| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.745 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Präzises Fahrwerk
- Motorcharakteristik
- leicht
- Fahrkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Bottom-Link Uni-Trak | |
| Reifen vorne | 110/70R17 M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17 M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 220 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Kawasaki Ninja 400: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, aber im Alltag ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich CF Moto 450 MT gegen Kawasaki Ninja 400 zeigt genau das: Hier trifft ein moderner, alltagstauglicher Ansatz mit vielseitiger Ausrichtung auf ein bewährtes Konzept, das stark auf sportliches Fahren und ein agiles Handling ausgelegt ist. Beide Modelle sind interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für die Straße suchen – aber sie sprechen dabei unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee der beiden Motorräder: Vielseitigkeit vs. sportliche Fokussierung
Die CF Moto 450 MT ist als Motorrad gedacht, das im Alltag nicht nur funktioniert, sondern sich auch für längere Strecken und wechselnde Einsatzszenarien anbietet. Der Charakter wirkt dabei eher „touring-nah“: aufrechte oder zumindest entspannte Ergonomie, ein Konzept, das Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt, und eine Gesamtanmutung, die nach „mitnehmen und losfahren“ aussieht.
Die Kawasaki Ninja 400 verfolgt dagegen eine klarere sportliche Linie. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren, Kurven willig anzunehmen und ein dynamisches Fahrgefühl zu vermitteln. Wer häufig sportlich unterwegs ist oder einfach gern ein Motorrad fährt, das sich leicht und direkt anfühlt, wird hier schnell warm.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner, straßentauglicher Motorisierung, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die CF Moto 450 MT wirkt in der Praxis oft „gleichmäßiger“ und unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne dass man ständig nach Drehzahl suchen muss. Das ist besonders angenehm, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnden Strecken besteht.
Die Kawasaki Ninja 400 spielt ihre Stärken eher beim dynamischen Fahren aus. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad in Schwung kommt, machen es leicht, zügig zu beschleunigen und Kurven mit mehr Gefühl für Tempo zu fahren. Wer gern sportlich unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad sich „direkt“ anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven und beim Manövrieren vorn?
Beim Thema Handling unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Kawasaki Ninja 400 ist in vielen Situationen sehr agil: beim schnellen Richtungswechsel, beim zügigen Kurvenfahren und auch beim „spielerischen“ Fahren wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man gern immer wieder neu anlegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Kurvenfahrten ein häufiger Bestandteil des Tagesplans sind.
Die CF Moto 450 MT punktet eher mit einem souveränen Gesamtgefühl. Sie wirkt darauf ausgelegt, nicht nur in der Kurve Spaß zu machen, sondern auch auf längeren Strecken ruhig und kontrolliert zu bleiben. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn der Fokus nicht nur auf sportlicher Linie liegt, sondern auch auf Komfort, Stabilität und entspannterem Tempo.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort im Alltag vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die CF Moto 450 MT bietet tendenziell die angenehmere Grundlage für längere Fahrten und den Alltag: Die Haltung wirkt weniger „eingeklemmt“, wodurch sich auch längere Strecken entspannter anfühlen können. Gerade wenn häufig Pendeln, Stadtfahrten oder gemischte Touren anstehen, ist das ein Plus.
Die Kawasaki Ninja 400 setzt dagegen stärker auf eine sportliche Ausrichtung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es unterstützt eher das dynamische Fahren. Wer gern „aktiv“ fährt und sich in einer sportlicheren Haltung wohler fühlt, wird das als Vorteil sehen. Für sehr lange, entspannte Fahrten kann die ergonomische Ausrichtung jedoch weniger „allround“ wirken als bei der MT.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Bremsen und in der Kurve
Bei Bremsen und Fahrstabilität geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl, das das Motorrad vermittelt. Die Kawasaki Ninja 400 wirkt beim sportlichen Fahren oft besonders berechenbar: beim Dosieren und beim Übergang von Bremsen in die Kurve. Das hilft, wenn man gern zügig unterwegs ist und die Linie bewusst steuert.
Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken eher im kontrollierten Alltag aus. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es um häufiges Anhalten, Stadtverkehr und wechselnde Bedingungen geht. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert davon, dass sich das Bike auch bei weniger „sportlichem“ Tempo stabil und gutmütig anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag zählt oft die Summe aus vielen kleinen Faktoren: Übersicht, Komfort, Handlichkeit, Schutz vor Wind und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad nach einer längeren Fahrt anfühlt. Hier kann die CF Moto 450 MT besonders überzeugen, weil sie als vielseitiges Straßenmotorrad gedacht ist. Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für die Wochenendrunde nimmt, sondern auch für den täglichen Einsatz.
Die Kawasaki Ninja 400 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie „will“ mehr. Sie macht besonders dann Spaß, wenn man die Fahrdynamik nutzt: zügige Beschleunigungen, sportliches Kurvenfahren und ein Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Für Pendler, die gern dynamisch fahren, ist das ein starkes Argument.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitiger Charakter: eher allround und auf unterschiedliche Strecken ausgelegt.
- Komfortorientierte Ergonomie: tendenziell entspannter für längere Fahrten.
- Gutes Alltagsgefühl: souverän bei Stadtverkehr und gemischten Bedingungen.
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Sportliche Spitzenwirkung ist nicht der Hauptfokus – wer maximal „sportlich“ sucht, findet bei der Ninja oft mehr Direktheit.
- Kurvengefühl kann je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der sportlich ausgelegten Kawasaki.
Kawasaki Ninja 400 – Stärken
- Agiles Handling: macht Kurven und Richtungswechsel besonders spaßig.
- Dynamisches Fahrgefühl: unterstützt sportliches Fahren und zügige Beschleunigung.
- Sportliche Ausrichtung: passt gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren.
Kawasaki Ninja 400 – Schwächen
- Ergonomie ist stärker sportlich ausgelegt – für sehr lange, entspannte Fahrten kann das weniger komfortabel wirken.
- Allround-Anspruch ist nicht ganz so breit wie bei der MT, wenn der Fokus stark auf „jeden Tag“ liegt.
Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 450 MT und Kawasaki Ninja 400 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Wer ein Bike sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, längere Strecken entspannt macht und sich vielseitig anfühlt, wird mit der CF Moto 450 MT häufig die passendere Wahl treffen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, ohne dass man jedes Mal den sportlichen Modus einschalten muss.
Wer dagegen vor allem Kurven liebt, gern dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht und direkt anfühlt, findet in der Kawasaki Ninja 400 oft den besseren Match. Sie belohnt aktives Fahren und macht das sportliche Element im Alltag besonders spürbar.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Straßenmotorrad gesucht wird, das Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt und auch längere Fahrten angenehm macht. Sie punktet mit einem souveränen Gesamtgefühl und einem Charakter, der sich gut für gemischte Einsätze eignet. Die Kawasaki Ninja 400 ist dagegen ideal, wenn sportliches Fahren stärker im Fokus steht: agiles Handling, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügiges Tempo besonders attraktiv macht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und eine sportlichere Ergonomie bevorzugt, wird mit der Ninja zufriedener sein. Kurz gesagt: MT für den entspannten Allround-Einsatz, Ninja für den Kurven- und Fahrspaß-Fokus.