UVP 16.280 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Leistung UND Kontrolle: Das Power-Naked von BMW zeigt, wie es geht.
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Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung satt ...
  • .. aber trotzdem gut kontrollierbar
  • wertige Verarbeitung
  • cooler Sound
Kontra:
  • Soziusbetrieb nur für Notfälle
  • Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.450mm
Länge2.090mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 814-830 mm
Höhe1.115mm
Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartReihenvierzylinder 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.261km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite266km
Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 117)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig! 

Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.740 €
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Farben: rot, graugelb, weiß-blau-rot

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

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BMW S 1000 R vs Harley-Davidson Street Bob: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 R und die Harley-Davidson Street Bob, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich Leistung anfühlt, wie die Maschine auf Befehle reagiert, wie die Sitzposition den Alltag prägt und welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf Stärken und Schwächen, die im Alltag und auf der Straße spürbar werden.

Grundidee der beiden Motorräder: Naked Performance vs. klassischer Cruiser

Die BMW S 1000 R steht für ein modernes Naked-Bike-Konzept: offene Silhouette, sportliche Haltung, ein Motor, der nicht nur schnell sein will, sondern auch dynamisch. Die Street Bob dagegen ist ein Cruiser mit klarer Harley-DNA: kompakter Look, markanter Auftritt, ein Motorcharakter, der eher auf Drehmoment und Rhythmus setzt als auf „alles auf einmal“.

Schon hier zeigt sich der erste große Unterschied: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug für Kurven und zügiges Fahren anfühlt, landet schnell bei der BMW. Wer dagegen Wert auf Stil, Sound und ein entspanntes, aber dennoch kraftvolles Fahrgefühl legt, wird mit der Harley deutlich mehr „Zuhause“ fühlen.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

BMW S 1000 R: direkt, präzise, sportlich

Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und ein sehr kontrolliertes Ansprechverhalten geht. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt „mechanisch sauber“: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren auf Landstraßen zeigt sich, dass die S 1000 R nicht nur schnell ist, sondern auch leicht zu dosieren.

Ein möglicher Nachteil im Alltag: Wer eher entspannt cruisen möchte, kann die sportliche Auslegung als „zu präsent“ empfinden. Die BMW fordert eher Aufmerksamkeit und Fahrstil – sie belohnt aktive Nutzung.

Harley-Davidson Street Bob: kraftvoll im Rhythmus

Die Street Bob wirkt im Vergleich weniger „spitz“ und mehr „druckvoll“. Der Motorcharakter ist spürbar anders: Statt auf maximale Drehzahl-Performance setzt die Harley auf ein Gefühl von Drehmoment und gleichmäßigem Schub. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen der Weg nicht nur schnell, sondern auch stimmig sein soll.

Schwäche kann hier sein, dass das Tempogefühl nicht so „sportlich“ wirkt wie bei der BMW. Wer sehr sportlich unterwegs ist und häufig hohe Dynamik abruft, wird die Harley eher als Cruiser erleben – nicht als kompromissloses Performance-Motorrad.

Ergonomie & Sitzposition: Alltagstauglichkeit mit unterschiedlicher Philosophie

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie den Tageskomfort stark beeinflusst. Die BMW S 1000 R ist sportlich ausgelegt: Der Oberkörper ist tendenziell näher an einer aktiven Haltung, was das Motorrad besonders bei zügiger Fahrt „handlich“ wirken lässt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein – vor allem, wenn Kurvenfahren und dynamische Manöver im Fokus stehen.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf eine entspanntere Cruiser-Position. Das sorgt oft für ein angenehmeres Gefühl im Stadtverkehr und auf längeren, ruhigeren Touren. Gleichzeitig kann die Harley bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „agil“ wirken, weil die Haltung mehr auf Komfort als auf maximale Schräglagen-Performance ausgelegt ist.

Unterm Strich: Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich sofort „stimmig“ anfühlt, findet in der Street Bob häufig schneller den passenden Komfort. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt und die Maschine als Werkzeug für Kurven nutzt, wird die BMW als klaren Vorteil empfinden.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Cruiser-Charakter

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven „erzählen“. Die BMW wirkt insgesamt direkter: Lenkimpulse werden zügig umgesetzt, und das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Gangart berechenbar. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn es um zügiges Fahren, häufiges Richtungswechseln und das Gefühl geht, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Die Harley ist dagegen stärker auf den Cruiser-Fahrstil abgestimmt. Das Fahrwerk vermittelt mehr „Gelassenheit“ – nicht unbedingt weniger Kontrolle, aber eine andere Art von Ruhe. Auf unruhigen Straßen oder bei entspanntem Tempo kann das sehr angenehm sein. Wer jedoch sehr sportliche Linien fahren möchte, merkt schneller, dass die BMW für diesen Zweck näher am Performance-Konzept ist.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

In der Praxis zählt, wie gut sich Bremsen dosieren lassen und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die BMW bietet hier typischerweise ein sehr sportliches Bremsgefühl: Die Verzögerung wirkt kontrolliert, und das Motorrad bleibt auch bei kräftigem Eingreifen gut in der Spur. Das hilft vor allem dann, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird.

Die Harley kann ebenfalls souverän bremsen, aber das Gesamtgefühl ist eher cruiser-typisch: weniger „Rennstrecken-Feeling“, mehr „sicher und kontrolliert“. Für viele Fahrer ist das genau richtig – besonders, wenn das Motorrad nicht als Sportgerät genutzt wird, sondern als stilvolles Alltags- und Tourenbike.

Alltag & Nutzung: Stadt, Landstraße, Tour

Stadtverkehr

Im Stadtverkehr spielt die BMW ihre Stärken vor allem durch ihre Dynamik und das schnelle Reagieren aus. Das macht das Motorrad praktisch, wenn es im Verkehr häufig um zügiges Einfädeln, kurze Beschleunigungen und dynamische Lücken geht. Die sportliche Sitzhaltung kann dabei je nach Fahrgewohnheit als angenehm oder fordernd empfunden werden.

Die Street Bob punktet im Stadtverkehr häufig über Komfort, Stil und den „einfach draufsetzen“-Faktor. Das Motorrad wirkt weniger wie ein sportliches Projekt und mehr wie ein Statement. Wer im Alltag vor allem entspannt unterwegs ist, bekommt hier oft das passendere Gesamtpaket.

Landstraße & Kurven

Auf der Landstraße wird der Unterschied besonders deutlich. Die BMW ist klar im Vorteil, wenn es um zügiges Fahren, häufige Richtungswechsel und ein sehr direktes Fahrgefühl geht. Die Harley kann natürlich auch Landstraße – aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn das Tempo moderater ist und der Charakter im Vordergrund steht.

Langstrecke

Für längere Strecken hängt die passende Wahl stark vom persönlichen Anspruch ab. Die BMW kann auf Touren sehr viel Spaß machen, wenn die sportliche Haltung gut passt und Pausen eingeplant werden. Die Harley bietet dagegen oft ein entspannteres Gesamtgefühl, das sich über viele Kilometer angenehm anfühlen kann – besonders für Fahrer, die nicht ständig „sportlich aktiv“ sein wollen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW S 1000 R – typische Stärken

  • Dynamik und präzises Ansprechverhalten für zügiges Fahren
  • Direktes Handling und sportliche Kontrolle in Kurven
  • Sportliches Bremsgefühl für Vertrauen bei höheren Tempi
  • Modernes Naked-Konzept mit vielseitigem Einsatz

BMW S 1000 R – mögliche Schwächen

  • Sportliche Auslegung kann im Alltag als „fordernder“ empfunden werden
  • Wer Cruiser-Feeling sucht, bekommt eher Performance als Lifestyle-Fokus

Harley-Davidson Street Bob – typische Stärken

  • Markanter Motorcharakter mit kraftvollem Schub im Rhythmus
  • Entspanntere Cruiser-Ergonomie für viele Fahrstile
  • Stil und Sound als Teil des Fahrspaßes
  • Gelassener Fahrstil auf Stadt- und Landstraßen

Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen

  • Weniger „sportlich-direkt“ als die BMW bei sehr dynamischer Fahrweise
  • Wer maximale Performance im Kurven- und Beschleunigungsfokus sucht, wird eher enttäuscht

Welche Kaufentscheidung passt? Praktische Orientierung

Der Vergleich zwischen BMW S 1000 R und Harley-Davidson Street Bob ist letztlich eine Entscheidung zwischen zwei Fahrwelten. Die BMW ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Leistung, Dynamik und sportliche Kontrolle liefern soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein sehr direktes Feedback vom Motorrad schätzen.

Die Harley-Davidson Street Bob ist die Wahl, wenn Charakter, Sound, Stil und ein entspannteres Cruiser-Gefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie passt häufig besser zu Fahrern, die das Motorrad als Ausdruck ihrer Persönlichkeit sehen und Touren oder Stadtfahrten genießen, ohne ständig „auf Attacke“ zu fahren.

Fazit:

Die BMW S 1000 R ist das bessere Gesamtpaket für alle, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich, präzise und dynamisch anfühlt – besonders auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise. Wer Kurven aktiv fährt, dynamisches Beschleunigen liebt und ein direktes Handling erwartet, bekommt hier die klarere Antwort. Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß vor allem aus Stil, Sound und einem kraftvollen, eher entspannten Cruiser-Charakter entsteht. Für Stadtfahrten, gemütlichere Touren und alle, die das Motorrad nicht als Sportgerät, sondern als Erlebnis sehen, ist die Harley oft die stimmigere Wahl. Kurz gesagt: BMW für Performance-Fahrer, Harley für Charakter-Fahrer.

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