UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Brixton Cromwell 1200 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich für Touring, Alltag und lange Strecken

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Touring“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Brixton Cromwell 1200 steht für einen modernen Ansatz mit Fokus auf Preis-Leistungs-Gefühl und ein stimmiges Gesamtpaket. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar als Premium-Reisegerät positioniert: viel Elektronik, hoher Komfortanspruch und ein Setup, das auf lange Strecken und entspanntes Tempo ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.

Grundidee im Vergleich: Charakter und Zielgruppe

Brixton Cromwell 1200: modern, zugänglich, alltagstauglich

Der Cromwell 1200 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt und das auch auf Touren nicht gleich „zu viel“ sein will. Die Ausrichtung ist dabei eher pragmatisch: Das Motorrad soll sich gut beherrschen lassen, angenehm im Alltag sein und auf längeren Strecken nicht sofort anstrengend werden. Wer ein Touring-Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag leicht anfühlt, findet hier einen interessanten Gegenentwurf.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Premium-Touring mit viel Elektronik

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das den Komfort und die Unterstützung in den Vordergrund stellt. Die Yamaha ist auf „entspanntes Reisen“ ausgelegt: Windschutz, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Fahren über Stunden leichter machen. Dazu kommt ein insgesamt sehr stimmiges Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Elektronik – besonders dann, wenn die Strecke länger wird und das Tempo konstant bleiben soll.

Motor und Antrieb: Durchzug vs. souveräne Performance

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Ansätzen. Der Brixton Cromwell 1200 zielt auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Antritt: Der Motor soll untenherum angenehm reagieren und das Motorrad ohne ständiges Herunterschalten dynamisch wirken lassen. Das macht ihn besonders attraktiv für Stadtverkehr, Landstraße und Touren mit wechselndem Tempo.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Kraftentfaltung und Fahrbarkeit aus. Die Yamaha wirkt insgesamt „souveräner“ über ein breites Drehzahlband. Gerade wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen, Autobahnabschnitte oder lange Landstraßenpassagen zu fahren, zeigt sich die Premium-Auslegung: Das Motorrad bleibt ruhig, kontrolliert und lässt sich fein dosieren.

Fahrwerk und Handling: Agilität im Alltag vs. Stabilität auf Distanz

Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder spürbar. Der Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das kann bedeuten: schnelleres Ansprechen beim Richtungswechsel, angenehmes Gefühl bei moderaten Geschwindigkeiten und ein Setup, das sich auch in der Stadt nicht „schwer“ anfühlt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Tempo steigt, spielt die Yamaha ihre Stärken aus: Das Motorrad liegt gleichmäßig, vermittelt Sicherheit und bleibt auch bei längerer Fahrt angenehm kontrollierbar. In schnellen Kurven und auf Autobahnabschnitten ist das ein klarer Vorteil.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite

Komfort ist bei Touring-Maschinen oft der entscheidende Punkt. Der Brixton Cromwell 1200 bietet ein grundsätzlich angenehmes Fahrgefühl und wirkt so, als wäre er für „Touren mit Spaß“ gedacht – also für Tage, an denen man nicht nur Kilometer abspult, sondern auch Kurven genießt. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtpaket, das nicht übertrieben komplex wirkt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht beim Komfort deutlich weiter. Gerade der Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer über längere Zeit entlastet, sind ein großer Pluspunkt. Dazu kommt, dass die Yamaha durch ihre Ausstattung und Abstimmung das Gefühl vermittelt, als wäre sie für lange Etappen gemacht. Wer häufig auf Reisen unterwegs ist, profitiert hier besonders.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag vs. Premium-Umfang

Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „nice to have“. Beim Vergleich zeigt sich: Der Brixton Cromwell 1200 wirkt wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig mit zu vielen Optionen beschäftigt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen bringt deutlich mehr Assistenz und Fahrmodi mit. Das ist nicht nur für Technikfans interessant, sondern vor allem für realistische Alltagssituationen: unterschiedliche Streckenprofile, wechselnde Wetterbedingungen und Fahrten, bei denen man sich auf das Motorrad verlassen möchte. Die Yamaha macht das Fahren dadurch oft entspannter – besonders, wenn man nicht jedes Detail selbst fein einstellen will.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven im Vergleich

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „ausreichend sportlich“ und „touring-orientiert mit Reserven“. Der Brixton Cromwell 1200 bietet ein Bremsgefühl, das gut zur pragmatischen Ausrichtung passt: kontrolliert, direkt und passend für Alltag und Landstraße. Wer überwiegend moderat fährt, wird hier schnell Vertrauen aufbauen.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt dagegen so, als wäre sie auf häufige hohe Belastung ausgelegt. In Kombination mit der Elektronik entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf langen Strecken und bei zügiger Fahrweise hilft. Das ist besonders dann relevant, wenn man öfter in Situationen kommt, in denen man spontan stark verzögern muss.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Langstrecke

Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man Gepäck montieren“. Es geht darum, wie das Motorrad den Alltag und die Touren zusammenbringt. Der Brixton Cromwell 1200 punktet hier mit einem stimmigen Ansatz: Er wirkt wie ein Motorrad, das man gut planen kann, das nicht unnötig kompliziert ist und das sich für Touren eignet, ohne dass man sich ständig Gedanken über die „richtige“ Einstellung machen muss.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen klar auf Komfort und Ausstattung getrimmt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der Art, wie das Motorrad das Fahren erleichtert: Windschutz, Elektronik und die insgesamt ruhige Charakteristik machen aus einer Tour oft eher eine „entspannte Reise“ als eine körperliche Herausforderung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken des Brixton Cromwell 1200

  • Pragmatischer Charakter: wirkt zugänglich und alltagstauglich
  • Gutes Gesamtgefühl für Landstraße und Touren ohne „Premium-Stress“
  • Fahrbarkeit, die auch bei wechselndem Tempo angenehm bleibt

Schwächen bzw. Grenzen des Brixton Cromwell 1200

  • Wenn maximaler Premium-Komfort und umfangreiche Elektronik im Fokus stehen, wirkt die Yamaha im Vergleich überlegen
  • Für Fahrer, die sehr lange Etappen mit maximaler Entlastung planen, kann die Yamaha die bessere Wahl sein

Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus

  • Premium-Touring-Setup mit starker Unterstützung durch Elektronik
  • Stabilität und Ruhe auf Distanz, besonders bei höherem Tempo
  • Komfortorientierung: Windschutz und Gesamtpaket für lange Fahrten

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus

  • Wer ein Motorrad ohne viele Optionen bevorzugt, könnte die Yamaha als „zu viel“ empfinden
  • Der Premium-Anspruch zahlt sich vor allem dann aus, wenn man ihn auch nutzt (lange Strecken, wechselnde Bedingungen)

Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?

Der Brixton Cromwell 1200 ist besonders spannend für Fahrer, die ein Touring-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt, auf Landstraßen Spaß macht und auf Touren nicht überkompliziert wirkt. Wer Wert auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Gefühl legt und das Motorrad vor allem für abwechslungsreiche Fahrten nutzt, findet hier eine sehr passende Basis.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Elektronik und Langstrecken-Entlastung im Vordergrund stehen. Wer häufig große Distanzen fährt, gern zügig unterwegs ist und sich auf ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket verlassen möchte, bekommt mit der Tracer 9 GT Plus ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Fazit:

Der Brixton Cromwell 1200 überzeugt im Vergleich vor allem durch seinen zugänglichen, pragmatischen Charakter: ein Motorrad, das sich im Alltag angenehm bewegt und auf Touren eine unkomplizierte Art von Fahrspaß liefert. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet dagegen mit Premium-Touring-Qualitäten: mehr Elektronik-Unterstützung, spürbar mehr Komfort und eine souveräne Stabilität, die besonders auf langen Strecken und bei zügiger Fahrweise Freude macht. Wer ein vielseitiges Motorrad für abwechslungsreiche Tage sucht, trifft mit dem Brixton oft die bessere Wahl. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen fährt und maximale Entlastung sowie ein sehr rundes Gesamtpaket möchte, wird mit der Yamaha deutlich glücklicher. Kurz gesagt: Brixton für unkomplizierten Touring-Alltag, Yamaha für Premium-Reisen mit Komfort und Technik.

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