| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Brixton Crossfire 500 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Brixton Crossfire 500 steht für einen modernen, zugänglichen Ansatz im Segment der straßentauglichen Allrounder. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen verkörpert den klassischen Harley-Charakter mit Fokus auf Cruiser-Feeling, Stil und einem Fahrkonzept, das sich vor allem auf entspannte Fahrten und souveräne Präsenz konzentriert.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: Wie wirkt der Motor, wie fühlt sich die Maschine in Kurven an, wie gut bremst sie, und welche Sitzposition unterstützt den jeweiligen Fahrstil? Dabei werden die im Vergleich aufgeführten Werte der beiden Modelle miteinander gegenübergestellt – und daraus wird abgeleitet, wer mit welchem Motorrad besser bedient ist.
Motor und Charakter: Unterschiedliche Philosophie, unterschiedliches Fahrgefühl
Die Brixton Crossfire 500 zielt mit ihrem 500er-Konzept auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Handhabung. Im Vergleich zeigt sich: Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so ausgelegt, dass die Maschine in typischen Fahrsituationen – Stadt, Landstraße und moderates Tempo – zuverlässig nach vorn geht. Besonders wichtig ist dabei, wie gut sich die Kraft dosieren lässt. Das wirkt sich auf das Gefühl beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und beim Überholen aus.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt dagegen eine andere Richtung. Die im Vergleich stehenden Motorwerte deuten auf einen Charakter hin, der stärker auf Drehmoment und „Punch“ aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich setzt. Das bedeutet in der Praxis: weniger hektisches Hochdrehen, dafür mehr „ziehen lassen“. Wer den typischen Harley-Drive mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht nur bewegt, sondern auch eine gewisse Gelassenheit vermittelt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Brixton Crossfire 500: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der „große“ Charakter eines Cruiser-Motors nicht im gleichen Maß vermittelt wird – vor allem dann, wenn man sehr sportlich oder mit dem Anspruch auf maximale Durchzugskraft aus sehr niedrigen Drehzahlen unterwegs ist.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken liegen in der Art, wie Kraft anliegt und wie souverän sich das Motorrad aus dem Drehzahlkeller bewegt. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl stärker auf Cruiser-typische Dynamik ausgelegt ist und damit nicht jedem, der ein besonders agiles 500er-Handling sucht, sofort entgegenkommt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Cruiser-Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich schnell die unterschiedliche Ausrichtung. Die Brixton Crossfire 500 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling ausgelegt ist. Die im Vergleich aufgeführten Werte zu Federung und Geometrie lassen darauf schließen, dass die Maschine in Kurven eher „mitarbeitet“ und sich gut kontrollieren lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufiges Rangieren, wechselnde Straßenqualität oder dynamisches Fahren auf der Landstraße im Fokus stehen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres, cruiser-typisches Fahrverhalten. Die im Vergleich genannten Parameter deuten auf eine Auslegung hin, die Komfort und Geradeauslauf priorisiert. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad liegt oft angenehm ruhig auf der Straße, fühlt sich bei längeren Strecken entspannt an und vermittelt ein sicheres Gefühl – vor allem, wenn die Geschwindigkeit gleichmäßig bleibt.
Kurvengefühl und Alltag
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen engen Situationen wechseln muss, profitiert meist von dem leichteren, direkteren Handling der Brixton Crossfire 500. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Wert auf Komfort und Gelassenheit legt, findet in der Harley-Davidson Sport Glide FLSB oft den passenderen Charakter.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Werte in der Praxis wirken
Bremsen sind im Vergleich besonders wichtig, weil sie nicht nur „stark“ sein müssen, sondern auch gut dosierbar. Die im Vergleich aufgeführten Bremswerte und die Auslegung der Bremssysteme geben Hinweise darauf, wie sich die Maschinen beim Verzögern verhalten. Die Brixton Crossfire 500 wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf kontrollierbares Ansprechen ausgelegt ist – ein Vorteil, wenn man im Alltag häufig moderat bremst und die Dosierung im Vordergrund steht.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt durch ihre Cruiser-Auslegung häufig ein anderes Bremsgefühl mit: eher „kraftvoll und stabil“, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn das Motorrad mit Gepäck bzw. bei längeren Fahrten im Einsatz ist. Das kann sich besonders dann positiv bemerkbar machen, wenn man nicht ständig am Limit fährt, aber jederzeit souverän reagieren möchte.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis
- Brixton Crossfire 500: Stärken in der gut steuerbaren Verzögerung und dem alltagstauglichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise und wiederholten harten Bremsmanövern das Gefühl nicht ganz so „groß“ wirkt wie bei einem Cruiser mit stärkerer Auslegung.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken in der stabilen Verzögerung und dem souveränen Gefühl bei höheren Lasten. Schwäche kann sein, dass die Dosierung je nach Fahrstil etwas mehr Eingewöhnung braucht, weil das Gesamtkonzept stärker auf Cruiser-typische Dynamik abgestimmt ist.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein zentraler Punkt. Die Brixton Crossfire 500 ist tendenziell so ausgelegt, dass sie eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung unterstützt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sowohl für kurze Wege als auch für längere Touren angenehm bewegt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für eine Cruiser-typische Sitzhaltung, die oft entspannter wirkt, aber auch mehr „Fahrgefühl im Sitzen“ vermittelt. Die im Vergleich genannten Werte zur Sitzhöhe und Ergonomie lassen darauf schließen, dass die Maschine eher für einen entspannten Fahrstil gebaut ist. Wer lange Strecken mag und dabei nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchte, wird das häufig als Vorteil empfinden.
Komfort vs. Agilität
In der Praxis bedeutet das: Die Brixton Crossfire 500 punktet oft bei Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt optimiert ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet eher bei Fahrern, die den Cruiser-Look und das dazugehörige Komfortgefühl suchen – und die bereit sind, dafür ein anderes Handling in Kauf zu nehmen.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Verbrauch und Einsatzbereiche
Auch wenn der Vergleich nicht nur auf Zahlen basiert, sind die im Vergleich aufgeführten Werte zu Verbrauch und Reichweite entscheidend. Die Brixton Crossfire 500 wirkt in diesem Punkt wie ein Motorrad, das für regelmäßige Fahrten im Alltag gut passt. Gerade wenn man häufig unterwegs ist, zählt ein Konzept, das wirtschaftlich bleibt und nicht ständig an Tankstopps erinnert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann ebenfalls für Touren überzeugen, aber der Einsatzbereich fühlt sich oft stärker nach „Fahrt genießen“ an. Die im Vergleich stehenden Werte geben Hinweise darauf, wie sich das Motorrad bei längeren Strecken verhält. Wer Touren plant und dabei bewusst fährt, wird die Charakteristik häufig als stimmig empfinden.
Design und Marken-Identität: Mehr als nur Optik
Beim Vergleich zwischen Brixton und Harley-Davidson spielt auch die Markenidentität eine Rolle. Die Brixton Crossfire 500 wirkt modern und pragmatisch – ein Motorrad, das sich eher wie ein „Werkzeug“ für den Alltag anfühlt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen ist stark auf Stil und Präsenz ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch im Gesamteindruck: Man fährt nicht einfach nur von A nach B, sondern man erlebt das Motorrad.
Stärken und Schwächen beim Gesamtpaket
- Brixton Crossfire 500: Stärken im modernen, vielseitigen Gesamtpaket und in der unkomplizierten Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Statement“-Charakter eines großen Cruiser-Motorrads nicht im gleichen Maß rüberkommt.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken im markentypischen Fahrgefühl, Komfort und Stil. Schwäche kann sein, dass das Motorrad nicht die gleiche Allround-Leichtigkeit vermittelt wie ein kompakteres 500er-Konzept.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Am Ende entscheidet nicht nur, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Brixton Crossfire 500 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, im Alltag überzeugt und dabei genug Reserven für normale Überholmanöver bietet. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist besonders passend, wenn Komfort, Cruiser-Feeling und ein markanter Motorcharakter im Vordergrund stehen und längere Fahrten mit entspanntem Rhythmus geplant sind.
Fazit:
Die Brixton Crossfire 500 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und bei Stadt- und Landstraßenfahrten mit gut dosierbarer Kraft sowie einem eher agilen Handling punktet. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „versteht“, wie man es fährt, und das auch für Einsteiger oder Umsteiger attraktiv ist, findet in der Crossfire 500 meist den stimmigeren Einstieg.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein souveränes, drehmomentbetontes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer längere Strecken genießt, den Harley-Look lebt und ein Motorrad sucht, das sich stabil und präsent anfühlt, wird mit der Sport Glide deutlich mehr Freude haben.
Kurz gesagt: Crossfire 500 für den flexiblen Alltags- und Tourenmix mit leichtem Handling, Sport Glide FLSB für Cruiser-Fans, die Stil und entspanntes Fahrvergnügen priorisieren.