| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 450 MT vs BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT zielt mit ihrem Charakter klar auf vielseitige Nutzung ab – mit Fokus auf Alltag, Touren und eine gewisse „Abenteuer“-Note. Die BMW G 310 R steht dagegen für den urbanen Street-Fokus: kompakt, leicht zu handeln und mit dem typischen BMW-Gefühl im Handling. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, möchte meist wissen, welches Motorrad im Alltag wirklich überzeugt und wo die jeweiligen Grenzen liegen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Bikes miteinander verglichen: Fahrgefühl und Handhabung, Komfort und Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Motorcharakter, Stärken und Schwächen sowie die Frage, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. Street-Fokus
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für die Stadt gebaut wurde. Der Name und die Ausrichtung stehen für „MT“-typische Vielseitigkeit: Man sitzt so, dass man auch längere Strecken entspannt fahren kann, und das Bike fühlt sich so an, als wäre es für unterschiedliche Straßenbilder gemacht. Gerade wer regelmäßig pendelt, aber am Wochenende auch gern rausfährt, findet hier eine stimmige Basis.
Die BMW G 310 R ist dagegen stärker auf die Straße und den Alltag in der Stadt ausgelegt. Das Motorrad ist kompakt, das Handling ist direkt und die Maschine wirkt insgesamt „agiler“ im urbanen Umfeld. Wer häufig durch den Verkehr manövriert, oft kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert bewegt, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Fahrgefühl und Handhabung im Vergleich
CF Moto 450 MT: ruhiger, tourentauglicher Eindruck
Die CF Moto 450 MT vermittelt beim Fahren das Gefühl, dass sie für längere Abschnitte ausgelegt ist. Das Handling ist nicht „schwerfällig“, aber es wirkt stabil und berechenbar. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, spielt die Ausrichtung ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt kontrollierbar, ohne dass man ständig gegensteuern muss.
BMW G 310 R: sehr leicht zu bewegen
Die BMW G 310 R punktet vor allem durch ihre direkte Reaktion. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Stadtstrecken fühlt sich das Motorrad schnell „zur Hand“ an. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht viel Kraft und Konzentration kostet.
Schwäche auf der anderen Seite: Wer sehr lange Strecken oder deutlich dynamischere Fahrweisen bevorzugt, merkt eher, dass die G 310 R stärker auf den Street-Alltag zugeschnitten ist. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es erklärt, warum manche Fahrer die MT als „entspannter“ empfinden.
Sitzposition, Komfort und Ergonomie
Bei beiden Motorrädern ist die Sitzposition ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend Pendeln oder Touren werden. Die CF Moto 450 MT wirkt dabei etwas „touriger“: Man sitzt so, dass man auch über längere Zeit nicht permanent das Gefühl hat, sich neu ausrichten zu müssen. Das hilft besonders dann, wenn die Fahrt aus mehreren Abschnitten besteht – etwa Stadt, Landstraße und am Ende noch ein Stück Land.
Die BMW G 310 R bietet eine sportlichere, streettypische Haltung. Das ist angenehm, wenn man gern aktiv fährt und die Maschine schnell in die gewünschte Linie bringt. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf längeren Strecken für manche Fahrer weniger entspannend sein – vor allem dann, wenn die Fahrt über Stunden geht oder die Strecke viele gleichförmige Abschnitte hat.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
CF Moto 450 MT: gleichmäßiger Vortrieb für wechselnde Situationen
Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es im Alltag nicht immer „perfekt“ läuft: Ampeln, Stop-and-go, wechselnde Geschwindigkeiten und unterschiedliche Straßenbeläge. Der Motorcharakter wirkt so, dass man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss. Das macht das Motorrad alltagstauglich und reduziert die mentale Last im Verkehr.
BMW G 310 R: agiler Antritt, streettypisch
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich etwas „spritziger“ im Gefühl, besonders beim Anfahren und bei kurzen Beschleunigungsphasen. Das passt gut zu Stadtfahrten und zu Situationen, in denen man schnell reagieren möchte. Wer gern zügig aus dem Verkehr heraus beschleunigt oder auf der Landstraße gern dynamisch fährt, wird das als Pluspunkt sehen.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Je länger und gleichmäßiger die Fahrt wird, desto stärker fällt auf, wie sehr die Charakteristik auf den Street-Einsatz zugeschnitten ist. Das heißt nicht, dass sie nicht tourentauglich wäre – aber die MT wirkt in der Gesamtwirkung oft „runder“ für gemischte Einsätze.
Alltagstauglichkeit: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Alltagstauglichkeit geht es nicht nur um die reine Fahrleistung. Dazu gehören Faktoren wie Ergonomie, Übersicht, Handhabung, Komfort bei kleinen Unebenheiten und das Gefühl, dass das Motorrad im Alltag nicht „zu viel“ verlangt.
Die CF Moto 450 MT wirkt in dieser Hinsicht wie die pragmatischere Wahl für Fahrer, die regelmäßig pendeln und gleichzeitig gern spontan längere Strecken fahren. Die Maschine passt gut zu einem Alltag, der nicht nur aus kurzen Strecken besteht.
Die BMW G 310 R ist dagegen besonders stark, wenn der Alltag stark städtisch geprägt ist: kurze Wege, häufiges Anhalten, enge Situationen und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich leicht und unkompliziert bewegen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 450 MT
- Vielseitiger Charakter: wirkt für gemischte Einsätze stimmig.
- Ruhigeres, berechenbares Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortorientierte Gesamtwirkung für längere Fahrten.
Schwächen bzw. Grenzen der CF Moto 450 MT
- Wer ausschließlich „Street-Agilität“ sucht, könnte die MT im Vergleich als weniger „nervös“ und weniger direkt empfinden.
- Je nach persönlichem Geschmack kann die Ausrichtung auf Vielseitigkeit weniger „sportlich“ wirken als bei rein straßenorientierten Bikes.
Stärken der BMW G 310 R
- Sehr leicht zu handeln – ideal für Stadt und Einsteiger.
- Streettypische Agilität bei kurzen Beschleunigungen und Manövern.
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 310 R
- Für sehr lange Strecken empfinden manche Fahrer die Ausrichtung als weniger entspannend.
- Bei gemischten Straßenbildern wirkt die MT in der Gesamtwirkung oft „tourentauglicher“.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 450 MT und BMW G 310 R hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.
CF Moto 450 MT: besonders passend für
- Fahrer, die Stadt und Landstraße kombinieren.
- Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei einen entspannten Gesamteindruck möchten.
- Wer ein Motorrad sucht, das vielseitig wirkt und nicht nur für eine einzige Umgebung optimiert ist.
BMW G 310 R: besonders passend für
- Fahrer, die vor allem in der Stadt unterwegs sind.
- Einsteiger oder Umsteiger, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad bevorzugen.
- Wer gern aktiv und direkt fährt und kurze Beschleunigungsphasen mag.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT und die BMW G 310 R sind beide starke Motorräder in ihrer jeweiligen Ausrichtung. Die MT überzeugt vor allem durch ihre vielseitige Gesamtwirkung: Sie fühlt sich stimmig an, wenn der Alltag aus unterschiedlichen Strecken besteht und wenn auch längere Fahrten dazugehören. Das Fahrgefühl wirkt berechenbar, die Ergonomie insgesamt eher auf Komfort ausgelegt – damit ist die MT häufig die bessere Wahl für gemischte Nutzung.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken besonders im urbanen Alltag aus. Das Motorrad ist leicht zu bewegen, reagiert direkt und macht im Stadtverkehr sowie auf kurzen, aktiven Strecken Spaß. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der G 310 R sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: MT für vielseitige Einsätze und mehr Entspannung auf längeren Strecken, G 310 R für Stadtfokus, Agilität und ein direktes Street-Gefühl. So lässt sich die Entscheidung schnell auf das eigene Fahrprofil zuschneiden.