| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Motorradvergleich für Alltag und große Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 450 MT und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, agiles Konzept für vielseitige Einsätze auf eine klassische Touring-Ikone, die vor allem für Komfort, Ruhe und Langstrecken-Feeling steht. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Plänen passt, findet in diesem Vergleich einen klaren Blick auf die Unterschiede – ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Grundcharakter: Agil und vielseitig vs. komfortabel und tourentauglich
Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr ebenso wohlzufühlen wie auf kürzeren Landstraßenrunden oder auf Touren, bei denen auch mal unbefestigte Abschnitte im Spiel sind. Der Fokus liegt spürbar auf Handlichkeit, unkompliziertem Handling und einem dynamischen Fahrgefühl.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein echtes Touring-Motorrad. Der Charakter ist weniger „springen“ und mehr „gleiten“: viel Komfort, viel Ausstattung und eine Fahrweise, die auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Wer lange Strecken plant, profitiert von dem Konzept, das auf Stabilität, Windschutz und ruhiges Dahingleiten optimiert ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Leicht zu bewegen vs. souverän auf der Straße
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo moderat ist und das Motorrad häufig bewegt werden muss. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich im Alltag gut positionieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei häufigen Richtungswechseln oder beim Rangieren ist das ein Vorteil, der im Alltag schnell auffällt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen weniger auf „viel Bewegung“ ausgelegt, sondern auf Konstanz. Auf der Autobahn oder bei langen Landstraßenabschnitten fühlt sie sich wie ein großer Reisebegleiter an. Das Motorrad bleibt stabil, die Sitzposition ist auf Entspannung getrimmt und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Konzepte, unterschiedliche Erwartungen
Beim Motorcharakter könnten die Erwartungen kaum unterschiedlicher sein. Die CF Moto 450 MT ist eher ein Motorrad, das man „mit dem Gas“ fährt: lebendig, gut dosierbar und passend für Situationen, in denen man flexibel reagieren möchte. Das macht sie interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine Art von Fahrt taugt, sondern für wechselnde Anforderungen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU verfolgt einen anderen Ansatz. Hier steht weniger das sportliche „Drehzahl-Spiel“ im Vordergrund, sondern ein tourentypisches Drehmoment- und Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei gleichmäßigem Tempo souverän zu laufen und dabei Komfort zu liefern. Wer den Vibe einer großen Harley sucht, bekommt genau das – und zwar nicht nur im Klang, sondern auch in der Art, wie sich die Maschine auf der Strecke verhält.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Langstrecken-Entspannung
Die CF Moto 450 MT bietet eine Sitz- und Fahrposition, die eher auf „Allround“ ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, nur noch durchhalten zu müssen. Für Pendler, Wochenendtouren und wechselnde Strecken ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU geht deutlich weiter in Richtung Reise-Komfort. Gerade auf langen Strecken spielt das Zusammenspiel aus Sitzkomfort, Windschutz und Gesamtposition seine Stärken aus. Die Maschine ist für Fahrer gedacht, die nicht nur Strecke abspulen möchten, sondern dabei möglichst wenig „Fahrtstress“ erleben wollen.
Ausstattung und Elektronik: Modernes Paket vs. Touring-Komfort
Bei der CF Moto 450 MT ist der Eindruck klar: Das Motorrad wirkt wie ein modernes Gesamtpaket, das auf praktische Nutzung und zeitgemäße Bedienung setzt. Je nach Ausstattungsvariante können Assistenz- und Komfortfunktionen das Handling im Alltag erleichtern. Insgesamt passt das Konzept gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet vor allem mit dem Touring-Ansatz in der Ausstattung. Hier geht es um Komfortfunktionen, die das Fahren auf langen Strecken angenehmer machen, sowie um eine Reise-Logik, die das Motorrad zum „fertigen Begleiter“ macht. Wer Wert auf eine umfangreiche Serien- oder Touringspezifische Ausstattung legt, findet in der Harley deutlich mehr „Reise-Ready“.
Windschutz und Verkleidung: Leicht und flexibel vs. Reiseabschirmung
Im Vergleich fällt auf: Die CF Moto 450 MT ist eher auf Flexibilität ausgelegt. Windschutz ist vorhanden, aber das Motorrad bleibt in seinem Charakter ein vielseitiges Bike, das man auch dann gerne fährt, wenn die Tour nicht ausschließlich auf Autobahn und Highspeed ausgelegt ist.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Paradebeispiel für Reiseabschirmung. Die Verkleidung und der Windschutz sind Teil des Konzepts: weniger Winddruck, weniger Ermüdung und ein ruhigeres Fahrgefühl. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke länger wird und der Körper nicht ständig gegen Wind arbeiten soll.
Stärken und Schwächen: Wo die Motorräder jeweils besonders überzeugen
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt zu Alltag, Feierabendfahrten und abwechslungsreichen Touren.
- Agiles Handling: wirkt leicht zu manövrieren und vermittelt schnelle Kontrolle.
- Moderne Allround-Logik: das Motorrad fühlt sich „praktisch“ an und ist nicht auf eine einzige Nutzung festgelegt.
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Touring-Fokus fehlt: Wer vor allem lange Autobahnfahrten mit maximalem Komfort sucht, wird bei der Harley eher mehr finden.
- Reise-Ausstattung: im Vergleich zur Touring-Ikone ist der Fokus stärker auf „Fahren“ als auf „Reise-Setup“.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Langstrecken-Komfort: Windschutz, Sitzgefühl und Gesamtpaket sind auf entspannte Kilometer ausgelegt.
- Touring-Ausstattung: das Motorrad wirkt wie ein vollständiges Reisemodul.
- Souveränität: auf Strecke vermittelt die Harley ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen
- Weniger „Alltagsspielraum“: das Konzept ist weniger auf enge Manöver und häufiges Stop-and-go ausgelegt.
- Stilfrage: wer maximale Agilität und „leichtes“ Handling sucht, wird die Harley eher als schwerer und weniger spritzig empfinden.
Für wen welches Motorrad? Entscheidungshilfe ohne Umwege
Die CF Moto 450 MT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag bewährt und auch auf Touren nicht zu speziell wirkt. Sie eignet sich gut für Menschen, die gern spontan fahren, unterschiedliche Strecken ausprobieren und ein Bike möchten, das nicht nur für eine Art von Fahrt „funktioniert“. Wer Wert auf ein modernes, unkompliziertes Gesamtgefühl legt, findet hier eine starke Wahl.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die richtige Entscheidung für alle, die vor allem Langstrecke planen und dabei Komfort, Windschutz und eine umfangreiche Touring-Ausstattung priorisieren. Wer das Gefühl einer großen Harley sucht – mit dem Fokus auf entspanntes Reisen statt auf Agilität – wird mit der Electra Glide besonders glücklich.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren vielseitigen Charakter: Sie ist leicht zu bewegen, macht im Alltag Spaß und bleibt auch auf kleineren Touren angenehm unkompliziert. Ihre Stärke liegt darin, flexibel zu sein – genau dann, wenn nicht jede Fahrt nach „Touring-Programm“ aussieht. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt dagegen ihre Vorteile aus, sobald die Reise beginnt: Komfort, Windschutz und ein souveränes Fahrgefühl machen sie zur besseren Wahl für lange Strecken und entspannte Kilometer. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, bekommt mit der Electra Glide das stimmige Gesamtpaket. Kurz gesagt: CF Moto für vielseitige Allround-Fahrten, Harley für maximalen Touring-Komfort.