| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 450 MT vs Triumph Rocket 3 GT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit klarer Ausrichtung auf vielseitiges Fahren. Die Triumph Rocket 3 GT dagegen ist ein Touring-Motorrad mit Charakter: groß, kraftvoll und darauf ausgelegt, lange Strecken souverän zu genießen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Daten stehen im Fokus, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: vielseitig und pragmatisch vs. maximaler Touring-Anspruch
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag nutzt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: handliche Dimensionen, ein Motor, der sich gut dosieren lässt, und eine Sitzposition, die nicht zu kompromisslos sportlich ausfällt. Dadurch eignet sich das Bike besonders für Pendeln, Stadtfahrten und Touren, bei denen man flexibel bleiben möchte.
Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt eine andere Philosophie. Hier geht es weniger um „leicht und agil“, sondern um „kraftvoll und entspannt“. Die GT-Variante ist auf Komfort und Langstrecke ausgelegt, mit einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das auch bei zügigem Tempo gelassen bleibt und dabei eine starke Motorwirkung liefert, findet in der Rocket 3 GT genau dieses Profil.
Motor und Fahrgefühl: Dosierbarkeit gegen Durchzug mit Gänsehaut
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied. Die CF Moto 450 MT setzt auf einen Motor, der sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten und Stadtverkehr zum Alltag gehören. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „linear und nutzbar“, wodurch sich das Tempo schnell anpassen lässt.
Die Triumph Rocket 3 GT spielt dagegen in einer anderen Liga. Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Rocket 3 GT deutlich stärker auf Durchzug und kraftvolle Beschleunigung ausgelegt ist. Das merkt man besonders beim Überholen oder beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen. Während die CF Moto eher zum „Mitfahren und flüssig bewegen“ einlädt, fordert die Triumph eher dazu auf, die Kraft zu nutzen – und zwar ohne lange Wartezeiten.
Stärken und Schwächen beim Motor
- CF Moto 450 MT: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Kick“-Momente sucht, diese eher weniger stark spürt als bei der Triumph.
- Triumph Rocket 3 GT: Stärke ist der beeindruckende Durchzug und das souveräne Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch den Charakter und die Größe nicht für jeden Fahrstil „leicht“ wirkt – vor allem in engen Situationen.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Alltag vs. Stabilität auf Strecke
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich eine klare Tendenz. Die CF Moto 450 MT wirkt darauf ausgelegt, in unterschiedlichen Situationen schnell zurechtzukommen: enge Straßen, wechselnde Untergründe und häufiges Manövrieren. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour, sondern auch für den Alltag genutzt wird.
Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen spürbar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Auf längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: ruhiges Geradeausfahren, entspannteres Tempo und ein Fahrgefühl, das auch bei längerer Dauer nicht „nervös“ wird. In der Stadt oder in sehr engen Passagen kann das größere Touring-Format allerdings weniger spielerisch wirken als bei der CF Moto.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich der Bremsen und der allgemeinen Verzögerungswirkung zeigt sich: Die Triumph setzt auf ein Touring-Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten Vertrauen vermittelt. Die CF Moto bleibt dabei ebenfalls solide, wirkt aber eher auf „Alltag und kontrollierte Dynamik“ abgestimmt. Wer häufig zügig fährt und viel auf der Autobahn unterwegs ist, wird bei der Rocket 3 GT tendenziell mehr Reserven im Gesamteindruck spüren.
Ausstattung und Elektronik: moderne Helfer vs. GT-Komfort
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die CF Moto 450 MT konzentriert sich auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Dazu gehören moderne Features, die das Fahren erleichtern und die Bedienung im Alltag unkompliziert halten.
Die Triumph Rocket 3 GT ist als GT-Modell stärker auf Reise-Komfort getrimmt. Im Vergleich fällt auf, dass die Ausstattung eher darauf abzielt, lange Strecken angenehmer zu machen: mehr Komfort im Handling, mehr Fokus auf entspannte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das das Motorrad „touring-ready“ macht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen fährt, profitiert typischerweise stärker von diesem Ansatz.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- CF Moto 450 MT: Stärke ist die praxisnahe Ausstattung für vielseitige Einsätze. Schwäche kann sein, dass der „Reise-Overkill“ einer GT-Ausstattung nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht.
- Triumph Rocket 3 GT: Stärke ist der Touring-Fokus mit Komfort und Elektronik, die das Fahren auf Distanz erleichtert. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr kurze Strecken oder häufiges Stop-and-go weniger „effizient“ wirkt als ein leichteres Konzept.
Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die CF Moto 450 MT bietet eine Haltung, die sich gut anfühlt, wenn man zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren wechselt. Dadurch wirkt das Motorrad weniger „spezialisiert“ und eher wie ein Allrounder.
Die Triumph Rocket 3 GT ist stärker auf Langstrecken-Ergonomie ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man mehrere Stunden unterwegs ist. Wer jedoch häufig sehr wendig fahren muss oder oft in engen Bereichen unterwegs ist, könnte die GT-typische Größe und Ausrichtung als weniger handlich empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die CF Moto 450 MT passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Pendeln, Wochenendtouren, wechselnde Strecken und ein Fahrgefühl, das nicht zu „schwer“ wirkt. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele Situationen.
Die Triumph Rocket 3 GT ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Reisen und komfortables, kraftvolles Fahren genutzt wird. Wer lange Strecken liebt, gerne zügig unterwegs ist und dabei ein souveränes Gesamtpaket sucht, wird mit der Rocket 3 GT sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Der Charakter des Motorrads ist dabei nicht „zurückhaltend“, sondern bewusst auf starke Wirkung ausgelegt.
Typische Kaufentscheidungen im Vergleich
- CF Moto 450 MT: Wenn ein ausgewogenes, modernes Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird und Agilität wichtiger ist als maximale „Show“ beim Beschleunigen.
- Triumph Rocket 3 GT: Wenn Komfort, Touring-Ausrichtung und ein besonders kraftvolles Fahrgefühl im Vordergrund stehen – und wenn Größe und Charakter bewusst gewollt sind.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Touren suchen. Im direkten Vergleich punktet sie vor allem mit einem gut dosierbaren Fahrgefühl, pragmatischer Handhabung und einer Ergonomie, die sich schnell anfühlt – ideal, wenn das Motorrad nicht nur für lange Strecken, sondern auch für kurze Wege und wechselnde Situationen genutzt wird.
Die Triumph Rocket 3 GT spielt ihre Stärken dort aus, wo es lang wird: Touring-Komfort, souveräne Stabilität und ein Motorcharakter, der beim Beschleunigen deutlich mehr „Wucht“ vermittelt. Wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist, gerne zügig fährt und Wert auf ein rundes Gesamtreisegefühl legt, findet in der Rocket 3 GT das passendere Motorrad.
Kurz gesagt: CF Moto 450 MT für Flexibilität und Alltagstauglichkeit, Triumph Rocket 3 GT für Komfort, Kraft und große Touren.