UVP 5.799 €
Baujahr von 2020 bis 2025
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Neues aus Österreich
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • leicht
  • kräftiger Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.420mm
Länge2.120mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUSD-Gabel von Kayaba
Federung hintenUmgelenktes Zenrtalfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60ZR17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Brixton Crossfire 500 vs. Kawasaki W 800 – welcher Retro-Klassiker passt?

Wenn der Blick auf Retro-Motorräder fällt, geht es meist um mehr als nur um Optik. Es geht um das Fahrgefühl, um Charakter, um Alltagstauglichkeit und darum, wie sich ein Motorrad auf längeren Strecken anfühlt. Genau hier lohnt sich der Vergleich zwischen der Brixton Crossfire 500 und der Kawasaki W 800. Beide Modelle bedienen den Wunsch nach klassischem Look, unterscheiden sich aber deutlich darin, wie sie Leistung, Komfort und Gesamterlebnis in der Praxis umsetzen.

Design und Charakter: Retro ist nicht gleich Retro

Die Brixton Crossfire 500 wirkt modern interpretiert: Der Stil ist klar retro angehaucht, bleibt aber in der Anmutung eher leicht und zugänglich. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur optisch, sondern auch vom Handling her unkompliziert sein soll.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Vibe. Das Motorrad wirkt stimmig „erwachsen“ und vermittelt sofort das Gefühl, dass hier ein bewusster Fokus auf Fahrkultur und Charakter liegt. Wer sich an einem traditionellen Auftritt erfreut und ein Motorrad sucht, das sich wie ein echtes Stück Motorradgeschichte anfühlt, wird bei der W 800 schnell fündig.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Konzept: Die Brixton Crossfire 500 ist als 500er gedacht, um im Alltag flexibel zu bleiben und Fahrten entspannt zu gestalten. Das bedeutet in der Praxis: Das Motorrad lässt sich meist angenehm dosieren, wirkt in der Stadt handlich und eignet sich gut für gleichmäßiges Tempo. Wer häufig kurze Strecken fährt, stop-and-go kennt oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht ständig „eingefordert“ werden muss, profitiert von dieser Ausrichtung.

Die Kawasaki W 800 ist hingegen als 800er deutlich stärker auf „Kraftentfaltung mit Charakter“ ausgelegt. Im Vergleich zur 500er Klasse fühlt sich die W 800 häufig souveräner an, besonders wenn es um zügigeres Beschleunigen oder entspanntes Fahren bei höheren Geschwindigkeiten geht. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Begleiter, der sich auf Touren besonders wohlfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Brixton Crossfire 500: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und im alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo mehr Reserven bei höheren Tempi oder beim zügigen Überholen gefragt sind.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem insgesamt „erwachsenen“ Fahrcharakter. Schwächen können sich ergeben, wenn ein leichteres, agileres Handling oder ein besonders niedrigschwelliger Einstieg wichtiger ist.

Fahrwerk, Bremsen und Komfort: Wie gut bleibt die Linie stabil?

Beide Motorräder zielen auf ein angenehmes Fahrgefühl ab, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Brixton Crossfire 500 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um ein leichtes, gut kontrollierbares Handling geht. Das kann besonders auf kurvigen Landstraßen oder im Stadtverkehr Vorteile bringen, weil sich das Motorrad schnell „einfühlt“.

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen oft stabiler im Gesamteindruck, gerade wenn man längere Strecken fährt oder das Tempo gleichmäßiger hält. Das Fahrwerk unterstützt den klassischen Charakter: nicht hektisch, sondern eher ruhig und berechenbar. Wer häufig Touren fährt und dabei Wert auf ein entspanntes „Durchrollen“ legt, wird das als Vorteil sehen.

Bremsen und Alltag

Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die Brixton Crossfire 500 bietet hier ein gut kontrollierbares Gefühl, das sich für den täglichen Gebrauch eignet. Die Kawasaki W 800 punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten, wirkt aber insgesamt stärker auf „Tourbetrieb“ abgestimmt. Das heißt: Bei häufigen längeren Fahrten und gleichmäßigem Tempo kann die W 800 das sicherheitsrelevante Gefühl von Ruhe und Stabilität stärker ausspielen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Bei Retro-Motorrädern ist die Sitzposition entscheidend, weil sie den Charakter mitprägt. Die Brixton Crossfire 500 wirkt so ausgelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer zugänglich bleibt. Das kann besonders dann helfen, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für gelegentliche Ausflüge genutzt wird.

Die Kawasaki W 800 bietet eine Sitzposition, die stärker nach „entspanntem Cruiser-Fahren“ klingt. Das ist für viele ein Plus, wenn längere Fahrten im Fokus stehen. Gleichzeitig sollte man bei der W 800 darauf achten, ob die persönliche Ergonomie zur eigenen Körpergröße und zum Fahrstil passt, denn der klassische Cruiser-Ansatz kann sich je nach Fahrerprofil unterschiedlich anfühlen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Die Brixton Crossfire 500 ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird. Kurze Strecken, wechselnde Bedingungen und häufiges Manövrieren sprechen für ein Modell, das sich leicht und unkompliziert bewegt. Dazu passt auch die Idee, dass ein 500er Motorrad oft genau die richtige Balance aus Fahrspaß und Alltagstauglichkeit bietet.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher auf längeren Strecken aus. Wer regelmäßig Landstraße fährt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich beim „Cruisen“ besonders stimmig anfühlt, wird die W 800 häufig als passender erleben. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein „schnelles Werkzeug“ und mehr wie ein bewusstes Fahrvergnügen.

Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: Was bedeutet das beim Kauf?

Beim Kauf zählt nicht nur der Moment, sondern auch das „Danach“. Bei der Brixton Crossfire 500 ist für viele Käufer vor allem interessant, wie sich das Gesamtpaket aus Anschaffung und laufenden Themen anfühlt. In der Praxis kann das bedeuten: Wer ein Motorrad sucht, das den Einstieg in den Retro-Look erleichtert, findet hier oft eine attraktive Basis.

Die Kawasaki W 800 steht dagegen für einen etablierten Hersteller im klassischen Segment. Das kann sich in der Praxis positiv auf das Gefühl von Verlässlichkeit auswirken – etwa bei Service, Ersatzteilthemen und dem generellen Vertrauen in die langfristige Nutzung. Wer Wert auf bewährte Strukturen legt, sieht in der W 800 häufig eine „sichere Wahl“.

Typische Kauf-Entscheidungsmuster

  • Brixton Crossfire 500: eher die Wahl, wenn ein unkompliziertes Motorrad gesucht wird, das im Alltag Spaß macht und den Retro-Charakter zugänglich macht.
  • Kawasaki W 800: eher die Wahl, wenn ein klassisches Fahrgefühl, Tour-Komfort und ein souveräneres Leistungsbild im Vordergrund stehen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Alltag wirklich stattfindet. Die Brixton Crossfire 500 ist häufig dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und sich leicht in den Alltag integrieren soll. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Retro-Motorrad wollen, ohne dabei auf ein modernes, unkompliziertes Handling zu verzichten.

Die Kawasaki W 800 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als Tourenmaschine gedacht ist und der klassische Charakter im Vordergrund steht. Wer das Gefühl sucht, mit einem 800er mehr Reserven zu haben und das Fahren als „Erlebnis“ zu betrachten, wird die W 800 oft als stimmiger empfinden.

Fazit:

Die Brixton Crossfire 500 ist die passende Wahl, wenn ein Retro-Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu handhaben, gut dosierbar und ideal für häufige kurze Fahrten oder entspannte Ausflüge. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Flexibilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reserven bei höheren Tempi.

Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die den klassischen Cruiser-Charakter wirklich spüren möchten: souveräneres Leistungsgefühl, ein stimmigeres Touren-Erlebnis und ein Gesamteindruck, der auf Fahrkultur setzt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich beim Cruisen besonders „rund“ anfühlt, liegt mit der W 800 meist besser.

Kurz gesagt: Crossfire 500 für den unkomplizierten Retro-Alltag, W 800 für den klassischen Fahrgenuss auf Tour.

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