| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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CF Moto 450 MT vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich für Alltag, Touren und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT steht für ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit klarer Ausrichtung auf vielseitiges Fahren. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen ist ein deutlich erwachseneres Sport-Touring-Paket: mehr Reserven, mehr Langstreckenfokus und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und Stabilität setzt. Im direkten Vergleich zeigt sich: Es geht weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.
Grundidee und Charakter: kompakt vs. sportlich-tourend
CF Moto 450 MT: flexibel und unkompliziert
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Der Ansatz ist klar: leicht zu bewegen, gutmütig im Handling und mit einem Motor, der sich für Stadtverkehr, Landstraße und auch für längere Feierabendrunden eignet. Gerade wenn das Motorrad nicht nur „für die große Tour“, sondern auch für den Alltag gedacht ist, spielt die 450 MT ihre Stärken aus: Sie bleibt übersichtlich, wirkt nicht überladen und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und im Stadtbetrieb.
Triumph Tiger Sport 1050: souverän, dynamisch und tourentauglich
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen stärker auf sportliches Reisen ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich von Beginn an stabil an, bietet mehr Durchzug und wirkt insgesamt „erwachsener“. Wer gern zügig fährt, Überholmanöver souverän erledigt und auch bei längeren Etappen nicht ständig am Limit der eigenen Reserven unterwegs sein möchte, findet hier eine passende Basis. Die Tiger Sport ist weniger „leichtfüßig im Alltag“, sondern eher „komfortabel und kraftvoll auf Strecke“.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die CF Moto 450 MT setzt auf einen Charakter, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und in vielen Situationen ohne großes Nachdenken nutzbar zu sein. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Stop-and-go-Situationen, wechselnde Geschwindigkeiten und kurvige Strecken den Alltag prägen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger wird. Der größere Hubraum und die sportlich-tourende Auslegung sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich wie „mehr Ruhe im Kopf“ anfühlt: Man muss weniger oft zurückschalten, kann mit mehr Reserve fahren und bleibt auch bei wechselndem Tempo entspannt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
CF Moto 450 MT: leicht zu führen
Im Handling punktet die CF Moto 450 MT vor allem durch ihre kompakte, gut kontrollierbare Art. In engen Passagen, auf kurvigen Landstraßen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie angenehm direkt. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept: Es vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne sich zu „hart“ oder unnachgiebig anzufühlen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht sperrig anfühlt, sondern schnell „mitfährt“, wird hier eher glücklich.
Triumph Tiger Sport 1050: stabil bei Tempo
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist im Vergleich dazu stärker auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen fühlt sich das Motorrad ruhiger an, die Linie bleibt leichter zu halten. Das ist besonders für Fahrer interessant, die viel auf Autobahn oder schnellen Landstraßen unterwegs sind. In der Kurve kann die Tiger Sport zwar ebenfalls sportlich wirken, aber sie „arbeitet“ eher mit souveräner Kontrolle als mit maximaler Agilität.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort entscheidet
Auch wenn beide Modelle für Touren geeignet sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Fahrer entlasten. Die CF Moto 450 MT wirkt ergonomisch eher auf vielseitiges Fahren ausgelegt: Sie passt gut zu einer Sitzhaltung, die nicht zu extrem sportlich ist, aber trotzdem genug Kontrolle bietet. Das ist praktisch, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Ausfahrten genutzt wird.
Die Triumph Tiger Sport 1050 zielt stärker auf sportliches Touring. Die Sitzposition wirkt insgesamt „touriger“, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Für längere Strecken ist das ein Vorteil, weil die Belastung über Zeit gleichmäßiger verteilt wird. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert typischerweise von dieser Ausrichtung.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „Alltagssicherheit“ und „sportlicher Reserve“. Die CF Moto 450 MT bietet eine solide Bremsperformance, die im Stadtverkehr und auf Landstraßen gut funktioniert. Die Dosierbarkeit ist dabei entscheidend: Sie hilft, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt mehr Reserven mit. Gerade bei zügiger Fahrweise oder wenn es öfter mal sportlich wird, wirkt das Gesamtsystem aus Bremse, Fahrwerk und Stabilität stimmiger für hohe Ansprüche. Das Motorrad vermittelt dann ein stärkeres Gefühl von „jederzeit kontrollierbar“.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Fahren
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Die CF Moto 450 MT setzt auf ein modernes Paket, das vor allem im Alltag hilft: Traktions- und Stabilitätsunterstützung sorgen für ein ruhigeres Handling, besonders wenn die Straßenbedingungen nicht perfekt sind. Das macht das Motorrad auch für Fahrer interessant, die sich nicht ständig mit Feintuning beschäftigen wollen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 geht in Richtung „sportlich abgesichert“. Die Elektronik unterstützt nicht nur die Sicherheit, sondern passt sich stärker an dynamisches Fahren an. Dadurch entsteht ein Gesamtpaket, das sich besonders für Fahrer lohnt, die gern zügig unterwegs sind und dabei trotzdem ein kontrolliertes Setup möchten.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Kosten und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählen Faktoren, die man beim ersten Blick oft übersieht: Wartungsfreundlichkeit, Verfügbarkeit von Teilen, Servicekonzept und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag halten lässt. Die CF Moto 450 MT wirkt in diesem Kontext wie ein pragmatisches Motorrad: Sie ist auf regelmäßige Nutzung ausgelegt und macht den Einstieg in „Touren mit dem Motorrad“ vergleichsweise leicht.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen eher ein Motorrad für Fahrer, die bewusst in Richtung Premium-Touring denken. Das kann sich in Service- und Ersatzteilthemen widerspiegeln, gleichzeitig ist die Marke oft stark in der Betreuung und im Zubehörbereich. Wer ohnehin auf ein etabliertes Ökosystem setzt, findet hier einen Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitigkeit im Alltag: gut kontrollierbar, unkompliziert im Handling.
- Alltagsfreundlicher Charakter: eignet sich für Stadt, Landstraße und Feierabendtouren.
- Moderne Unterstützung: Elektronik hilft, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu fahren.
- Guter Einstieg in Touring: weniger „großes Motorrad-Gefühl“, dafür mehr Alltagstauglichkeit.
CF Moto 450 MT – mögliche Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise: wer dauerhaft hohe Dynamik sucht, wird eher zur größeren Klasse greifen.
- Touring-Anspruch: für lange Autobahn-Abschnitte kann die Tiger Sport insgesamt souveräner wirken.
Triumph Tiger Sport 1050 – Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven: sportliches Reisen wirkt deutlich entspannter.
- Stabilität bei Tempo: ruhigeres Fahrgefühl auf längeren Strecken.
- Touring-Fokus: Ergonomie und Gesamtpaket sind auf längere Etappen ausgelegt.
- Elektronik für dynamisches Fahren: unterstützt kontrolliertes, zügiges Fahren.
Triumph Tiger Sport 1050 – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag: das Konzept ist eher auf Strecke als auf Stadt ausgelegt.
- Anspruch an Budget: Premium-Charakter kann sich in Gesamtkosten und Zubehör niederschlagen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Alltag und die bevorzugten Strecken klar sind. Die CF Moto 450 MT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man regelmäßig nutzt: Pendeln, kurze Touren, kurvige Landstraßen und gelegentliche längere Ausfahrten. Sie ist ein Motorrad, das schnell „zur Gewohnheit“ wird, weil es nicht sperrig wirkt und sich unkompliziert fahren lässt.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf sportlichem Touring liegt: längere Strecken, zügiges Fahren, Autobahnanteile und das Bedürfnis nach Reserven. Wer gern mit mehr Tempo unterwegs ist und dabei trotzdem entspannt ankommen möchte, wird die Tiger Sport als stimmiges Gesamtpaket erleben.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die richtige Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für den Alltag gesucht wird: leicht zu führen, unkompliziert im Handling und mit einem Fahrgefühl, das auch auf wechselnden Strecken Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig fahren möchten und dabei nicht ständig „auf Reserven“ angewiesen sind. Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Touren und bei sportlicherem Tempo aus: mehr Durchzug, souveräne Stabilität und ein Gesamtpaket, das das Reisen spürbar entspannter macht. Wer häufig weite Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein tourentaugliches Premium-Gefühl sucht, findet in der Tiger Sport den besseren Match. Kurz gesagt: CF Moto für vielseitigen Alltag und flexible Touren, Triumph für sportliches Touring mit Reserven.