| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Brixton Cromwell 1200 vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Der Brixton Cromwell 1200 steht für einen modernen, zugänglichen Cruiser-Ansatz mit klarer Linie und einem Preis-Leistungs-Fokus. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Vibe der Marke mit – modern interpretiert, aber mit viel Charakter. Wer sich zwischen beiden entscheidet, schaut meist auf das Gesamtpaket: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut passen Sitzposition und Bremsen zum Alltag und wie stimmig wirkt die Ausstattung im täglichen Einsatz?
Grundidee und Charakter: Brixton vs. Harley
Der Cromwell 1200 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling ausgelegt ist. Das Design ist nah an der modernen Cruiser-Ästhetik, ohne zu überladen zu sein. Die Nightster setzt dagegen stärker auf den Harley-typischen Look und das Markengefühl. Das merkt man nicht nur am Styling, sondern auch daran, wie das Motorrad insgesamt „rüberkommt“: präsent, eigenständig und mit einem klaren Anspruch an Fahrgefühl und Identität.
Stärken und Schwächen im Gesamteindruck
Der Vorteil des Brixton liegt häufig in der Balance aus moderner Optik und einem sehr pragmatischen Ansatz. Schwäche kann sein, dass der „Markenbonus“ und die emotionale Tiefe, die viele bei Harley suchen, nicht im gleichen Maß mitgeliefert werden. Die Harley punktet dafür mit Charakter und einem stimmigen Gesamtpaket, das sich für viele wie ein echtes Statement anfühlt. Als mögliche Schwäche kann sich dagegen zeigen, dass der Fokus stärker auf dem typischen Harley-Feeling liegt und man bei der reinen Kosten-Nutzen-Logik nicht immer den gleichen Sweet Spot wie beim Brixton findet.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Realität im Vergleich
Bei beiden Modellen steht der Cruiser-Gedanke im Vordergrund: kraftvoll aus dem Drehzahlkeller, angenehm im Stadtverkehr und souverän auf der Landstraße. Der entscheidende Unterschied liegt meist im Charakter: Der Brixton wirkt oft „direkt und zugänglich“, sodass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird – etwa im Stop-and-go oder bei kurzen Strecken, bei denen man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad erst „auf Temperatur“ bringen zu müssen.
Die Nightster spielt stärker mit dem Harley-typischen Antriebserlebnis. Das kann sich in einem markanteren Durchzug und einem deutlich spürbaren Motor-„Punch“ äußern, der sich vor allem dann lohnt, wenn man bewusst beschleunigt und den Motor arbeiten lässt. Wer eher entspannt rollt und selten sportlich beschleunigt, bekommt beim Brixton oft ein sehr unkompliziertes Setup. Wer dagegen das Motorrad als Erlebnis sieht und den Motorcharakter aktiv nutzen möchte, wird bei der Harley eher das Gefühl bekommen, „genau dafür“ gemacht zu sein.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Vergleich zeigt sich: Der Cromwell ist häufig die Wahl für gleichmäßiges, entspanntes Fahren mit guter Alltagstauglichkeit. Die Nightster ist eher die Wahl für Fahrer, die den Motor als Teil des Fahrspaßes sehen und die Marke nicht nur als Transportmittel betrachten. Beide können im Alltag überzeugen – aber die Prioritäten unterscheiden sich: Brixton eher „easy & effizient“, Harley eher „emotional & markant“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich meist um zwei Dinge: Wie gut bleibt das Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten und Untergrundbedingungen stabil, und wie leicht lässt es sich im Alltag bewegen? Der Brixton Cromwell 1200 zielt tendenziell auf ein gutmütiges Handling ab. Das zeigt sich oft darin, dass sich das Motorrad in der Stadt angenehm manövrieren lässt und auf der Landstraße kontrolliert bleibt, ohne ständig „zu viel“ zu sein.
Die Nightster wirkt dagegen häufig etwas „entschlossener“ im Fahrgefühl. Das kann bedeuten, dass sie bei zügigerem Fahren souverän wirkt und eine klare Rückmeldung gibt. Gleichzeitig kann das Setup – je nach persönlicher Erwartung – weniger „weich“ im Komfortempfinden sein als beim Brixton. Wer lange Strecken entspannt genießen möchte, sollte daher besonders auf das Zusammenspiel aus Sitzposition, Federung und Reifen-/Straßenkontakt achten.
Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren
Der Brixton punktet typischerweise mit einem unkomplizierten Einstieg ins Kurventempo: Das Motorrad wirkt berechenbar und lässt sich gut kontrollieren. Die Harley kann im Gegenzug mit einem sehr stimmigen Fahrgefühl überzeugen, das sich besonders dann lohnt, wenn man das Motorrad nicht nur „durch die Kurve“ bewegt, sondern aktiv fährt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Setup nicht für jeden Fahrer gleich „perfekt“ passt – hier spielt die persönliche Größe und Sitzhaltung eine größere Rolle.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind im Vergleich ein echter Praxisfaktor. Beide Motorräder sollen im Alltag zuverlässig verzögern, aber der Unterschied liegt häufig in der Dosierbarkeit und im Gefühl am Hebel. Der Brixton wird oft als angenehm feinfühlig beschrieben, was gerade im Stadtverkehr hilft, wenn man häufig sanft und kontrolliert bremsen muss. Die Harley kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber im Gesamtgefühl oft etwas „direkter“ oder „kräftiger“ in der ersten Bremsphase – je nach Fahrstil kann das ein Vorteil sein, weil man schnell Vertrauen aufbaut.
Worauf beim Vergleich geachtet werden sollte
Wichtig ist, wie sich die Bremsleistung über mehrere Bremsungen hinweg anfühlt und wie gut sich das Motorrad bei unterschiedlichen Belägen kontrollieren lässt. Wer häufig bei Regen oder in wechselhaften Bedingungen fährt, profitiert von einem Setup, das sich konstant anfühlt. Wer sportlicher unterwegs ist, achtet besonders auf die Progression und darauf, wie schnell man aus dem Tempo wieder stabil herauskommt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für verschiedene Fahrprofile
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn Minuten. Der Cromwell 1200 wirkt auf viele als „alltagstauglich“: Die Haltung ist meist so gewählt, dass man nicht ständig verkrampft und auch auf kürzeren Strecken entspannt bleibt. Das macht ihn interessant für Pendler oder für Fahrer, die ein Cruiser-Feeling wollen, aber nicht in eine zu extreme Haltung geraten möchten.
Die Nightster bietet ebenfalls einen modernen Cruiser-Ansatz, aber mit einem etwas stärker ausgeprägten Harley-typischen Körpergefühl. Das kann sich für manche Fahrer sehr stimmig anfühlen, für andere aber weniger ideal, wenn die Proportionen nicht perfekt passen. Gerade bei längeren Touren lohnt sich daher ein genauer Blick darauf, wie sich Rücken, Arme und Beine über die Zeit anfühlen.
Stärken und Schwächen bei längeren Strecken
Der Brixton ist häufig die Wahl, wenn Komfort und entspannte Kontrolle im Vordergrund stehen. Die Harley kann bei passender Ergonomie sehr viel Fahrspaß liefern, wirkt aber in der Praxis stärker vom individuellen Körperbau abhängig. Wer viel auf der Landstraße unterwegs ist, sollte besonders darauf achten, ob die Sitzposition das entspannte Fahren unterstützt oder ob man nach einiger Zeit merkt, dass man „gegen“ die Haltung arbeitet.
Ausstattung und Alltag: Was wirklich zählt
Im Alltag entscheiden Details: Licht, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Der Brixton Cromwell 1200 wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert und die Bedienung so gestaltet, dass man schnell zurechtkommt. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Die Nightster bringt oft eine hochwertigere Anmutung und ein stärkeres „Markenpaket“ mit. Das kann sich in der Verarbeitung, im Gesamtdesign und in der Art zeigen, wie sich das Motorrad als Ganzes anfühlt. Wer Wert auf das Harley-Gefühl legt und das Motorrad als Teil der eigenen Identität betrachtet, wird das stärker wahrnehmen. Wer dagegen vor allem auf Funktion und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis schaut, findet beim Brixton häufig den pragmatischen Einstieg.
Design und Stil: Emotion vs. Understatement
Design ist bei Cruiser-Motorrädern selten nur Nebensache. Der Cromwell 1200 wirkt modern und klar, mit einem Understatement, das trotzdem nach Cruiser aussieht. Die Nightster ist dagegen deutlich stärker auf den Harley-Stil getrimmt: markant, wiedererkennbar und mit einer Präsenz, die man nicht übersehen kann.
Welche Optik passt zu welchem Fahrstil?
Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und optisch modern bleiben soll, wird beim Brixton eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch im Stand „erzählt“, wofür es steht, wird die Harley bevorzugen. Beide sind stylisch – aber die Richtung ist unterschiedlich: Cromwell eher modern-pragmatisch, Nightster eher ikonisch-emotional.
Fazit
Der Brixton Cromwell 1200 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, alltagstaugliches Cruiser-Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt und einen modernen Look mitbringt. Im Vergleich punktet er vor allem dort, wo Praxis zählt: gut dosierbares Fahrgefühl, angenehme Handhabung im Alltag und ein Gesamtpaket, das häufig ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis vermittelt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze bis mittlere Strecken fährt, bekommt hier oft die passendere Mischung aus Komfort und entspannter Kontrolle.
Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besser zu Fahrern, die den Motorcharakter und das Markengefühl deutlich stärker gewichten. Im Vergleich wirkt sie oft markanter im Antrieb und kann mit einem sehr stimmigen, emotionalen Fahrgefühl überzeugen. Wer längere Touren plant, das Motorrad gerne bewusst fährt und die Harley-Identität sucht, wird mit der Nightster meist glücklicher. Kurz gesagt: Cromwell für pragmatische Cruiser-Alltagsfreude, Nightster für Charakter, Präsenz und Fahrspaß mit Harley-Vibe.