| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 450 MT vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Straße, Schotter und echte Abenteuer
Wenn es um Adventure-Bikes geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die CF Moto 450 MT steht für ein modernes, agiles Konzept im eher kompakten Format, während die KTM 1190 Adventure als ausgewachsenes Reise- und Tourenpaket mit deutlich mehr Anspruch an Leistung und Fahrgefühl wahrgenommen wird. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, weil beide Modelle „Adventure“ im Namen tragen, sondern weil sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen – und damit auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Im Folgenden werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder sinnvoll gegeneinander gestellt. Dabei geht es nicht darum, ein Bike pauschal als „besser“ zu erklären, sondern die Stärken und Schwächen so einzuordnen, dass die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Kompakt und wendig vs. groß und souverän
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich klar leichter und handlicher. Das zeigt sich besonders dann, wenn das Tempo nicht nur auf der Landstraße, sondern auch im Stadtverkehr, auf engen Landstraßen oder auf unruhigen Untergründen gefragt ist. Die Maschine fühlt sich eher wie ein „Allrounder mit Adventure-Ader“ an: schnell umsetzbar, unkompliziert im Handling und damit angenehm, wenn die Tour auch mal spontan wird.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das auf Stabilität und Durchzug ausgelegt ist. Die Größe und das höhere Gewicht sorgen für ein souveränes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Wer viel Autobahnanteil hat oder regelmäßig weite Distanzen fährt, spürt schnell, dass die KTM eher auf „Reise“ als auf „Kompaktheit“ optimiert ist.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Alltagstauglichkeit vs. mehr Reserven
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf: Die CF Moto 450 MT ist auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Charakter ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel und Beschleunigungen wirken oft harmonisch, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ohne großes „Planen“ fahren. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil das Bike nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen deutlich mehr „Luft“ nach oben. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen für ein Motorrad, das auch bei zügigem Fahrstil entspannt bleibt. Das ist besonders auf Überholvorgängen oder beim Fahren mit Gepäck spürbar. Gleichzeitig kann genau diese Souveränität dazu führen, dass die KTM weniger „leichtfüßig“ wirkt als die CF Moto – nicht weil sie schlecht wäre, sondern weil sie ein anderes Konzept verfolgt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Vordergrund vs. Reisekomfort und Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf Agilität und kontrollierbares Einlenken setzt. Auf schlechterem Asphalt, bei kurzen Bodenwellen oder wenn die Linie öfter gewechselt wird, ist das Handling oft ein Pluspunkt. Auch für Fahrer, die sich noch an größere Touren herantasten, kann das Fahrwerk dadurch zugänglicher wirken.
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad „getragen“ werden darf. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die generelle Auslegung deuten auf Stabilität hin: Das Bike bleibt auch bei Tempo und Lastwechseln berechenbar. Auf der anderen Seite kann die KTM im engen Gelände oder bei sehr langsamen Manövern weniger „spielerisch“ wirken, weil das Gesamtpaket größer und schwerer ist.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten im Alltag
Die Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die KTM 1190 Adventure ist klar auf kräftiges Verzögern und Reserven ausgelegt. Das passt zu ihrem Charakter als Reise- und Tourenmaschine, bei der häufig höhere Geschwindigkeiten und mehr Gewicht (z. B. durch Gepäck) eine Rolle spielen.
Die CF Moto 450 MT kann dagegen als ausreichend stark und gut dosierbar eingeordnet werden. Für den Alltag, für Landstraße und für moderates Tempo ist das oft genau die richtige Mischung: Bremsen greifen kontrolliert, ohne dass man sich ständig „anpassen“ muss. Wer allerdings sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten bremst, wird die Reserven der KTM eher zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: Unterschiedliche Körperbilder
Ein Adventure-Bike muss zur Körpergröße und zum Fahrstil passen. Beim Vergleich der aufgelisteten Ergonomie-Daten (u. a. Sitzhöhe und Geometrie) wird deutlich: Die CF Moto 450 MT ist tendenziell die zugänglichere Wahl, wenn eine eher kompakte Sitzposition und ein leichteres Handling im Fokus stehen. Das kann besonders bei häufigen Stop-and-go-Situationen oder beim Rangieren helfen.
Die KTM 1190 Adventure wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung sind auf längere Fahrten ausgelegt, bei denen man sich auf Stabilität und Kontrolle verlassen möchte. Für Fahrer, die groß gewachsen sind oder gerne mit mehr Abstand zur Maschine arbeiten, kann das sehr angenehm sein. Für kleinere Fahrer kann die KTM hingegen anspruchsvoller wirken.
Ausstattung und Reise-Feeling: Komfortfokus vs. modernes Gesamtpaket
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 1190 Adventure ist als Reisegerät gedacht – mit dem Anspruch, auch unter Last und auf langen Etappen komfortabel zu bleiben. Das spürt man vor allem im Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Stabilität und dem „Touren-Workflow“.
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich als modernes Motorrad, das viele Dinge pragmatisch löst. Gerade wenn die Touren nicht immer monatelang geplant sind, sondern eher aus spontanen Abschnitten bestehen, ist das ein Vorteil. Die Maschine kann dadurch als unkomplizierter Einstieg in das Adventure-Segment funktionieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Agiles Handling durch kompakteres Gesamtpaket
- Alltagstauglicher Motorcharakter für wechselnde Geschwindigkeiten
- Gute Zugänglichkeit für Einsteiger oder Fahrer, die nicht ständig „groß“ fahren wollen
- Pragmatisches Reisegefühl für kürzere bis mittlere Touren
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Bei sehr sportlichem Fahrstil fehlen tendenziell die Reserven einer größeren Maschine
- Für lange Autobahnphasen mit hohem Tempo kann das Konzept weniger „groß“ wirken
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven bei Überholmanövern
- Stabilität auf längeren Strecken und bei höherem Tempo
- Bremsen mit Kraftreserven für anspruchsvollere Situationen
- Reiseorientiertes Gesamtgefühl mit klarer Tourenidentität
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Im engen Gelände oder bei sehr langsamen Manövern kann das Gewicht spürbarer sein
- Die Maschine fordert eher eine passende Ergonomie und Fahrweise
Welche Kaufentscheidung passt: Tourenprofil statt Bauchgefühl
Der wichtigste Punkt beim Vergleich ist das eigene Fahrprofil. Die CF Moto 450 MT passt besonders gut, wenn Touren oft aus gemischten Abschnitten bestehen: Stadt, Landstraße, gelegentlich Schotter oder schlechter Asphalt, dazu spontane Umwege. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn regelmäßig lange Strecken anstehen, wenn Gepäck häufiger dabei ist oder wenn ein souveräner, kraftvoller Charakter im Vordergrund steht.
Auch die Frage nach dem „Wie“ spielt eine Rolle: Wer gerne dynamisch fährt, wird die KTM wegen der Reserven und der Stabilität schnell schätzen. Wer dagegen Wert auf ein leicht zu beherrschendes Motorrad legt, das sich schnell in die Kurve bringt und sich im Alltag unkompliziert anfühlt, wird mit der CF Moto glücklicher.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die stimmige Wahl für alle, die ein agiles Adventure-Bike suchen: kompakt, gut kontrollierbar und ideal für gemischte Strecken. Wer häufig spontan fährt, viel Landstraße und auch mal unruhigen Untergrund erlebt, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo hohe Reserven bei sehr sportlichem Tempo oder langen Autobahnabschnitten gefragt sind.
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Tourenkomfort, Stabilität und Durchzug wichtiger sind als maximale Handlichkeit. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das auch mit Last und bei zügiger Fahrweise souverän bleibt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein reiseorientiertes Gesamtpaket sucht, findet in der KTM den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: CF Moto für wendige Abenteuer, KTM für große Reisen.