| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
CFmoto 450 MT vs BMW R 1200 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die CFmoto 450 MT steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz: kompakt, handlich und mit dem Anspruch, auch auf kürzeren Strecken schnell Spaß zu machen. Die BMW R 1200 R dagegen ist ein Klassiker aus der Kategorie der straßenorientierten Motorräder, der vor allem durch seinen Charakter, die souveräne Art auf der Straße und die typische BMW-„Langstrecken“-Denke auffällt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Alltagstauglichkeit, Komfort und dem richtigen Fahrgefühl.
Grundidee und Einsatzprofil: kompakt vs. souverän
Die CFmoto 450 MT ist als vielseitiger Begleiter gedacht, der sich in der Stadt genauso wohlfühlt wie auf Feierabendrunden. Durch die kompakte Bauweise wirkt sie agil und leicht zu handeln. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig im Stop-and-Go gefahren wird oder wenn enge Parklücken und schmale Straßen den Alltag bestimmen.
Die BMW R 1200 R verfolgt dagegen ein anderes Konzept: Sie ist auf der Straße zuhause, ohne sich wie ein reines „Showbike“ zu verhalten. Der Fokus liegt auf Stabilität, ruhigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auch längere Strecken entspannt angehen lässt. Wer häufig Touren fährt oder Wert auf eine souveräne, erwachsene Art des Fahrens legt, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die beiden Motorräder sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die CFmoto 450 MT setzt auf einen Motor, der sich eher „direkt“ und alltagstauglich anfühlt. Das bedeutet: Beschleunigung und Ansprechverhalten wirken häufig so, dass man zügig in den gewünschten Bereich kommt, ohne ständig hohe Drehzahlen jagen zu müssen. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht „überredet“ werden muss.
Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich stärker auf Souveränität ausgelegt. Der Motorcharakter ist weniger auf hektische Impulse getrimmt, sondern eher auf gleichmäßiges Vorankommen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders bei konstantem Tempo oder bei längeren Etappen überzeugt. Wer gern entspannt fährt, profitiert davon, dass das Motorrad auch ohne dauerndes „Runterschalten und Hochdrehen“ gut mitzieht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der CFmoto 450 MT liegen vor allem in der unkomplizierten Handhabung und dem agilen Ansprechverhalten. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr hohe Reserven oder ein „großes“ Drehmomentgefühl erwartet werden, wie man es von größeren Motoren kennt.
Stärken der BMW R 1200 R sind die souveräne Art, die Laufruhe und das entspannte Fahrgefühl auf längeren Strecken. Schwächen können sich ergeben, wenn man ein besonders leichtes, sehr niedrigschwelliges Handling im Alltag sucht, weil die BMW im Vergleich mehr „Motorrad“ mitbringt und damit auch mehr Gewicht und Präsenz bedeutet.
Ergonomie und Sitzgefühl: wer sitzt wie?
Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die CFmoto 450 MT zielt auf eine alltagstaugliche Sitzposition ab, die das Motorrad auch für kürzere Fahrten angenehm macht. Das Handling wirkt dadurch oft intuitiv, und man hat das Gefühl, das Motorrad „im Griff“ zu haben.
Die BMW R 1200 R bietet eine Sitzposition, die eher auf dynamisches, aber kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Auf Touren kann das ein Vorteil sein, weil die Maschine nicht nur schnell „anspringt“, sondern auch über längere Zeit stabil und ermüdungsarm wirkt. Gleichzeitig kann die BMW je nach Körpergröße und Fahrstil weniger „spielerisch“ wirken als die kompakteren Modelle.
Alltag vs. Tour: Komfort im Vergleich
Im Alltag spielt die CFmoto 450 MT ihre Stärken aus: leichtes Handling, schnelle Reaktion und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Auf der anderen Seite kann die BMW R 1200 R bei längeren Strecken punkten, weil sie das Tempo oft gelassen „mitträgt“ und man sich weniger auf ständiges Nachregeln konzentrieren muss.
Fahrwerk und Bremsen: wie stabil ist die Linie?
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um die Frage, wie gut das Motorrad die Straße liest und wie sicher es in Kurven und bei wechselnden Untergründen bleibt. Die CFmoto 450 MT wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, ein agiles, leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten zu liefern. Das ist besonders dann hilfreich, wenn häufig Richtungswechsel anstehen oder wenn Straßen nicht durchgehend perfekt sind.
Die BMW R 1200 R zeigt sich im Vergleich oft als stabiler Begleiter, der auch bei zügigem Fahren eine ruhige Linie hält. Gerade auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten kann das ein echter Vorteil sein. Die Maschine vermittelt eher das Gefühl, dass sie „trägt“, statt nur „mitzuspielen“.
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber der Charakter unterscheidet sich. Die CFmoto 450 MT bietet tendenziell ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für Stadt und Landstraße angenehm anfühlt. Die BMW R 1200 R punktet häufig mit einer souveränen Bremswirkung und einem stabilen Gefühl beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Wer viel Tour fährt, merkt den Unterschied oft besonders deutlich.
Ausstattung und Alltagspraxis: was macht das Leben leichter?
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind und die Frage, wie gut das Motorrad mit dem eigenen Tagesablauf harmoniert. Die CFmoto 450 MT ist dabei eher die pragmatische Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nutzt, statt es ständig zu „verwöhnen“. Dadurch eignet sie sich gut für regelmäßige Fahrten, bei denen das Motorrad schnell einsatzbereit sein soll.
Die BMW R 1200 R ist stärker auf ein rundes Gesamtpaket ausgerichtet. Gerade wer Wert auf eine hochwertige Anmutung, eine durchdachte Bedienlogik und ein stimmiges Fahrgefühl legt, wird hier eher fündig. Außerdem spielt bei der BMW oft die Tourenpraxis eine größere Rolle: Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von der Art, wie die Maschine mit Tempo und Distanz umgeht.
Stärken und Schwächen in der Praxis
CFmoto 450 MT: Stärken sind die unkomplizierte Handhabung, die moderne Ausrichtung und die gute Eignung für den täglichen Einsatz. Schwächen liegen eher dort, wo man maximale Reserven oder ein besonders „großes“ Motorradgefühl erwartet.
BMW R 1200 R: Stärken sind die Souveränität, das entspannte Langstreckenverhalten und das insgesamt erwachsene Fahrgefühl. Schwächen können sich zeigen, wenn man ein besonders leichtes, preislich oder handhabungsseitig „niedrigschwelliges“ Motorrad sucht.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen CFmoto 450 MT und BMW R 1200 R ist weniger ein „wer ist besser“, sondern eher ein „wer passt besser“. Die CFmoto ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt, schnell zu beherrschen ist und auf vielen Strecken einfach Freude macht. Sie eignet sich gut für Menschen, die gern flexibel fahren, häufig kurze bis mittlere Strecken absolvieren und dabei ein agiles Motorrad bevorzugen.
Die BMW ist dagegen die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die auf der Straße gern mehr Ruhe, Stabilität und souveränen Vortrieb erleben. Wer Touren priorisiert, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich auch bei längeren Etappen nicht „aufbraucht“, wird mit der BMW R 1200 R sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die CFmoto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, handliches Motorrad für den Alltag gesucht wird: Stadt, Landstraße und spontane Feierabendrunden lassen sich damit oft besonders unkompliziert genießen. Das Fahrgefühl wirkt agil und direkt, wodurch man schnell Vertrauen aufbaut und das Motorrad gern im Alltag nutzt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt und nicht nur für große Touren gedacht ist, findet hier einen starken Kandidaten.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken und bei Fahrten aus dem „ruhigen, souveränen“ Modus heraus aus. Sie wirkt erwachsen, stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn Tempo und Distanz zusammenkommen. Wer regelmäßig Touren fährt, Wert auf ein souveränes Gesamtpaket legt und ein Motorrad sucht, das auch bei längerer Nutzung entspannt bleibt, trifft mit der BMW eher die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: CFmoto für Agilität und Alltag, BMW für Tourenkomfort und Souveränität.