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Pro und Kontra

Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Pro:
  • Verarbeitung
  • leicht
  • kräftiger Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm
Gewicht190kg
Radstand1.420mm
Länge2.120mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihenmotor
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUSD-Gabel von Kayaba
Federung hintenUmgelenktes Zenrtalfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

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CF Moto 450 MT vs Brixton Crossfire 500 – Vergleich im Motorradtest

Wer nach einem modernen Allround-Motorrad sucht, landet schnell bei der CF Moto 450 MT und der Brixton Crossfire 500. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Kandidaten für den Alltag: zuverlässig, vielseitig und mit genug Charakter, um auch längere Touren nicht zur Pflichtübung werden zu lassen. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Maschinen spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie mit dem Tempo umgehen und wie stimmig das Gesamtpaket im Alltag wirkt.

Im folgenden Vergleich geht es darum, die aufgelisteten Werte der beiden Modelle sinnvoll gegeneinander zu setzen und daraus abzuleiten, wo die Stärken liegen – und wo man besser hinschaut. So entsteht ein klares Bild, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Grundidee: Zwei Allrounder mit unterschiedlichem Fokus

Die CF Moto 450 MT positioniert sich als pragmatischer Reise- und Touren-Allrounder. Das merkt man daran, wie das Motorrad insgesamt abgestimmt ist: eher auf flüssiges Vorankommen, gute Alltagsergonomie und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken nicht unnötig anstrengt.

Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen eine etwas „direktere“ Ausrichtung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur auf der Straße Spaß macht, sondern auch dort, wo der Asphalt mal endet oder zumindest unruhiger wird. Genau diese Mischung aus Alltag und Abenteuer-Feeling ist es, die viele Käufer anspricht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner, alltagstauglicher 400/500er-Konzepte. Entscheidend ist weniger die reine Zahl, sondern wie die Werte im Fahrbetrieb zusammenpassen – also wie gut das Motorrad aus dem Drehzahlkeller heraus zieht, wie souverän es bei konstantem Tempo bleibt und wie entspannt es bei Überholmanövern reagiert.

Die Brixton Crossfire 500 profitiert in der Regel von ihrem größeren Hubraum-Ansatz im Vergleich zur 450er-Klasse. Das macht sich häufig in einem etwas „durchgehenderen“ Gefühl bemerkbar: weniger Herunterschalten, mehr Reserven beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen. Wer oft im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig zügig aus dem Verkehr heraus beschleunigt, spürt diesen Vorteil meist schneller.

Die CF Moto 450 MT kann dafür mit einer sehr harmonischen Abstimmung punkten. Gerade wenn es um gleichmäßiges Fahren geht – etwa auf Landstraßen oder bei längeren Autobahnabschnitten – wirkt die Maschine oft wie ein ruhiger Begleiter. Die Motorcharakteristik unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Alltag entscheidet das Fahrwerk darüber, ob ein Motorrad „einfach läuft“ oder ob man ständig korrigieren muss. Beim Vergleich der Fahrwerks- und Geometrie-Werte fällt auf, dass beide Modelle für unterschiedliche Prioritäten stehen.

Die CF Moto 450 MT wirkt tendenziell wie die Maschine, die auf Geradeauslauf und ruhiges Durchrollen ausgelegt ist. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird oder wenn man auf unruhigen Straßen nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte. Auch bei flotterem Landstraßentempo bleibt das Gefühl meist kontrolliert.

Die Brixton Crossfire 500 zeigt dagegen oft eine Tendenz zu mehr Agilität. Das kann sich in schnelleren Richtungswechseln und einem lebendigeren Eindruck äußern – vor allem dann, wenn die Straße kurvig ist oder wenn man im Alltag öfter mal zwischen engen Situationen manövriert. Wer gern „aktiv“ fährt, findet hier häufig mehr unmittelbare Rückmeldung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind nicht nur ein Sicherheitsaspekt, sondern auch ein Komfortthema. Beim Vergleich der Bremswerte und der insgesamt beschriebenen Bremsanlage zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf ein sicheres, gut dosierbares Ansprechverhalten ab. In der Praxis ist entscheidend, wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt und wie gut sich die Bremskraft dosieren lässt.

Die CF Moto 450 MT wirkt dabei häufig wie die Variante, die ein sehr gleichmäßiges Gefühl vermittelt. Das hilft besonders im Stadtverkehr, wo man oft dosiert und nicht „hart“ bremst. Wer häufig stop-and-go fährt, profitiert von dieser Art der Vorhersagbarkeit.

Die Brixton Crossfire 500 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamteindruck oft etwas „sportlicher“ im Handling. Das ist gut, wenn man gern zügig in Kurven hineinbremst oder wenn man auf Landstraßen mehr Dynamik möchte. Wer eher entspannt unterwegs ist, sollte trotzdem auf das eigene Fahrgefühl achten – denn „direkter“ heißt nicht automatisch „besser“, sondern eher „anders“.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Gerade bei einem Allrounder ist die Ergonomie ein großes Thema. Dazu gehören Werte wie Sitzhöhe, Sitzposition und die Art, wie Fahrer und Maschine zueinander passen. Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich für eine breite Zielgruppe gedacht sind – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die CF Moto 450 MT wirkt häufig wie die Maschine, die auf längere Strecken ausgelegt ist: eine Sitzposition, die nicht zu stark „zieht“, und ein Gesamtgefühl, das auch nach mehreren Stunden nicht unnötig ermüdet. Das ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig Touren planen oder einfach gern am Stück fahren.

Die Brixton Crossfire 500 kann dagegen bei der Sitzposition und dem Fahrgefühl eher „aufrechter“ oder lebendiger wirken – je nach Körpergröße und persönlicher Einstellung. Wer gern schnell zwischen Alltag und Ausflug wechselt, findet hier oft ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt.

Ausstattung und Elektronik: Praxisnutzen statt Marketing

Bei der Ausstattung entscheidet nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie es sich im Alltag anfühlt. Im Vergleich der Elektronik- und Ausstattungswerte zeigt sich: Beide Motorräder sind modern genug, um den Alltag angenehm zu machen – und gleichzeitig so konzipiert, dass man nicht das Gefühl hat, ständig „an Systemen“ herumzudenken.

Die CF Moto 450 MT punktet dabei häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Bedienbarkeit und Komfort. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man im Alltag schnell reagieren möchte – etwa beim Wechsel von Stadt- zu Landstraßenbetrieb.

Die Brixton Crossfire 500 wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die den Charakter stärker in Richtung „Abenteuer“ zieht. Das kann sich in der Art der Ausstattung und im Gesamteindruck widerspiegeln: weniger „Reisebüro“, mehr „raus und los“.

Verbrauch, Reichweite und Alltagskosten: Wie wirtschaftlich ist das Konzept?

Auch wenn Fahrspaß wichtig ist: Im Alltag zählt, wie oft man tanken muss und wie sich das Motorrad im normalen Betrieb verhält. Beim Vergleich der Verbrauchs- und Reichweitenwerte zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich auf Effizienz ausgelegt sind. Dennoch kann die Wahl je nach Fahrprofil unterschiedlich ausfallen.

Die CF Moto 450 MT wirkt häufig wie die Variante, die bei gleichmäßigem Tempo besonders gut funktioniert. Wer oft längere Strecken fährt oder Autobahnabschnitte plant, profitiert meist von einem ruhigen Verbrauchsverhalten.

Die Brixton Crossfire 500 kann bei dynamischerem Fahren zwar etwas mehr „fordern“, bleibt aber im Rahmen eines alltagstauglichen Konzepts. Wer häufig beschleunigt, zügig unterwegs ist oder öfter kurvige Strecken fährt, sollte das eigene Fahrverhalten als Maßstab nehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

CF Moto 450 MT: Stärken

  • Ruhiges, tourentaugliches Gesamtgefühl durch eine stimmige Abstimmung der Werte.
  • Komfortorientierte Ergonomie, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt.
  • Vorhersehbares Handling, besonders auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo.

CF Moto 450 MT: Schwächen

  • Wer maximal „agil und direkt“ fahren möchte, könnte im Vergleich weniger „Kick“ spüren als bei der Brixton.
  • Bei sehr dynamischem Fahrstil kann das Motorrad eher auf ruhiges Durchziehen ausgelegt wirken.

Brixton Crossfire 500: Stärken

  • Lebendigeres Fahrgefühl, das zu Kurven und wechselnden Situationen passt.
  • Mehr Reserven im Alltag durch den 500er-Ansatz im Vergleich zur 450er-Klasse.
  • Abenteuer-Charakter, der auch abseits des reinen Asphaltalltags Spaß macht.

Brixton Crossfire 500: Schwächen

  • Je nach Fahrstil kann der Verbrauch bei häufiger Dynamik stärker ins Gewicht fallen.
  • Wer vor allem lange, entspannte Strecken plant, könnte das „ruhige“ Gefühl der CF Moto als angenehmer empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Wenn der Fokus auf Tourenkomfort, entspanntem Handling und einem Motorrad liegt, das im Alltag einfach funktioniert, dann ist die CF Moto 450 MT oft die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, dabei nicht ständig am Gas „arbeiten“ wollen und eine stimmige Ergonomie schätzen.

Wenn dagegen mehr Dynamik, ein lebendigeres Handling und ein Motorrad mit stärkerem „Ausflug“-Charakter gesucht wird, dann ist die Brixton Crossfire 500 die bessere Option. Sie passt gut zu Fahrern, die gern kurvig unterwegs sind, im Alltag öfter mal zügig beschleunigen und auch abseits der reinen Stadt-zu-Landstraße-Route Spaß haben.

Fazit:

Die CF Moto 450 MT ist die Wahl für alle, die ein ruhiges, tourentaugliches Allround-Motorrad suchen. Die Abstimmung der aufgelisteten Werte sorgt für ein stimmiges Gesamtgefühl: komfortabel, gut dosierbar und besonders angenehm, wenn längere Strecken anstehen oder der Alltag eher gleichmäßig verläuft. Wer entspannt fahren möchte und dabei trotzdem ein modernes Motorrad erwartet, findet hier eine sehr passende Basis.

Die Brixton Crossfire 500 spielt ihre Stärken aus, wenn Lebendigkeit, Reserven im Alltag und ein etwas abenteuerlicherer Charakter wichtiger sind. Durch den 500er-Ansatz und das tendenziell agilere Handling wirkt sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, dynamischere Fahrweise und Ausflüge, bei denen nicht alles perfekt asphaltiert ist. Wer mehr „Action“ im Fahrgefühl sucht, wird mit ihr eher glücklich.

Kurz gesagt: CF Moto 450 MT für entspannte Touren und ruhige Souveränität – Brixton Crossfire 500 für mehr Dynamik und Abenteuer-Feeling im Alltag.

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