| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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CF Moto 450 MT vs Yamaha WR 125 R – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „für draußen“ gemacht wirken, wird der Unterschied schnell spannend: Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen Allround-Ansatz mit deutlich mehr Hubraum und einem Motor, der auch auf längeren Strecken souverän wirkt. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist die kompakte, leichte Enduro-Variante, die vor allem dort glänzt, wo Wendigkeit, Agilität und ein unkomplizierter Einstieg in die Offroad-Welt zählen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Ergonomie und dem, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee und Einsatzprofil: Allrounder vs. kompakte Enduro
CF Moto 450 MT: mehr „Allround“ im Alltag
Die CF Moto 450 MT zielt klar auf ein breites Nutzungsspektrum. Durch den größeren Motor und die insgesamt erwachsene Auslegung wirkt das Motorrad wie gemacht für Strecken, auf denen nicht nur der Offroad-Anteil zählt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Schotterpendelt, bekommt hier ein Paket, das sich weniger nach „nur Offroad“ anfühlt und mehr nach „ein Motorrad für alles“.
Yamaha WR 125 R: leicht, wendig, direkt
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die klassische Idee einer kleinen Enduro: leicht zu bewegen, schnell in der Linie und besonders angenehm, wenn es eng wird oder wenn die Strecke öfter wechselt. Das Motorrad macht Spaß, weil es sich sehr natürlich anfühlt – wie ein Werkzeug, das man einfach nutzt, um über Feldwege zu gleiten oder kurze Offroad-Sessions zu starten.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
Leistungskonzept: mehr Reserven bei der CF Moto
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Motoransatz: Die CF Moto 450 MT bringt durch den größeren Hubraum mehr Durchzug und wirkt dadurch entspannter, wenn die Strecke länger wird oder wenn man häufiger aus niedrigeren Drehzahlen heraus beschleunigt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn nicht nur „kurz und knackig“ gefahren wird, sondern auch mal längere Abschnitte am Stück.
Agilität durch Leichtgewicht: Yamaha mit „Enduro-Feeling“
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken eher über das Gesamtpaket aus: kompakte Maße, geringeres Gewicht und ein Motor, der sich im Offroad-Kontext sehr direkt anfühlt. Gerade in Situationen, in denen man viel mit dem Motorrad „arbeitet“ – also in engen Kurven, bei wechselndem Untergrund oder beim Anfahren aus dem Stand – wirkt die Yamaha oft leichter zu kontrollieren. Die Leistungsentfaltung ist weniger „großzügig“, dafür aber gut dosierbar und passend zum Charakter einer 125er Enduro.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
CF Moto 450 MT: Stabilität und Komfort bei wechselnden Bedingungen
Bei der CF Moto 450 MT wirkt das Fahrwerk insgesamt auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Im Vergleich zu einer kleineren Enduro ist das Motorrad tendenziell ruhiger in der Linie, besonders wenn die Strecke nicht nur aus kurzen Offroad-Passagen besteht. Das hilft, wenn man auch mal schneller unterwegs ist oder wenn der Untergrund unruhig wird.
Yamaha WR 125 R: wendig im Gelände, leicht zu dirigieren
Die Yamaha WR 125 R punktet vor allem mit Beweglichkeit. Das Handling fühlt sich oft „spielerisch“ an: Richtungswechsel gehen leichter von der Hand, und das Motorrad lässt sich im Gelände sehr gut kontrollieren. Gerade wenn es darum geht, Hindernisse zu umfahren oder enge Passagen sauber zu fahren, ist die Yamaha im Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremswirkung im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsanlage ein entscheidender Faktor, weil Offroad und gemischte Strecken andere Anforderungen stellen als reine Straße. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 450 MT wirkt tendenziell souveräner, wenn mehr Tempo im Spiel ist oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die Yamaha WR 125 R bleibt dafür oft sehr gut dosierbar, was im Gelände ein echter Pluspunkt ist. Dort zählt weniger „maximale Bremskraft“, sondern die Fähigkeit, sauber zu modulieren, ohne dass das Motorrad unruhig wird.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
CF Moto 450 MT: auf längere Nutzung ausgelegt
Die CF Moto 450 MT wirkt ergonomisch eher auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie passen gut, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausflüge gedacht ist. Auch wenn man öfter zwischen Straße und Schotter wechselt, bleibt das Fahrgefühl insgesamt stimmig.
Yamaha WR 125 R: kompakt und leicht zu beherrschen
Die Yamaha WR 125 R ist in der Ergonomie stark auf Kontrolle ausgelegt. Wer ein leichtes Motorrad bevorzugt, das sich schnell „in die richtige Position“ bringen lässt, wird das Handling und die Sitzhaltung als angenehm empfinden. Gerade für kleinere Fahrer oder für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten unkompliziert anfühlt, ist das ein Plus.
Ausstattung und Alltag: Was man im Betrieb wirklich merkt
CF Moto 450 MT: moderner Allround-Anspruch
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag mitdenken soll: Die Auslegung zielt darauf, dass man nicht jedes Mal neu „umstellt“, wenn es von Asphalt auf Schotter geht. Dazu passt auch der Motorcharakter, der weniger nach Drehzahlorgel klingt und mehr nach „einfach fahren“.
Yamaha WR 125 R: Fokus auf das Wesentliche
Die Yamaha WR 125 R bleibt im Vergleich eher bei dem, was man für Offroad-Fahrten braucht. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich auf das Fahrgefühl konzentriert. Für viele ist genau das der Grund, warum eine 125er Enduro so beliebt ist: Sie ist unkompliziert, leicht zu bewegen und macht auch dann Spaß, wenn man nicht „groß“ unterwegs sein will.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 450 MT
- Mehr Reserven durch den größeren Motor: entspannteres Fahren bei wechselnden Strecken.
- Stabileres Gesamtgefühl bei längeren oder schnelleren Abschnitten.
- Allround-Charakter: Straße, Landstraße und Schotter lassen sich besser kombinieren.
Schwächen der CF Moto 450 MT
- Durch die größere Auslegung kann das Motorrad im engen Gelände weniger „spielerisch“ wirken als eine sehr leichte 125er.
- Wer ausschließlich kurze Offroad-Sessions sucht, könnte die „Allround“-Reserve weniger stark ausspielen.
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Sehr agiles Handling: leicht zu dirigieren, besonders in engen Passagen.
- Gutes Offroad-Feeling durch das kompakte Konzept und die direkte Motoranmutung.
- Einfacher Einstieg in die Enduro-Welt: das Motorrad wirkt kontrollierbar und unkompliziert.
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Auf längeren Strecken oder bei höheren Ansprüchen an Durchzug stößt die 125er-Konzeption eher an Grenzen.
- Wenn häufig zügig auf Asphalt gefahren wird, kann die CF Moto im Vergleich entspannter wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
CF Moto 450 MT: die bessere Wahl für Allrounder
Die CF Moto 450 MT passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur für den Weg „zum Gelände“ gedacht ist, sondern auch für die Zeit dazwischen. Wer regelmäßig gemischte Strecken fährt, längere Touren plant oder ein Motorrad sucht, das auf der Straße nicht sofort „abstellt“, wird mit der CF Moto häufiger das Gefühl haben, dass sie die Anforderungen einfach mitträgt.
Yamaha WR 125 R: die bessere Wahl für Offroad-Fans mit Fokus auf Leichtigkeit
Die Yamaha WR 125 R ist ideal, wenn das Gelände im Mittelpunkt steht und das Motorrad vor allem leicht und wendig sein soll. Wer Spaß daran hat, Linien zu arbeiten, im Gelände schnell zu reagieren und ein Motorrad zu fahren, das sich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr gut kontrollieren lässt, findet in der Yamaha eine stimmige Lösung.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Allrounder funktioniert: mehr Reserven im Antrieb, ein insgesamt ruhigeres und stabiles Fahrgefühl sowie ein Konzept, das Straße, Landstraße und Schotter deutlich harmonischer verbindet. Wer häufiger längere Strecken fährt oder einfach weniger „kompromissbehaftet“ unterwegs sein möchte, trifft mit der CF Moto meist die passendere Entscheidung.
Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Leichtigkeit und Agilität wichtiger sind als maximale Reserven: enge Passagen, wechselnder Untergrund und Offroad-Sessions profitieren stark von der kompakten Bauweise und dem direkten Handling. Wer ein kontrollierbares, wendiges Enduro sucht und das Motorrad vor allem im Gelände erleben möchte, wird mit der WR 125 R deutlich mehr „Spielspaß“ finden.
Kurz gesagt: Allround mit mehr Durchzug spricht für die CF Moto 450 MT – kompakt, wendig und geländefokussiert spricht für die Yamaha WR 125 R.