| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
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BMW S 1000 R vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 R und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht für ein modernes, straßentaugliches Naked-Bike mit sportlichem Anspruch. Die Suzuki dagegen ist als Supermoto gedacht: leicht, agil und darauf ausgelegt, auch abseits des klassischen Asphalt-Rhythmus Spaß zu machen. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Charakter – nicht nur nach Daten.
Grundcharakter: Naked-Bike vs. Supermoto
Die BMW S 1000 R ist klar auf die Straße fokussiert. Der Motor und die Abstimmung zielen auf dynamische Beschleunigung, souveräne Drehfreude und ein Fahrgefühl, das sich wie ein sportlicher Begleiter für Landstraßen anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei „erwachsen“: stabil, präzise und mit einem Setup, das auf Tempo und Kontrolle ausgelegt ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt einen anderen Ansatz. Als Supermoto ist sie darauf getrimmt, schnell um die Ecke zu kommen, spontan zu reagieren und auch auf unebenem Untergrund nicht sofort „zu zicken“. Der Fahrstil ist weniger „Highspeed-Performance“ und mehr „agiles Spiel“. Wer Kurven liebt, aber auch gern mal über schlechteren Belag oder Feldwege rollt, findet hier einen anderen Zugang zum Fahrspaß.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 R liefert ihren Charakter aus der sportlichen Straßenorientierung. Die Kraftentfaltung ist auf zügiges Vorankommen ausgelegt, und das Motorrad fühlt sich besonders dann stark an, wenn es dynamisch beschleunigt und zügig wieder auf Touren kommt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man gern zügig fährt, Überholmanöver plant und auf der Landstraße die Linie sauber ausfährt.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf einen anderen Rhythmus. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sprint aus dem Drehzahlkeller“ und mehr wie ein Motor, der sich für sportliches Fahren im Alltag gut dosieren lässt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Richtungswechsel spielt die Agilität eine größere Rolle als maximale Durchzugskraft. Das macht die DR-Z 4SM besonders interessant für Fahrer, die Spaß an unmittelbarer Rückmeldung haben.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Agilität?
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die BMW S 1000 R ist auf präzises Arbeiten ausgelegt: Sie liegt spürbar stabil, unterstützt eine sportliche Sitzposition und vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, wenn es flott wird. In schnellen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo spielt die BMW ihre Stärken aus – sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach machen lässt“, solange die Straße mitspielt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel anfühlt. Mit ihrem Supermoto-Ansatz ist sie oft leichter zu „spielen“: Man kann sie zügig in die Kurve bringen, korrigiert spontan und bleibt dabei handlich. Auf unruhigerem Untergrund oder bei wechselnden Bedingungen wirkt diese Art von Setup oft entspannter, weil das Motorrad nicht so stark auf „perfekte Asphaltbedingungen“ angewiesen ist.
Bremsen und Sicherheit: Wie das Motorrad verzögert
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen Straße und Supermoto. Die BMW S 1000 R ist auf sportliche Verzögerung im Straßenbetrieb ausgelegt. Das Bremssystem unterstützt ein sicheres Gefühl beim harten Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und lässt sich meist gut dosieren, sodass man in Kurvenanläufen kontrolliert arbeiten kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls auf effektives Bremsen ausgelegt, aber der Einsatzbereich ist ein anderer. Im Supermoto-Kontext zählt häufig die Kombination aus Grip, Dosierbarkeit und dem Gefühl, schnell wieder „frei“ zu sein, um die nächste Aktion einzuleiten. Wer viel in Stadt- und Mischbedingungen unterwegs ist, profitiert von der unmittelbaren Reaktion, die zu diesem Motorradtyp passt.
Reifen, Grip und Untergrund: Wo die Stärken liegen
Der größte praktische Unterschied zeigt sich oft nicht im Papier, sondern im Grip-Verhalten. Die BMW S 1000 R ist mit straßenorientierten Reifen und einem Setup gedacht, das auf Asphalt optimiert ist. Das bedeutet: Auf sauberem Belag fühlt sie sich besonders harmonisch an, die Linie bleibt stabil, und das Motorrad wirkt „vorhersehbar“ – ein Vorteil, wenn man gern zügig fährt und die Kurvenausgänge sauber plant.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt durch ihren Supermoto-Charakter mehr Offenheit für wechselnde Bedingungen mit. Je nach Untergrund kann sie sich deutlich lebendiger anfühlen, weil das Konzept auf Grip und Beweglichkeit ausgelegt ist. Für Fahrer, die nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs sind, ist das ein echter Pluspunkt.
Komfort und Alltag: Stadt, Pendeln und längere Touren
Im Alltag trennt sich die Spreu schnell. Die BMW S 1000 R ist ein Motorrad, das sich für längere Fahrten und sportliche Touren anbietet. Der Fokus liegt auf Fahrstabilität und einem „Straßenkomfort mit Sportanspruch“. In der Stadt kann sie durch die sportliche Auslegung dennoch fordernd wirken, wenn viel Stop-and-Go ansteht oder wenn man häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten fährt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag oft unkomplizierter im Gefühl. Sie ist als Supermoto gebaut, um schnell in Bewegung zu kommen und sich im Stadtverkehr oder auf kurzen Wegen nicht wie ein „zu großes“ Sportgerät anzufühlen. Gleichzeitig gilt: Wer lange Autobahn-Etappen plant, wird bei der Suzuki eher einen anderen Schwerpunkt setzen als bei der BMW.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW S 1000 R – Stärken
- Sportlicher Straßenfokus: dynamisches Fahrgefühl und gute Kontrolle bei zügiger Fahrweise.
- Stabilität in schnellen Passagen: das Motorrad wirkt „ruhig“ und präzise.
- Allrounder für Touren: besonders stark, wenn Landstraße und zügiges Fahren im Vordergrund stehen.
BMW S 1000 R – Schwächen
- Weniger passend, wenn der Einsatz stark auf wechselnden Untergrund oder „Supermoto-Feeling“ ausgerichtet ist.
- Stadtbetrieb kann je nach Fahrstil sportlich und damit weniger entspannt wirken.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und unmittelbare Rückmeldung.
- Mehr Spielraum bei wechselnden Bedingungen durch Supermoto-Ansatz.
- Spaßfaktor im Alltag: ideal für kurze Strecken, Kurven und „mal eben“ rausfahren.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Straßenfokus fehlt im Vergleich zur BMW: für sehr sportliche Highspeed-Fahrten ist die BMW meist die passendere Wahl.
- Tourenanspruch kann je nach Erwartung anders ausfallen als bei einem straßenorientierten Naked-Bike.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen BMW S 1000 R und Suzuki DR-Z 4SM hängt stark davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer vor allem Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das bei Tempo und Präzision überzeugt, wird mit der BMW deutlich glücklicher. Die S 1000 R ist dafür gebaut, sportlich zu wirken, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, schnell in Kurven reagiert und auch bei nicht ganz perfekten Bedingungen Spaß macht, trifft mit der Suzuki DR-Z 4SM eine sehr passende Wahl. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die das Motorrad als „Spielgerät“ sehen – für Stadt, Kurven und gelegentliche Ausflüge abseits des klassischen Asphaltplans.
Fazit:
Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Naked-Bike suchen: sportlich im Charakter, präzise im Handling und stark, wenn Landstraße, zügiges Fahren und souveräne Kontrolle im Vordergrund stehen. Sie punktet vor allem dort, wo Stabilität und dynamische Beschleunigung den Ton angeben.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die Agilität und unmittelbaren Fahrspaß lieben. Als Supermoto wirkt sie oft leichter zu „handhaben“, bietet mehr Freiheit bei wechselnden Bedingungen und macht besonders dann Freude, wenn spontane Kurvenfahrten, Stadtverkehr und gelegentlich unebener Untergrund zum Alltag gehören.
Kurz gesagt: BMW für sportliche Straße und Touren, Suzuki für lebendiges Handling und Supermoto-Feeling.