| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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CF Moto 450 MT vs Ducati Multistrada 1200 – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen, zugänglichen Adventure-Ansatz: kompakter, alltagstauglich und darauf ausgelegt, viele Kilometer ohne großen Aufwand zu machen. Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist ein echtes Premium-Reiseenduro mit starkem Fokus auf Dynamik, Komfort und Elektronik – gebaut für Fahrerinnen und Fahrer, die auf langen Strecken gern das „Mehr“ spüren.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt: Wie fühlt sich der Antrieb an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut bremsen die Maschinen, und wie stimmig ist die Ausstattung insgesamt? So lässt sich leichter erkennen, welches Motorrad besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee: kompakter Einstieg vs. Premium-Reiseenduro
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das bewusst „einfach losfahren“ will. Die Bauweise zielt auf ein leichtes Handling und eine entspannte Sitzposition ab, damit sich auch längere Touren nicht wie ein Kraftakt anfühlen. Gerade wenn das Motorrad sowohl für Stadtfahrten als auch für Wochenendtrips genutzt werden soll, spielt diese Philosophie ihre Stärken aus.
Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen eine klar luxuriöse Premium-Richtung. Hier steht nicht nur das Fahren im Vordergrund, sondern auch das Gesamtpaket: Fahrmodi, Assistenz und ein Setup, das auf souveräne Kontrolle bei unterschiedlichen Bedingungen ausgelegt ist. Wer gern „Reiseenduro mit Charakter“ fährt, findet in der Multistrada 1200 eine Maschine, die sich wie ein durchdachtes System anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Zugänglichkeit
CF Moto 450 MT: drehfreudig und unkompliziert
Der Antrieb der CF Moto 450 MT ist vor allem auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Im Alltag zeigt sich das besonders: Beschleunigungen wirken direkt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Für kurvige Landstraßen ist das angenehm, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und sich leicht in den Rhythmus bringen lässt.
Stärken liegen damit vor allem in der Zugänglichkeit: Wer ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Fahrbedingungen stabil und berechenbar anfühlt, wird mit der 450 MT schnell warm. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Reserven gefragt sind – wenn es um sehr sportliche Fahrweise oder lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo geht, wirkt die Ducati im Vergleich einfach „größer“ im Gesamteindruck.
Ducati Multistrada 1200: souverän und dynamisch
Die Ducati Multistrada 1200 bringt einen deutlich „erwachseneren“ Charakter mit. Der Motor wirkt kraftvoll und setzt Beschleunigung nicht nur um, sondern vermittelt auch das Gefühl von Kontrolle. Gerade beim zügigen Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven spielt die Multistrada ihre Stärke aus: Sie fühlt sich in vielen Situationen souverän an, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Als Schwäche kann man eher den Anspruch sehen, den das Gesamtpaket mit sich bringt: Wer eine sehr entspannte, unkomplizierte Fahrweise bevorzugt, kann die Ducati zwar genauso genießen, aber sie wirkt im Vergleich stärker auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt. Außerdem ist die Multistrada 1200 in der Wahrnehmung eher ein Premium-Statement als ein reines „Einsteiger-Adventure“.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. premium abgestimmt
CF Moto 450 MT: agil und alltagstauglich
Beim Handling punktet die CF Moto 450 MT vor allem durch ihre kompakte Art. Das Motorrad lässt sich in der Stadt gut manövrieren und fühlt sich auf Landstraßen lebendig an. Gerade wenn häufig zwischen engen Straßen, Baustellen und wechselnden Untergründen gewechselt wird, ist dieses agile Verhalten ein Vorteil.
In flotteren Passagen bleibt das Fahrgefühl insgesamt stimmig. Dennoch gilt: Wer sehr sportlich fährt und das Motorrad dauerhaft an die Grenzen bringen möchte, wird im direkten Vergleich zur Ducati eher merken, dass die Multistrada in der Premium-Abstimmung Reserven bietet.
Ducati Multistrada 1200: stabil bei Tempo und Komfort
Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres, souveräneres Gefühl, vor allem wenn die Straße schneller wird oder wenn der Untergrund unruhiger ist. Das Motorrad wirkt dabei weniger „agil im engen Bereich“, dafür aber sehr „sicher im Fluss“.
Als Schwäche kann man anmerken, dass das Handling im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei der CF Moto. Wer häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist oder sehr enge Passagen bevorzugt, wird die kompaktere Bauart der 450 MT als angenehmer empfinden.
Bremsen und Kontrolle: Vertrauen im Alltag
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die CF Moto 450 MT liefert hier ein gut nutzbares Setup, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Gerade bei moderatem Tempo und häufigem Stop-and-go ist das ein Plus, weil die Bremse fein ansprechbar bleibt.
Die Ducati Multistrada 1200 bietet im Vergleich ein noch stärkeres Sicherheitsgefühl, besonders wenn es zügiger wird oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Stabilität wirkt „Premium“ – und das merkt man vor allem bei dynamischer Fahrweise.
Ergonomie und Alltag: Sitzgefühl entscheidet
CF Moto 450 MT: unkompliziert und vielseitig
Die CF Moto 450 MT ist ergonomisch so gedacht, dass sie für viele Fahrertypen passt. Die Sitzposition wirkt eher auf Alltag und Touren ausgelegt: nicht zu sportlich, aber auch nicht „zu bequem“, sodass man auf längeren Strecken noch aktiv fahren kann. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt wie „das eigene“, ist das ein klarer Vorteil.
Ducati Multistrada 1200: Komfort mit sportlichem Anspruch
Die Ducati Multistrada 1200 setzt stärker auf Komfort und Premium-Feeling. Die Ergonomie unterstützt längere Etappen, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie für Reisen gebaut wurde. Wer gern mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert von der insgesamt stimmigen Auslegung.
Im Vergleich kann die Ducati aber auch „präsenter“ wirken: Wer ein sehr leichtes, unaufgeregtes Handling sucht, wird die CF Moto als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen Komfort und Dynamik kombiniert haben möchte, findet in der Multistrada 1200 genau diese Mischung.
Ausstattung und Elektronik: moderne Basis vs. Premium-Komplettpaket
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „smartem Adventure“ und „Premium-Reiseenduro“. Die CF Moto 450 MT bietet eine moderne Grundausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist besonders attraktiv, wenn man nicht ständig mit Menüs und Systemen beschäftigt sein möchte, sondern einfach fahren will.
Die Ducati Multistrada 1200 wirkt im Vergleich deutlich „voller“: Elektronik und Fahrmodi sind ein Teil des Fahrgefühls. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn sich die Fahrbedingungen häufig ändern oder wenn man gern mit unterschiedlichen Setups arbeitet. Gleichzeitig ist das Systemdenken eher etwas für Fahrerinnen und Fahrer, die Spaß daran haben, die Maschine passend zur Situation einzustellen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Leichtes, agiles Handling für Stadt und Land
- Unkompliziertes Fahrgefühl, schnell vertraut
- Gute Basis für Touren ohne großen „Setup-Aufwand“
- Allround-Charakter: vielseitig einsetzbar
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlen im Vergleich Reserven
- Auf Premium-Niveau bei Komfort/Elektronik nicht ganz so „komplett“
Ducati Multistrada 1200 – Stärken
- Premium-Souveränität bei Tempo und wechselnden Bedingungen
- Dynamischer Motorcharakter mit starkem Antriebserlebnis
- Stimmiges Gesamtpaket aus Fahrwerk, Kontrolle und Komfort
- Elektronik und Fahrmodi als echtes Plus für die Reise
Ducati Multistrada 1200 – Schwächen
- Im Vergleich weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr
- Anspruch an Budget und Erwartungshaltung als Premium-Motorrad
Für wen passt welches Motorrad?
Die CF Moto 450 MT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sich schnell beherrschen lässt und im Alltag wie auf Touren funktioniert. Wer gern flexibel unterwegs ist – mit kurzen Fahrten, längeren Wochenendtrips und gelegentlichen Ausflügen abseits der Routine – findet in der 450 MT einen starken Begleiter. Auch wenn das Motorrad nicht „nur für eine Art von Fahrt“ gedacht ist, spielt die kompakte, unkomplizierte Auslegung ihre Vorteile aus.
Die Ducati Multistrada 1200 richtet sich an alle, die Reiseenduro als Premium-Erlebnis verstehen: dynamisch, komfortabel und mit Elektronik, die das Fahren unterstützt. Wer häufig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird die Multistrada 1200 besonders überzeugend finden. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Fahrspaßes – mit Charakter und souveräner Kontrolle.
Fazit:
Wer ein vielseitiges, leicht zu handhabendes Adventure sucht, das sich schnell vertraut anfühlt und sowohl Stadt als auch Land gut abdeckt, liegt mit der CF Moto 450 MT richtig. Sie punktet mit unkompliziertem Fahrgefühl, agilerem Handling und einer Touren-tauglichen Grundauslegung, ohne dabei zu viel „System“ zu verlangen. Die Ducati Multistrada 1200 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Dynamik und Premium-Elektronik im Vordergrund stehen. Auf langen Strecken und bei zügiger Fahrweise wirkt sie im Vergleich souveräner und runder, weil Fahrwerk, Motorcharakter und Kontrolle als Gesamtpaket zusammenarbeiten. Kurz gesagt: CF Moto 450 MT für den flexiblen Allround-Einstieg ins Adventure – Ducati Multistrada 1200 für alle, die Reiseenduro mit deutlich mehr Premium-Anspruch erleben möchten.