| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
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CF Moto 450 MT vs BMW R nineT Scrambler: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stilfragen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es vor allem praktisch und unkompliziert sein – oder eher emotional, markant und mit Retro-Charme? Der Vergleich zwischen CF Moto 450 MT und BMW R nineT Scrambler zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Prioritäten ausfallen können. Beide Bikes sind für viele Einsatzzwecke interessant, aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte: das CF Moto eher als moderner Allrounder mit klarer Alltagstauglichkeit, die BMW eher als stilbewusster Klassiker mit Premium-Anspruch und eigenem Charakter.
Grundidee im Vergleich: moderner Allrounder vs. Premium-Scrambler
Die CF Moto 450 MT zielt auf ein Motorrad ab, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren nicht sofort an Grenzen stößt. Das Konzept wirkt dabei wie „ein Bike für viele Tage“: Stadt, Feierabendrunde, Landstraße und auch mal eine unaufgeregte Ausfahrt abseits des perfekten Asphalts. Die BMW R nineT Scrambler dagegen ist stärker auf Identität getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch besitzt – mit einem Design, das sofort wiedererkennbar ist, und mit dem Anspruch, sich in der Premium-Liga zu bewegen.
Design und Charakter: Wiedererkennung auf der Straße
Beim Design liegen Welten zwischen beiden Modellen. Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken über die Retro-Anmutung, die Proportionen und die typische BMW-Ästhetik. Das Motorrad wirkt bewusst „handgemacht“ im Look, auch wenn natürlich moderne Technik dahintersteht. Wer Wert auf Stil, Präsenz und ein Motorrad legt, das auf Treffen und in der Stadt auffällt, bekommt hier eine klare Antwort.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen weniger „Sammlerstück“, sondern eher „Werkzeug mit Stil“. Sie wirkt modern, funktional und auf Alltag optimiert. Das ist kein Nachteil: Gerade wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, zählt, wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Die Optik ist stimmig, aber sie steht nicht so sehr im Mittelpunkt wie bei der BMW.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Fahrgefühl zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die CF Moto 450 MT wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das „einfach mitgeht“. Der Fokus liegt auf einem nutzbaren Drehmoment und einem Ansprechverhalten, das das Fahren entspannt macht. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das angenehm: Man muss weniger planen, kann häufiger spontan reagieren und bleibt in einem flüssigen Rhythmus.
Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit dem Charakter des Motors und dem Premium-Gefühl. Die Art, wie sie beschleunigt und wie sie sich bei höheren Geschwindigkeiten anfühlt, ist oft weniger „rechnerisch“, sondern mehr „emotional“. Das kann bedeuten, dass sich die BMW besonders dann richtig gut anfühlt, wenn die Fahrt mehr nach Genuss als nach Effizienz aussieht. Gleichzeitig ist sie im Alltag nicht weniger alltagstauglich – aber sie verlangt eher nach dem passenden Fahrstil, um ihre Stärken auszuspielen.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Unterschiede im Anspruch
Im Handling zeigt die CF Moto 450 MT ihre Stärke als unkomplizierter Begleiter. Das Motorrad wirkt agil genug, um im Stadtverkehr und auf engen Strecken sicher zu manövrieren. Auf der Landstraße bleibt das Gefühl meist kontrolliert und berechenbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für perfekte Wochenendstrecken gedacht ist.
Die BMW R nineT Scrambler bringt ebenfalls ein sportlich abgestimmtes Fahrgefühl mit, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie wirkt oft stabiler im Gesamteindruck und vermittelt mehr „Premium-Kontrolle“. Das kann ein Plus sein, wenn die Fahrt länger wird oder wenn man bewusst zügiger unterwegs ist. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Beladung – das Motorrad etwas anspruchsvoller machen, wenn es sehr langsam, sehr stop-and-go oder mit wechselnden Bedingungen gefahren wird.
Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein ähnliches Bild: Die BMW wirkt häufig „griffig“ und souverän, während die CF Moto in der Regel zuverlässig und ausreichend stark bremst, um im Alltag sicher zu bleiben. Der Unterschied liegt weniger in der Grundfähigkeit, sondern eher im Gefühl und in der Art, wie fein dosierbar sich das System anfühlt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl stark prägt. Die CF Moto 450 MT ist tendenziell auf eine bequeme, alltagstaugliche Sitzposition ausgelegt. Das hilft besonders auf kürzeren Strecken und bei häufigen Stopps. Auch wenn die Fahrt mal länger dauert, bleibt der Fokus auf Komfort und Handlichkeit.
Die BMW R nineT Scrambler bietet ebenfalls Komfort, aber mit mehr „Motorrad-Identität“. Die Sitzposition und die Art, wie man mit dem Bike arbeitet, wirken oft bewusster. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad als Teil des Fahrgefühls versteht, wird das schätzen. Wer dagegen vor allem entspannt von A nach B will, kann die BMW als etwas „präsenter“ empfinden.
Ausstattung und Technik: was im Alltag wirklich zählt
Technisch unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Ausrichtung. Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das moderne Basics gut umsetzt: Bedienbarkeit, sinnvolle Assistenz- und Komfortfunktionen (je nach Ausstattungsvariante) und ein Gesamtpaket, das sich nicht kompliziert anfühlt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und man nicht jedes Mal Zeit in Einstellungen investieren möchte.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf Premium-Details und ein stimmiges Gesamtpaket. Das merkt man oft an der Verarbeitung, an der Anmutung der Bedienelemente und daran, wie „rund“ sich das Motorrad insgesamt präsentiert. Auch wenn nicht jede Funktion automatisch im Vordergrund steht, wirkt die BMW häufig wie ein durchdachtes Premium-Produkt.
Stärken und Schwächen: klare Tendenzen im Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das im Alltag entspannt bleibt.
- Vielseitigkeit: geeignet für Stadt, Landstraße und „normale“ Ausflüge abseits des perfekten Asphalts.
- Preis-Leistungs-Denke: oft ein starkes Argument, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viel bietet, ohne übertrieben zu wirken.
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Weniger Premium-Charakter: wer stark auf Marken-Feeling und Premium-Anmutung setzt, findet bei der BMW mehr davon.
- Emotionalität: das Motorrad wirkt eher funktional als „ikonisch“.
BMW R nineT Scrambler – Stärken
- Design und Identität: sehr hohe Wiedererkennung und ein klarer Stil.
- Premium-Gesamtgefühl: Verarbeitung, Anmutung und das Fahrgefühl wirken oft besonders stimmig.
- Genussorientierung: macht Spaß, wenn die Fahrt mehr nach Erlebnis als nach reiner Zweckmäßigkeit klingt.
BMW R nineT Scrambler – Schwächen
- Anspruch an Budget: Premium bedeutet in der Regel auch höhere Anschaffungs- und Folgekosten.
- Alltagsfokus: kann sich je nach Nutzung „zu schade“ anfühlen, wenn das Motorrad vor allem als reines Pendelgerät dienen soll.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Art zu fahren passt. Die CF Moto 450 MT ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren nicht sofort aus dem Konzept fällt. Wer gerne spontan fährt, häufig unterwegs ist und dabei Wert auf ein unkompliziertes Handling legt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R nineT Scrambler passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Teil des Lebensstils. Wer Retro-Design liebt, Premium-Details schätzt und das Fahrgefühl bewusst genießen möchte, bekommt mit der BMW ein Bike, das sich besonders „rund“ anfühlt und optisch wie technisch eine starke Präsenz hat.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu handeln ist, vielseitig bleibt und dabei ein gutes Gesamtpaket bietet, liegt mit der CF Moto 450 MT oft richtig. Sie wirkt wie ein pragmatischer Allrounder: angenehm im Stadtverkehr, kontrolliert auf der Landstraße und insgesamt unkompliziert im täglichen Gebrauch. Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen die bessere Wahl, wenn Stil, Premium-Charakter und ein emotionaleres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt mehr Genuss sein soll als reines „Funktionieren“ – und wenn das Motorrad auch optisch eine klare Aussage machen darf. Kurz gesagt: CF Moto für Vielnutzer und Alltagsorientierte, BMW für Genießer, die ein ikonisches Scrambler-Erlebnis suchen.