auf maximaler Sportlichkeit liegt, sondern auf Alltag, Komfort und berechenbarer Dynamik, ist die R 12 eine sehr überzeugende Option.

Für wen die Indian FTR 1200 Sport besonders gut ist

Die Indian FTR 1200 Sport passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven aktiv fahren und ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten möchten. Wer das Motorrad gern fordert, beim Beschleunigen und in dynamischen Situationen mehr „Biss“ erwartet und eine sportlichere Sitzposition bevorzugt, wird mit der FTR häufig mehr Fahrspaß empfinden. Auch für alle, die einen markanten Look und ein stärkeres Performance-Feeling suchen, ist die Indian eine sehr attraktive Wahl.

Fazit:

Die BMW R 12 ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Classic-Motorrad mit ruhigem, souveränem Fahrgefühl suchen. Sie punktet vor allem dort, wo Alltag, entspannte Kontrolle und ein stimmiges Gesamtpaket zählen – von der Stadt bis zur längeren Tour. Wer gern dosiert fährt und sich in jeder Situation sicher fühlt, findet in der R 12 meist den passenden Charakter.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Das Motorrad wirkt direkter, macht Kurven und Beschleunigungsphasen spürbar lebendiger und lädt zu einem aktiveren Fahrstil ein. Wer Spaß daran hat, das Motorrad zu fordern, wird die FTR besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise genießen.

Kurz gesagt: BMW R 12 für souveräne Allrounder-Vibes, Indian FTR 1200 Sport für sportliche Performance und mehr „Hands-on“-Fahrspaß.

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