| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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CFMOTO 450 MT vs BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Alltag, Touren und Abenteuer
Wer ein Adventure-Bike sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Welten: Auf der einen Seite steht die CFMOTO 450 MT als moderner Ansatz für bewegliches Reisen und souveränen Alltag. Auf der anderen Seite die BMW R 1200 GS K25, die als große Reiseenduro für viele zum Inbegriff von Langstrecke und Vielseitigkeit geworden ist. Beide Motorräder wollen Abenteuer ermöglichen – aber sie tun es mit unterschiedlichen Philosophien.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Motorwirkung, beim Fahrgefühl, beim Komfort, bei der Elektronik, bei der Alltagstauglichkeit und auch bei den Kostenaspekten? Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee und Einsatzprofil: leichtes Reisen vs. große Reiseenduro
Die CFMOTO 450 MT wirkt wie ein Bike, das vor allem dann glänzt, wenn Strecken abwechslungsreich sind: Stadt, Landstraße, Feierabendtour und auch mal ein längerer Trip. Die kompaktere Auslegung erleichtert das Handling, gerade wenn es im Alltag eng wird oder wenn das Tempo nicht immer konstant hoch ist.
Die BMW R 1200 GS K25 steht dagegen für das klassische Konzept „große Reiseenduro“. Hier geht es stärker um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, um Langstreckenkomfort und um das Gefühl, dass das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän zurechtkommt. Wer häufig lange Strecken fährt oder das Bike als Hauptreisemaschine sieht, findet in der GS-Philosophie oft genau das.
Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Die CFMOTO 450 MT setzt auf eine eher „direkte“ Ansprache, die das Bike agil und leichtfüßig wirken lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder hochbeschleunigt wird – also dort, wo man im Alltag und auf kurvigen Strecken ständig mit dem Gas arbeitet.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie Leistung und Drehmoment über längere Zeit nutzbar sind. Die große Reiseenduro vermittelt häufig mehr „Reserve“ für Überholvorgänge und Autobahnabschnitte. Das bedeutet nicht, dass die CFMOTO nicht schnell sein kann – aber die BMW fühlt sich oft entspannter an, wenn man zügig unterwegs ist und weniger „arbeiten“ möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Im Handling ist die CFMOTO 450 MT klar auf Beweglichkeit ausgelegt. Das spürt man besonders beim Rangieren, in engen Kurven und auf Strecken mit wechselndem Belag. Wenn das Motorrad schnell „von links nach rechts“ bewegt werden soll, wirkt die 450 MT oft unkompliziert.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein großes, kontrolliertes System. In Kombination mit der typischen GS-Position entsteht häufig das Gefühl, dass man Kilometer abspult, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
- CFMOTO 450 MT: Stärke in der Agilität und im einfachen Handling; Schwäche kann sein, dass sie bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder bei „schwerer“ Beladung weniger das große Reiseenduro-Gefühl vermittelt als die GS.
- BMW R 1200 GS K25: Stärke in Souveränität und Langstreckenkomfort; Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Alltag oder bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger leicht wirkt als bei der CFMOTO.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei Adventure-Bikes mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie gut das Motorrad über Stunden trägt, wie der Wind abgeleitet wird und wie entspannt man in typischen Alltagssituationen bleibt.
Die CFMOTO 450 MT wirkt ergonomisch auf ein breites Spektrum ausgelegt: Die Sitzposition ist oft so gestaltet, dass man sowohl auf kurzen Strecken als auch auf Touren nicht sofort das Gefühl hat, „zu verkrampfen“. Gerade wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird, ist das ein Plus.
Die BMW R 1200 GS K25 punktet häufig mit dem klassischen Reiseenduro-Komfort: Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet, sorgen bei vielen für ein ruhiges Langstrecken-Erlebnis. Wer regelmäßig lange Etappen fährt, profitiert oft davon, dass die GS weniger „anstrengend“ wirkt.
Wind und Vibrationen
Je nach Fahrtempo und Streckenprofil kann der Unterschied spürbar sein: Die CFMOTO fühlt sich im Alltag oft lebendig an, während die BMW eher auf „Entspannung“ ausgelegt ist. Das heißt nicht, dass die CFMOTO unkomfortabel wäre – aber die BMW ist tendenziell die Maschine, die man eher als „Reise auf Knopfdruck“ wahrnimmt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Bei der Elektronik zeigt sich häufig ein Generationseffekt. Die CFMOTO 450 MT bringt typischerweise modernere Assistenz- und Bedienkonzepte mit, die das Motorrad im Alltag leichter zugänglich machen. Das kann sich in der Bedienlogik, in der Art der Regelung und in der allgemeinen „Alltagsfreundlichkeit“ zeigen.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen ein bewährtes System aus einer Zeit, in der viele Fahrer vor allem auf Fahrbarkeit und mechanische Robustheit gesetzt haben. Je nach Ausstattung kann die GS zwar ebenfalls Assistenz bieten, aber das Gesamtgefühl ist oft stärker „klassisch“ geprägt: Man fährt viel über das Motorrad selbst und weniger über digitale Unterstützung.
Praxisnutzen
- CFMOTO 450 MT: Vorteil bei moderner Bedienung und potenziell komfortablerer Unterstützung im Alltag.
- BMW R 1200 GS K25: Vorteil bei bewährter Fahrbarkeit und einem Setup, das viele Fahrer über Jahre kennen und schätzen.
Verbrauch, Reichweite und Kosten: worauf man beim Vergleich achten sollte
Beim Thema Kosten zählt nicht nur der reine Verbrauch, sondern auch die Gesamtsituation: Wartung, Verschleißteile, Ersatzteilversorgung und der Wertverlauf. Hier unterscheiden sich die beiden Bikes in der Tendenz deutlich.
Die CFMOTO 450 MT ist als 450er typischerweise dafür bekannt, dass sie im Alltag effizient und kalkulierbar sein kann. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und die Touren nicht nur „einmal im Jahr“ stattfinden.
Die BMW R 1200 GS K25 kann im Betrieb ebenfalls sinnvoll sein, aber bei einer älteren Generation spielen Wartungsintervalle, Zustand und Ausstattung eine größere Rolle. Gerade beim Gebrauchtkauf entscheidet der Pflegezustand oft stärker als bei einem neueren Modell.
Stärken und Schwächen bei den Kostenfaktoren
- CFMOTO 450 MT: Stärke in der tendenziell besseren Kalkulierbarkeit im Alltag; Schwäche kann sein, dass man bei speziellen Umbauten oder Zubehör je nach Verfügbarkeit stärker planen muss.
- BMW R 1200 GS K25: Stärke in der großen Community und der breiten Erfahrung mit dem Modell; Schwäche kann sein, dass der Zustand beim Kauf stärker über die tatsächlichen Kosten entscheidet.
Für Straße und leichtes Gelände: wie gut sind beide wirklich?
Adventure heißt nicht automatisch „harte Offroad-Strecke“. In der Praxis geht es oft um Schotterpisten, Feldwege, Baustellenumleitungen und unebene Landstraßen. Genau dort zeigen sich die Unterschiede im Setup.
Die CFMOTO 450 MT wirkt wie ein Bike, das für leichtes bis moderates Gelände gemacht ist, ohne dass man sich ständig Sorgen um das Handling machen muss. Das Gewicht und die kompaktere Bauweise helfen dabei, das Motorrad auch auf unruhigen Abschnitten kontrolliert zu bewegen.
Die BMW R 1200 GS K25 ist ebenfalls für Abenteuer gemacht, aber sie fühlt sich oft eher wie die „große“ Lösung an: mehr Masse, mehr Stabilität, mehr Reserven. Das kann auf längeren Schotter- oder schlechten Straßenabschnitten ein Vorteil sein – allerdings ist das Handling im ganz langsamen Offroad-Bereich für manche Fahrer schwerer als bei der CFMOTO.
Worauf beim Kauf besonders zu achten ist
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich ein Blick auf die typischen Kaufkriterien:
- Fahrprofil: Wer viel Stadt und kurvige Landstraße fährt, profitiert oft von der Agilität der CFMOTO. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, findet in der GS-Philosophie häufig mehr „Reise-Ruhe“.
- Beladung: Bei häufigem Gepäck und langen Etappen ist die BMW oft im Vorteil, während die CFMOTO mit leichterem Setup entspannter im Alltag bleibt.
- Ausstattung: Bei der BMW lohnt sich ein genauer Blick auf den Zustand und die vorhandene Ausstattung. Bei der CFMOTO ist es sinnvoll, die gewünschte Komfort- und Elektronik-Ausstattung passend zu wählen.
- Budget und Gesamtkosten: Nicht nur der Anschaffungspreis zählt. Wartung, Verschleiß und die Frage, wie oft das Motorrad genutzt wird, entscheiden mit.
Fazit: Welche Maschine passt zu wem?
Die CFMOTO 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf kurvigen Strecken lebendig wirkt und Touren unkompliziert mitmacht. Wer ein Adventure-Bike möchte, das nicht nur für die große Reise gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter, findet in der 450 MT oft die stimmigere Balance aus Handlichkeit und Effizienz.
Die BMW R 1200 GS K25 passt besonders gut, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Die GS spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad als Hauptreisemaschine dienen soll und wenn Stabilität bei Tempo, Gepäck und wechselnden Bedingungen wichtiger ist als maximale Agilität im engen Alltag. Beim Kauf sollte der Blick auf Zustand und Wartung besonders sorgfältig sein.
Kurz gesagt: CFMOTO 450 MT für bewegliches, modernes Adventure – BMW R 1200 GS K25 für große Reiseenduro-Vibes und Langstreckenkomfort.