| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
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CF Moto 450 MT vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Schotter und Touren
Wer ein kompaktes Reiseenduro sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: CF Moto 450 MT und BMW G 310 GS. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die flexibel unterwegs sein möchten – in der Stadt, auf Landstraßen und auf dem ein oder anderen Schotterweg. Gleichzeitig unterscheiden sich die Konzepte spürbar: Die CF Moto setzt stärker auf ein modernes Gesamtpaket mit viel Motorrad fürs Geld, während die BMW vor allem mit ihrem markentypischen Qualitätsanspruch, der bekannten Bedienlogik und dem „einfach rund“-Gefühl punktet.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Ausstattung sowie typische Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt – ohne dass man sich in einzelnen Daten verliert.
Grundidee und Einsatzprofil: Zwei Reiseenduros, zwei Philosophien
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Vielseitigkeit getrimmt ist: Es soll sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag souverän funktionieren. Die BMW G 310 GS verfolgt ebenfalls den Reiseenduro-Gedanken, legt aber den Fokus stärker auf ein leicht zu beherrschendes, alltagstaugliches Gesamtpaket. Beide sind damit Kandidaten für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die ein handliches Motorrad suchen, das nicht nach „Sportgerät“ aussieht, aber trotzdem Spaß macht.
Stärken im Alltag
Im Stadtverkehr spielt die BMW G 310 GS ihre Vorteile oft über das gutmütige Handling aus. Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, bleibt dabei berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl im dichten Verkehr. Die CF Moto 450 MT ist ebenfalls angenehm im Handling, wirkt jedoch häufig „kräftiger“ im Gesamtauftreten. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, profitiert von der Kombination aus Durchzug und einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Stärken auf Schotter und Nebenstraßen
Auf unbefestigten Wegen zählt vor allem, wie gut das Motorrad Lastwechsel wegsteckt und wie stabil es bei wechselndem Untergrund bleibt. Hier kann die CF Moto 450 MT mit einem insgesamt sportlicheren, dynamischeren Setup überzeugen. Die BMW G 310 GS ist ebenfalls geeignet, wirkt aber eher auf „kontrolliertes Gleiten“ ausgelegt: ruhig, leicht zu dosieren und dadurch für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr zugänglich.
Motor und Antrieb: Charakter, Durchzug und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für ihre Klasse ausgelegt, unterscheiden sich aber im Motorcharakter. Die CF Moto 450 MT zielt spürbar auf mehr Reserven im Alltag: Beim Beschleunigen aus dem Stand und beim Überholen auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft souveräner an, weil der Motor nicht nur „läuft“, sondern auch will. Die BMW G 310 GS ist ebenfalls nicht träge, setzt jedoch eher auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig im unteren bis mittleren Drehzahlbereich fährt.
Vergleich der Fahrbarkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 450 MT wirkt oft dann im Vorteil, wenn zügiges Fahren gefragt ist – etwa bei kurzen Beschleunigungsphasen oder wenn man auf Nebenstraßen häufiger „mit Schwung“ unterwegs ist. Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärke eher dort aus, wo man entspannt fährt und das Motorrad einfach mitmacht. Für Touren bedeutet das: Beide können lange Strecken, aber die CF Moto vermittelt häufiger das Gefühl, „noch etwas Reserve“ zu haben, während die BMW eher auf gleichmäßige Ruhe setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Vertrauen. Auf glattem Asphalt soll das Motorrad sicher liegen, auf holprigen Strecken soll es nicht nervös werden. Die CF Moto 450 MT wirkt in vielen Situationen etwas dynamischer: Kurven lassen sich zügiger anfahren, und das Motorrad reagiert oft direkter auf Lenkimpulse. Gleichzeitig kann das Setup je nach Beladung und Fahrstil spürbar „sportlicher“ wirken.
Die BMW G 310 GS ist in der Regel sehr gutmütig. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, und das Handling bleibt auch bei wechselnden Bedingungen angenehm. Wer häufig alleine fährt, wenig Erfahrung mit Reiseenduros hat oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht ständig „arbeitet“, findet in der BMW oft den entspannteren Charakter.
Kurven und Untergrund
Auf kurvigen Strecken zeigt die CF Moto 450 MT häufig mehr Spielfreude. Auf Schotter und schlechten Straßen ist die BMW G 310 GS oft die ruhigere Wahl, weil sie das Tempo leichter dosierbar macht. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eher eine Frage, ob man lieber dynamisch vorwärtsdrückt oder lieber kontrolliert und gleichmäßig fährt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser zusammen?
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, ob man nach einer längeren Tour noch entspannt aussteigt. Beide Motorräder sind auf eine aufrechte, endurotypische Haltung ausgelegt, aber die Details unterscheiden sich. Die CF Moto 450 MT wirkt häufig etwas „touriger“ im Gesamteindruck, also mit dem Anspruch, auch längere Strecken angenehm zu machen. Die BMW G 310 GS ist dabei oft sehr zugänglich: Bedienelemente und Sitzgefühl passen vielen Fahrern intuitiv.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW G 310 GS ist häufig die unkompliziertere Wahl, wenn es um das schnelle „Ankommen“ geht – besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes Handling und eine gut erreichbare Sitzposition suchen. Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls sehr gut passen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „präsenter“ in der Fahrdynamik, was sich positiv auswirkt, wenn man gerne aktiv fährt.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung zählen vor allem Dinge, die man regelmäßig nutzt: Übersichtlichkeit, Windschutz, Licht, Bedienbarkeit und sinnvolle Details für den Alltag. Die CF Moto 450 MT bietet in der Regel ein stimmiges Paket, das sich wie „moderne Serienausstattung“ anfühlt. Die BMW G 310 GS punktet dagegen oft mit dem BMW-typischen Bedienkomfort und dem Gefühl, dass alles seinen Platz hat.
Windschutz und Licht
Auf längeren Strecken ist Windschutz ein echter Komfortfaktor. Die CF Moto 450 MT wirkt hier häufig so, als sei sie stärker auf Touren ausgelegt. Die BMW G 310 GS kann ebenfalls überzeugen, setzt aber eher auf die Gesamtbalance aus Ergonomie und Fahrgefühl. Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird den Unterschied vor allem in der subjektiven Entlastung spüren.
Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Bremsen sind bei Reiseenduros besonders wichtig, weil man oft mit Gepäck oder auf wechselndem Untergrund unterwegs ist. Beide Modelle sind grundsätzlich alltagstauglich und vermitteln ein sicheres Gefühl. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die CF Moto 450 MT wirkt häufig „direkter“ in der Reaktion, während die BMW G 310 GS eher mit gut dosierbarer Kontrolle überzeugt. Das ist vor allem dann relevant, wenn man häufig in Situationen bremst, in denen man nicht voll in die Eisen gehen möchte.
Wartung und Servicegefühl
Ein Punkt, der im Alltag oft unterschätzt wird: Wie unkompliziert sich ein Motorrad über die Zeit betreiben lässt. Die BMW G 310 GS profitiert typischerweise vom etablierten Händler- und Servicenetz. Die CF Moto 450 MT kann dafür mit einem modernen Gesamtpaket und einem oft attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Wer Wert auf schnelle Verfügbarkeit und bekannte Servicewege legt, findet in der BMW häufig die bequemere Lösung. Wer dagegen vor allem das Motorrad selbst betrachtet und ein gutes Paket zum fairen Preis sucht, wird an der CF Moto oft mehr „Motorrad fürs Budget“ sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT: Wo sie besonders stark ist
- Dynamik im Alltag: Oft mehr Reserven beim Beschleunigen und Überholen.
- Touren-Feeling: Wirkt insgesamt stärker auf längere Strecken ausgelegt.
- Modernes Gesamtpaket: Ausstattung und Fahrgefühl wirken zeitgemäß.
CF Moto 450 MT: Mögliche Schwächen
- Charakter: Wer ein besonders „ruhiges“ Motorrad sucht, kann die CF Moto als etwas lebendiger empfinden.
- Subjektive Passform: Wie bei jedem Motorrad hängt vieles von Sitzhöhe, Körpergröße und Fahrstil ab.
BMW G 310 GS: Wo sie besonders stark ist
- Leichtes Handling: Sehr zugänglich, besonders für Einsteiger.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Stabil und gut dosierbar, auch bei wechselndem Untergrund.
- Service- und Markenumfeld: Typisch stark durch das etablierte Netzwerk.
BMW G 310 GS: Mögliche Schwächen
- Anspruch an Fahrweise: Für sehr dynamisches Fahren fühlt sich die CF Moto oft „einfach stärker“ an.
- Preislogik: Wer rein nach Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis schaut, findet bei der CF Moto häufig mehr fürs Geld.
Welche Kaufentscheidung passt? Typische Profile
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern davon, wie man fährt und was man erwartet. Beide Modelle sind gute Reiseenduro-Kandidaten, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Für wen die CF Moto 450 MT besonders passt
Die CF Moto 450 MT ist besonders interessant, wenn häufige Landstraßenfahrten, zügiges Vorankommen und ein modernes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer gerne aktiv fährt, beim Überholen Reserven möchte und ein Motorrad sucht, das sich auf Touren nicht klein macht, wird mit der CF Moto oft glücklich.
Für wen die BMW G 310 GS besonders passt
Die BMW G 310 GS ist ideal, wenn ein leicht zu beherrschendes Motorrad, ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl und ein unkompliziertes Marken- und Serviceumfeld wichtig sind. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, entspannt touren möchte und Wert auf intuitive Bedienbarkeit legt, findet in der BMW häufig die passendere Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich wie die dynamischere und tourorientiertere Wahl: Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn häufiger zügig gefahren wird, wenn Reserven beim Beschleunigen helfen sollen und wenn ein modernes Gesamtpaket im Vordergrund steht. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich aktiv fahren lässt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt, findet in der CF Moto oft den besseren Match.
Die BMW G 310 GS ist dagegen die ruhigere, sehr zugängliche Alternative: Sie überzeugt mit leichtem Handling, gut dosierbarer Kontrolle und einem Markenumfeld, das beim Thema Service und Händlernetz häufig Sicherheit gibt. Wer vor allem entspannt unterwegs sein möchte, viel im Alltag fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Mehr Dynamik und modernes Paket sprechen für die CF Moto 450 MT – mehr Ruhe, intuitive Bedienung und etabliertes Servicegefühl für die BMW G 310 GS.