| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
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CF Moto 450 MT vs KTM 1090 Adventure: Welches Adventure-Bike passt besser?
Wenn zwei Motorräder unter dem großen Begriff „Adventure“ laufen, meinen viele damit automatisch „ähnlich“. In der Praxis sind die Unterschiede aber oft entscheidend: CF Moto 450 MT steht für ein eher leichtes, modernes Konzept, das sich schnell in den Alltag einfügt und auch auf Touren unkompliziert bleibt. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist stärker auf den Charakter eines großen Reiseenduros ausgerichtet – mit dem Anspruch, lange Strecken souverän zu tragen und auch dann noch Reserven zu haben, wenn die Route anspruchsvoller wird.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Konzepte im Fahralltag bemerkbar machen: beim Anfahren und Beschleunigen, beim Handling in Kurven, beim Komfort über längere Zeit und bei der Frage, wie gut die Bikes mit gemischten Strecken zurechtkommen.
Grundidee und Charakter: leichtes Adventure vs. großes Reiseenduro
CF Moto 450 MT: agiler Allrounder
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Bike, das vor allem eines kann: entspannt mitfahren. Sie ist darauf ausgelegt, dass man schnell Vertrauen aufbaut – im Stadtverkehr ebenso wie auf Landstraßen. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das nicht „zu viel“ ist, aber trotzdem genug Substanz bietet, um Touren nicht nur zu überstehen, sondern auch zu genießen.
KTM 1090 Adventure: souverän, durchsetzungsstark, reisetauglich
Die KTM 1090 Adventure ist deutlich stärker auf Durchzug und Langstreckenkomfort getrimmt. Das Motorrad fühlt sich an, als sei es für längere Etappen gebaut: Man kann zügig fahren, ohne dass das Bike ständig nach „mehr“ ruft. Gleichzeitig bleibt das Handling insgesamt sportlich genug, um auch auf kurvigen Strecken nicht nur „durchzurollen“.
Motor und Antrieb: wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt vor allem der Unterschied zwischen „Allround-Tempo“ und „Reise-Tempo“ auf. Die CF Moto 450 MT ist eher darauf ausgelegt, harmonisch und kontrolliert zu laufen. Sie eignet sich besonders, wenn man häufig in moderaten Drehzahlen unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig ausdrehen möchte.
Die KTM 1090 Adventure spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo man zügig beschleunigen und Überholmanöver mit mehr Reserven angehen will. Auf Autobahnabschnitten oder bei langen Landstraßenetappen wirkt das Motorrad dadurch oft „entspannter“, weil man weniger häufig in den „Grenzbereich“ muss, um Tempo aufzubauen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- CF Moto 450 MT: Stärke ist die unkomplizierte Fahrbarkeit und das ruhige, gut dosierbare Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass man bei sehr sportlichem Fahrstil oder häufigen Überholvorgängen schneller merkt, dass man mehr Drehzahl braucht.
- KTM 1090 Adventure: Stärke ist der souveräne Durchzug und das Gefühl, auch bei höheren Geschwindigkeiten noch „Luft“ zu haben. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch seine größere Ausrichtung etwas mehr „Motorrad“ verlangt – etwa beim Handling im dichten Verkehr oder beim Rangieren.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl und Stabilität
Beide Bikes sind Adventure-Motorräder, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Fahrgefühl. Die CF Moto 450 MT wirkt leichter zu bewegen und vermittelt schnell das Gefühl, präzise und kontrolliert zu sein. Gerade bei Richtungswechseln und in engeren Passagen ist das ein Vorteil: Man kann das Motorrad zügig „in die Linie“ bringen, ohne dass es sich träge anfühlt.
Die KTM 1090 Adventure ist spürbar auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf welligen Strecken wirkt sie oft wie ein „Fels in der Brandung“. In schnellen Kurven oder auf längeren Abschnitten bleibt das Motorrad dadurch berechenbar. Gleichzeitig kann das größere Gesamtpaket in sehr langsamen Situationen weniger agil wirken.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausflügen pendelt, profitiert von der agilen Abstimmung der CF Moto 450 MT. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Gepäck dabei hat oder auch mal zügig überholt, wird die Stabilität und Souveränität der KTM 1090 Adventure stärker zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich vor allem, wie die Bikes auf unterschiedliche Einsatzprofile abgestimmt sind. Die CF Moto 450 MT bietet ein direktes, gut dosierbares Gefühl, das im Alltag hilft, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders praktisch, wenn man oft an Ampeln, im Stadtverkehr oder bei wechselnden Untergründen bremst.
Die KTM 1090 Adventure punktet mit einem insgesamt kräftigen Bremsgefühl, das auch bei zügigerem Fahren Sicherheit vermittelt. Gerade auf Touren, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wirkt das Motorrad dadurch oft entspannter.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz, Alltagstauglichkeit
Adventure-Bikes müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch lange funktionieren. Hier unterscheiden sich die Konzepte spürbar: Die CF Moto 450 MT wirkt so, als sei sie für Fahrer gedacht, die eine aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition möchten und dabei Wert auf ein Motorrad legen, das sich nicht „zu groß“ anfühlt.
Die KTM 1090 Adventure ist stärker auf Touren ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie das Motorrad den Fahrer über längere Zeit unterstützt: Der Winddruck und die Belastung über Stunden werden als weniger „anstrengend“ wahrgenommen, weil das Bike insgesamt auf Reise ausgelegt ist. Wer viel unterwegs ist, wird das eher als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen
- CF Moto 450 MT: Stärke ist die unkomplizierte Ergonomie und das „leicht zu leben“. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Komfort nicht ganz so stark auf Reise optimiert wirkt wie bei der größeren KTM.
- KTM 1090 Adventure: Stärke ist der Tourenfokus und das insgesamt entspanntere Gefühl auf langen Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren verlangt.
Ausstattung und Alltag: Elektronik, Handling im Verkehr, Zubehör
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen „Allround-Adventure“ und „Reise-Adventure“. Die CF Moto 450 MT ist so gedacht, dass man schnell losfahren kann, ohne dass man sich ständig mit komplexen Systemen beschäftigen muss. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das funktioniert und nicht nervt.
Die KTM 1090 Adventure bringt durch ihren Charakter mehr „Reise-Ausrichtung“ mit. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrern, die ihr Motorrad gern für längere Touren vorbereiten: mit Gepäck, mit passendem Zubehör und mit dem Anspruch, dass das Bike auch bei wechselnden Bedingungen konstant bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – wofür sie besonders gut ist
- Stadt und Land: leicht zu bewegen, schnell im Alltag integriert.
- Kurze bis mittlere Touren: unkompliziert, macht Spaß ohne großen Aufwand.
- Einsteiger und Umsteiger: Adventure-Feeling mit weniger „großem Motorrad“-Anspruch.
KTM 1090 Adventure – wofür sie besonders gut ist
- Langstrecke: souveränes Reisegefühl und Reserven für zügiges Fahren.
- Überholmanöver und Tempo: durchsetzungsstark, weniger abhängig von Drehzahlorgien.
- Gepäck und Tourenplanung: passt gut zu längeren Etappen und „mehr Ausrüstung“.
Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?
Bei der CF Moto 450 MT liegt die größte potenzielle Schwäche weniger im Konzept selbst, sondern im Anspruch: Wer ständig sehr sportlich fährt, häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt oder regelmäßig „voll beladen“ unterwegs ist, wird die KTM als konsequenteren Reisepartner empfinden. Die CF Moto bleibt dabei ein starkes Motorrad, aber sie ist eher auf effizientes, kontrolliertes Fahren ausgelegt.
Bei der KTM 1090 Adventure ist die Schwäche eher das Gegenteil: Wer ein besonders leichtes, wendiges Motorrad sucht, kann sich im dichten Verkehr oder bei engen Parklücken manchmal mehr Arbeit wünschen. Dafür bekommt man im Gegenzug ein Bike, das auf Touren oft genau das liefert, was man erwartet: Stabilität, Durchzug und Ruhe.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Bike vor allem im Alltag funktionieren soll: leicht zu bewegen, schnell verfügbar und ideal für kurze bis mittlere Touren. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und bei wechselnden Strecken Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, häufig zügig unterwegs ist oder das Motorrad mit Gepäck und Reise-Setup nutzt, wird mit der KTM 1090 Adventure glücklicher. Die KTM spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität, Reserven und dem souveränen Reisegefühl aus. Kurz gesagt: CF Moto für agiles Allround-Adventure, KTM für großes Reiseenduro mit mehr Durchzug.