| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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CF Moto 450 MT vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich für Alltag & Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die CF Moto 450 MT steht für modernes Design, einen klaren Fokus auf Alltag und einen pragmatischen Einstieg in die Kategorie der sportlichen Tourer. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist seit Jahren ein gern gesehener Begleiter für alle, die ein bewährtes Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort suchen. Beide Modelle wollen nicht nur „irgendwie“ funktionieren, sondern sich im Alltag und auf längeren Strecken gut anfühlen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was die aufgelisteten Werte in der Praxis bedeuten: Wie wirkt sich der Motor- und Leistungscharakter auf das Fahren aus? Wie unterscheiden sich Fahrwerk und Bremsen im Gefühl? Und wo spielt die Elektronik eine Rolle – nicht als Gimmick, sondern als Unterstützung im Alltag?
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennlinie
CF Moto 450 MT – agil und alltagstauglich
Die CF Moto 450 MT setzt auf einen Motor, der sich vor allem durch seine direkte Reaktion und die unkomplizierte Handhabung auszeichnet. In den Vergleichswerten zeigt sich: Der Antrieb ist so ausgelegt, dass sich der Vortrieb im Stadtverkehr und auf Landstraßen schnell „zur Hand“ anfühlt. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird.
Stärken liegen hier vor allem in der Leichtigkeit im Umgang und in einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Schwächen zeigen sich eher dort, wo lange Autobahnabschnitte oder sehr zügige Überholmanöver im Vordergrund stehen: Dann wird spürbar, dass die Tracer 700 als etablierte Tourenplattform oft souveräner wirkt, wenn es um gleichmäßiges Tempo und Reserven geht.
Yamaha Tracer 700 – souverän und tourentauglich
Die Yamaha Tracer 700 wirkt im Vergleich insgesamt erwachsener. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Motor hin, der nicht nur Leistung liefert, sondern vor allem gleichmäßigen Schub und ein gut dosierbares Ansprechverhalten bietet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auf längeren Strecken besonders angenehm ist: Man kann entspannt fahren, ohne ständig aktiv gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Auch wenn die Tracer 700 nicht als „Rennmaschine“ gedacht ist, zeigt sich in den Vergleichsdaten, dass sie für Touren eine klare Stärke hat: Stabilität im Tempo und ein Antrieb, der sich auch bei wechselnder Last gut kontrollieren lässt. Als Schwäche kann man höchstens den Anspruch an die richtige Fahrweise nennen: Wer sehr „sportlich“ fährt, merkt schneller, dass die CF Moto 450 MT im unteren Bereich oft spontaner wirkt. Wer aber gleichmäßig unterwegs ist, profitiert von der Yamaha.
Fahrwerk und Handling: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
CF Moto 450 MT – leicht zu bewegen
Beim Fahrwerk und der Geometrie zeigt sich bei der CF Moto 450 MT ein klarer Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das sich in der Stadt unkompliziert bewegt und auf Landstraßen gut mitmacht. Kurven lassen sich zügig anfahren, Richtungswechsel wirken nicht träge, und das Motorrad vermittelt schnell ein sicheres Gefühl.
Stärken liegen in der Agilität und in der Art, wie das Motorrad auf kleinere Unebenheiten reagiert. Schwächen können sich vor allem bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei längeren, anspruchsvollen Etappen zeigen: Dann wird deutlich, dass die Yamaha Tracer 700 in der Abstimmung oft einen Tick „touriger“ wirkt.
Yamaha Tracer 700 – stabiler Reisecharakter
Die Yamaha Tracer 700 punktet im Vergleich beim Gesamtgefühl: Die aufgelisteten Werte und die daraus resultierende Abstimmung wirken auf längeren Strecken besonders stimmig. Das Motorrad bleibt ruhiger, wenn die Straße unruhiger wird, und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle statt „Arbeiten gegen das Fahrwerk“.
In der Praxis bedeutet das: Wer Touren plant, profitiert von einer Linie, die sich leichter halten lässt. Als Schwäche kann man höchstens anmerken, dass die Tracer 700 im engen Stadtverkehr minimal weniger „spielerisch“ wirkt als die CF Moto 450 MT. Das ist aber eher eine Charakterfrage als ein echter Nachteil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigen die Vergleichsdaten vor allem eines: Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt. Die Unterschiede liegen weniger in der grundsätzlichen Bremsleistung, sondern im Gefühl und in der Dosierbarkeit. Die CF Moto 450 MT wirkt dabei oft direkt und spontan, während die Yamaha Tracer 700 tendenziell ein etwas „ruhigeres“ Bremsverhalten vermittelt.
Für die Praxis heißt das: In der Stadt ist die CF Moto häufig angenehm, weil sie schnell auf Eingaben reagiert. Auf längeren Abfahrten oder bei häufigem Tempowechsel spielt die Yamaha ihre Stärke aus, indem sie ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Verzögern ermöglicht.
Elektronik und Komfort: Unterstützung im Alltag
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich wahrgenommen. In den aufgelisteten Werten zeigt sich, dass die Yamaha Tracer 700 oft als runderes Gesamtpaket wirkt, wenn es um Komfort und die Art geht, wie das Motorrad „mitdenkt“. Die CF Moto 450 MT bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Summe eher auf „funktional“ statt „maximal komfortorientiert“.
Das merkt man besonders bei wechselnden Bedingungen: Regen, wechselnde Beladung, häufiges Anfahren und Abbremsen. Die Yamaha kann hier das Gefühl vermitteln, dass sie in solchen Situationen etwas souveräner bleibt. Die CF Moto ist dennoch keineswegs „unterlegen“, sondern eher anders positioniert: Sie ist oft die Wahl, wenn man ein modernes Motorrad sucht, das sich unkompliziert bedienen lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Ergonomie. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur allgemeinen Auslegung deuten darauf hin, dass beide Motorräder für viele Fahrerinnen und Fahrer passen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CF Moto 450 MT wirkt tendenziell so, als sei sie auf komfortables Handling im Alltag ausgelegt: aufsteigen, losfahren, durch den Verkehr gleiten.
Die Yamaha Tracer 700 hingegen zielt stärker auf Tourenkomfort. Das zeigt sich in der Gesamtwirkung: längere Strecken sind leichter zu „vertragen“, weil das Motorrad die Belastung über die Zeit gleichmäßiger verteilt. Wer viel pendelt und zwischendurch auch mal schnell weg will, findet in der CF Moto oft den direkteren Zugang. Wer regelmäßig längere Runden fährt, profitiert häufiger von der Yamaha.
Verbrauch, Alltagskosten und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Verbrauch und Alltagskosten sind die aufgelisteten Werte ein guter Hinweis, aber die Praxis entscheidet. Die CF Moto 450 MT ist in der Tendenz oft die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich wirtschaftlich bewegt und nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss. Die Yamaha Tracer 700 kann ebenfalls effizient sein, wirkt aber in der Gesamtbilanz häufig als Motorrad, das man gerne nutzt, weil es sich einfach gut anfühlt – und dadurch werden Touren und längere Strecken oft zur Routine.
Bei Wartung und Ersatzteilthemen spielt die Verfügbarkeit eine Rolle. In der Praxis ist es sinnvoll, die eigene Region und die Servicewege im Blick zu behalten. Als generelle Tendenz gilt: Die Yamaha wird oft als besonders etabliert wahrgenommen, während die CF Moto vor allem durch ihr modernes Konzept und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann.
Für wen passt welches Motorrad?
CF Moto 450 MT: Die passende Wahl für pragmatische Fahrer
Die CF Moto 450 MT ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht: kurze Strecken, Pendeln, Landstraße am Wochenende und gelegentliche Touren. Wer ein agiles Handling bevorzugt, ein direktes Ansprechverhalten mag und dabei Wert auf ein unkompliziertes Gesamtpaket legt, findet in der CF Moto häufig den besseren Einstieg.
Auch wenn die Yamaha in vielen Tourenaspekten einen Tick souveräner wirkt, ist die CF Moto 450 MT eine starke Wahl, wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll: leicht zu bewegen, modern im Auftritt und angenehm im Handling.
Yamaha Tracer 700: Die bessere Wahl für regelmäßige Touren
Die Yamaha Tracer 700 passt besonders gut, wenn Touren nicht nur „ab und zu“, sondern regelmäßig geplant sind. Wer ein Motorrad möchte, das auf längeren Strecken stabil bleibt, ein ruhigeres Gesamtgefühl vermittelt und bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt, wird mit der Tracer 700 oft zufriedener sein.
Die Yamaha ist außerdem eine gute Wahl, wenn man ein bewährtes Konzept bevorzugt und das Motorrad als langfristigen Begleiter sieht. Die CF Moto kann zwar in vielen Alltagsmomenten überzeugen, aber die Tracer 700 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird und man entspannt ankommen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienung, direktes Ansprechverhalten und ein Fokus auf Alltagstauglichkeit. CF Moto 450 MT – Schwächen: bei sehr langen oder sehr sportlich gefahrenen Etappen kann die Yamaha in der tourentypischen Souveränität einen Vorteil haben.
Yamaha Tracer 700 – Stärken: stabiler Reisecharakter, gleichmäßiger Motorlauf, oft souveränes Gesamtgefühl und ein Komfort, der auf längeren Strecken hilft. Yamaha Tracer 700 – Schwächen: im engen Stadtverkehr wirkt sie im Vergleich minimal weniger „spielerisch“ als die CF Moto.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Alltag, Pendeln und kurvigen Landstraßen liegt. Sie macht das Fahren unkompliziert, reagiert direkt und fühlt sich im Alltag leicht an – genau dort spielt sie ihre Stärken aus. Wer ein modernes Motorrad sucht, das schnell Spaß bringt und nicht nur für die große Tour gedacht ist, findet in der CF Moto oft die passendere Entscheidung.
Die Yamaha Tracer 700 empfiehlt sich vor allem dann, wenn regelmäßige Touren im Vordergrund stehen. In der Summe der aufgelisteten Werte wirkt sie wie ein rundes Gesamtpaket: stabiler Reisecharakter, souveränes Fahrgefühl und ein Komfort, der längere Strecken angenehmer macht. Wer ein Motorrad als langfristigen Begleiter für Alltag und häufige Ausfahrten sucht, liegt mit der Tracer 700 meist näher am Ziel.