| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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CF Moto 450 MT vs Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Alltag, Tour und Langstrecke
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend: Die CF Moto 450 MT steht für ein modernes, agiles Konzept, das sich vor allem im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Touren wohlfühlt. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein ausgewachsenes Tourenmotorrad mit Fokus auf Komfort, Reichweite und souveränes Gleiten – gemacht für lange Strecken und entspannte Fahrten. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Hier geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, wie sich die Stärken im Alltag wirklich anfühlen.
Grundidee und Charakter: leicht & agil vs. souverän & touring
CF Moto 450 MT: kompakt, direkt, alltagstauglich
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt: überschaubare Dimensionen, ein Konzept, das sich unkompliziert bewegen lässt, und eine Fahrweise, die eher auf Dynamik als auf „großes Reisen“ ausgelegt ist. Gerade wenn Strecken nicht endlos lang sind, spielt die Maschine ihre Vorteile aus: Sie lässt sich zügig bewegen, wirkt handlich und unterstützt eine Fahrweise, die nicht ständig nach „großen Reserven“ verlangt.
Yamaha FJR 1300 AE: große Bühne für lange Touren
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen klar auf Touren ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad mit der Strecke umgeht: Die FJR wirkt wie ein System aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung, das auf Stabilität und Komfort optimiert ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und das Fahrgefühl „entspannt“ statt „angespannt“ macht.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die CF Moto 450 MT setzt auf ein Antriebserlebnis, das eher nach „frech und lebendig“ klingt. Die Maschine eignet sich besonders gut für Situationen, in denen man häufig beschleunigt, zügig einfädelt oder auf kürzeren Strecken das Tempo schnell anpasst. Das macht sie attraktiv, wenn Fahrten nicht ausschließlich aus Autobahnkilometern bestehen.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten und kräftiges Durchziehen geht. Im Vergleich wirkt die FJR wie das Motorrad, das auch dann noch Reserven hat, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn Gepäck und Mitfahrer das Setup verändern. Während die CF Moto eher „mit dem Fahrer“ arbeitet, um Dynamik zu erzeugen, liefert die FJR häufig das Gefühl von „einfach weiterrollen“ – mit Kraft, die den Alltagstempo-Bereich souverän abdeckt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die CF Moto 450 MT wirkt wie die Wahl, wenn man gern aktiv fährt: enge Kurven, wechselnde Straßen, häufiges Rangieren im Alltag – hier kann die Maschine ihre Kompaktheit ausspielen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „großes Gerät“ im Kopf haben muss.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken: Die FJR bleibt ruhig, die Linie wirkt berechenbar, und das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-kantig“, sondern eher „tourentauglich“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man nicht nur schnell, sondern vor allem ausdauernd unterwegs ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Tagesausdauer
CF Moto 450 MT: Komfort für kürzere bis mittlere Touren
Die CF Moto 450 MT bietet einen Komfort, der zum Konzept passt: Sie ist angenehm für Fahrten, bei denen man nicht den ganzen Tag auf maximaler Distanz unterwegs ist. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig nachjustieren muss. Für viele ist das genau der Punkt: weniger „Reiseapparat“, mehr „Motorrad, das mitmacht“.
Yamaha FJR 1300 AE: Touring-Komfort als Schwerpunkt
Die Yamaha FJR 1300 AE ist im Komfortbereich deutlich stärker aufgestellt. Im Vergleich fällt vor allem der Eindruck auf, dass das Motorrad für lange Stunden gebaut ist: Windschutz, Sitz- und Fahrposition sowie die generelle Ruhe im Fahrgefühl sind auf Tagesausdauer ausgelegt. Wer häufig auf Autobahn oder Landstraße über längere Distanzen fährt, wird die FJR als entspannter erleben – gerade dann, wenn die Fahrt nicht „nur ein Ausflug“, sondern ein echtes Ziel ist.
Ausstattung und Elektronik: moderne Helfer vs. Touring-Setup
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls der Unterschied in der Philosophie. Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das moderne Grundlagen mitbringt und sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich intuitiv bedienen lässt.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen stärker als „Touring-Paket“ zu verstehen. Die Elektronik und das Gesamtsetup zielen darauf ab, die Fahrt komfortabler und stressfreier zu machen. Im Vergleich wirkt die FJR wie die Maschine, die man auswählt, um möglichst viele Kilometer ohne Ermüdung zu sammeln – und dafür ist die Ausstattung ein wichtiger Baustein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 450 MT
- Agiles Handling: wirkt handlich und unkompliziert im Alltag.
- Lebendiger Charakter: passt gut zu dynamischer Fahrweise auf kürzeren Strecken.
- Alltagsorientierung: weniger „großes Touring-Gerät“, mehr Motorrad für den Alltag.
Schwächen bzw. Grenzen der CF Moto 450 MT
- Touring-Fokus fehlt: Für sehr lange Strecken wirkt das Konzept weniger „entspannt“ als bei großen Tourern.
- Reservegefühl: Bei maximaler Belastung (lange Autobahn, viel Gepäck) spielt die FJR ihre Vorteile stärker aus.
Stärken der Yamaha FJR 1300 AE
- Langstrecken-Komfort: deutlich auf Tagesausdauer ausgelegt.
- Souveränität: Kraftentfaltung und Fahrruhe passen besonders zu weiten Strecken.
- Touring-Ausstattung: Elektronik und Setup unterstützen entspannte Fahrten.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha FJR 1300 AE
- Weniger agil: Im engen Alltag wirkt die Größe/der Touring-Charakter weniger „leichtfüßig“.
- Konzeptabhängig: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt den Touring-Vorteil nicht immer voll aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist, häufig spontan fährt oder Touren eher kurz bis mittel plant, findet in der CF Moto 450 MT ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Maschine ist eine gute Wahl, wenn Fahrspaß durch Agilität entsteht und man nicht ständig auf maximale Langstrecken-Performance angewiesen ist.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt – mit dem Fokus auf Komfort, Windschutz, Fahrruhe und einem Setup, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt – liegt mit der Yamaha FJR 1300 AE näher am Ziel. Die FJR ist besonders dann sinnvoll, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ bringen soll, sondern die Reise selbst angenehmer macht.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag flexibel bleiben soll und wenn Fahrten häufig aus kürzeren Abschnitten bestehen. Ihr Vorteil liegt in der Agilität und dem lebendigen Charakter, der das Motorrad leicht und direkt wirken lässt. Die Yamaha FJR 1300 AE gewinnt den Vergleich, sobald lange Touren im Mittelpunkt stehen: Fahrkomfort, Fahrruhe und das touringtypische Gesamtpaket sorgen dafür, dass sich viele Kilometer weniger anstrengend anfühlen. Kurz gesagt: Wer ein unkompliziertes, modernes Motorrad für den Alltag und mittlere Touren sucht, fährt mit der CF Moto oft glücklicher. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, trifft mit der FJR die passendere Entscheidung.