| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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CF Moto 800 MT Explore vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen eher tourenorientierten, abenteuerlichen Ansatz – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einem Charakter, der auch längere Strecken entspannt angehen kann. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist ein sportlicher Naked-Bike-Vertreter, der auf Agilität, Direktheit und ein spürbar fahraktives Setup setzt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie verhalten sich die Bikes im Alltag, wie spielen sie ihre Stärken auf der Landstraße aus und wo zeigen sich typische Schwächen?
Grundcharakter: Adventure-Allrounder vs sportlicher Naked-Fokus
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für Pendelstrecken, für Wochenendtouren und auch für Strecken, auf denen der Asphalt nicht immer perfekt ist. Der Explore-Ansatz zielt darauf, dass das Bike nicht nur schnell, sondern vor allem berechenbar und komfortabel bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn der Anspruch nicht nur „Spaß“, sondern auch „Alltag ohne Stress“ ist.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf den sportlichen Kern ausgerichtet. Das Bike fühlt sich darauf ausgelegt an, Kurven zu „lesen“ und zügig zu reagieren. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Reiseentspannung, sondern auf einem Fahrgefühl, das Lust auf Dynamik macht. Wer gern zügig fährt, häufig kurvige Strecken nutzt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Beide Modelle liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber sie setzen unterschiedliche Akzente. Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken eher über einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus aus. Das bedeutet: Beschleunigung wirkt oft „harmonisch“, und das Motorrad lässt sich gut dosieren – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich direkter und „sportlicher im Zugriff“. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet, unterstützen zügiges Fahren und dynamische Manöver. Das kann im Alltag zwar auch angenehm sein, zeigt aber vor allem auf kurvigen Strecken seine Stärke: Gas auf, Motorrad reagiert, Linie wird gehalten.
Stärken & Schwächen im Motor-Feeling
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die alltagstaugliche Dosierbarkeit und der ruhige Charakter. Schwäche kann sein, dass der „Sportfaktor“ weniger im Vordergrund steht, wenn man sehr aggressiv fahren möchte.
- Aprilia Tuono 660: Stärke ist die direkte Dynamik und das sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrspaß im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt, weil das Motorrad „mitzieht“.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore ist auf ein souveränes Gesamtgefühl ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt – etwa bei schlechterem Belag oder wenn die Strecke nicht komplett planbar ist. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das besonders auf längeren Touren und bei gemischten Untergründen hilft.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven ist das ein Vorteil: Man kann Linienwechsel effizient umsetzen und fühlt sich schnell „im Flow“.
Bremsen & Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt so abgestimmt, dass sie für Alltag und Touren ein gutes Maß an Kontrolle bietet. Die Aprilia Tuono 660 zielt stärker auf sportliche Verzögerung und präzises Dosieren – besonders dann, wenn man häufig aus Kurven heraus bremst oder sportlich in die Linie geht. Beide können im Alltag überzeugen, aber die Aprilia spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Bei der Ergonomie entscheidet sich, welches Motorrad besser zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die CF Moto 800 MT Explore ist eher auf entspannteres Fahren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass längere Strecken weniger „anstrengend“ werden. Dazu passt auch der Gesamteindruck: Das Bike wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern auch komfortabel ankommt.
Die Aprilia Tuono 660 bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist nicht automatisch unbequem – aber es ist klar spürbar, dass das Motorrad stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist. Wer gern dynamisch fährt und die Körperhaltung als Teil des Fahrgefühls versteht, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen viel im Alltag unterwegs ist und lange Strecken eher „entspannt“ abspulen möchte, könnte die Explore-Philosophie als angenehmer empfinden.
Stärken & Schwächen bei Komfort
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die tourenfreundliche Ergonomie und der insgesamt entspanntere Charakter. Schwäche kann sein, dass das sportliche „Kanten“-Gefühl weniger ausgeprägt ist.
- Aprilia Tuono 660: Stärke ist die sportliche Ausrichtung und das direkte Feedback. Schwäche kann sein, dass die Haltung bei sehr langen Fahrten weniger „reiseentspannt“ wirkt.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Nutzen im jeweiligen Einsatz. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag und Touren gedacht ist: praktische Features und ein Gesamtpaket, das das Leben auf der Straße leichter macht. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern regelmäßig im Einsatz steht.
Die Aprilia Tuono 660 setzt stärker auf den sportlichen Anspruch. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Fahrdynamik ausgelegt ist und wie die Ausstattung das sportliche Fahren unterstützt. Wer häufig kurvige Strecken fährt und das Motorrad als „Spaßgerät“ nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Vergleich der Praxis-Eignung
Im direkten Vergleich gilt: Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll – inklusive längerer Touren und gemischter Strecken. Die Aprilia Tuono 660 ist tendenziell die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Fahrten gedacht ist und das Handling sowie die Dynamik im Vordergrund stehen.
Wirtschaftlichkeit & Besitzgefühl: Worauf man achten sollte
Auch wenn der Kaufpreis nicht alles ist, spielt er in der Entscheidung eine Rolle. Bei der CF Moto 800 MT Explore steht häufig das Thema Preis-Leistung im Raum: Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das für viele Fahrer viel Substanz bietet. Bei der Aprilia Tuono 660 ist das Besitzgefühl oft stärker mit dem sportlichen Marken- und Fahrcharakter verknüpft – hier zahlt man eher für die sportliche Ausrichtung und das Gesamtpaket.
Wichtig ist außerdem, wie sich die Wartung und der Service in der Praxis darstellen. Unabhängig vom Modell lohnt es sich, vor dem Kauf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die Werkstattnähe und die eigenen Erfahrungen mit dem jeweiligen Händlernetz zu prüfen. So wird aus einem technischen Vergleich ein echter Kaufvergleich.
Für wen passt welches Motorrad?
CF Moto 800 MT Explore: Die richtige Wahl für vielseitige Fahrer
Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig für Touren taugt. Wer gern entspannt fährt, längere Strecken plant und dabei ein souveränes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit dem Explore-Konzept glücklich. Auch dann, wenn die Strecken nicht immer nur „glatter Asphalt“ sind, spielt der allroundige Charakter seine Stärken aus.
Aprilia Tuono 660: Die richtige Wahl für sportliche Kurvenjäger
Die Aprilia Tuono 660 ist ideal für Fahrer, die ein Naked Bike möchten, das sportlich reagiert und sich dynamisch fahren lässt. Wer häufig kurvige Strecken nutzt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn der Fokus weniger auf maximaler Reiseentspannung liegt, überzeugt die Aprilia dort, wo Fahrspaß und Agilität zählen.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Komfort, Alltagstauglichkeit und tourenorientiertes Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Der Charakter wirkt gleichmäßig und souverän, wodurch längere Strecken und wechselnde Bedingungen leichter fallen. Wer ein Bike möchte, das nicht nur schnell ist, sondern vor allem „einfach mitmacht“, trifft mit der Explore-Philosophie meist die passendere Entscheidung.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Dynamik und direktes Handling wichtiger sind als maximale Reiseentspannung. Das Motorrad wirkt agiler, reagiert spürbar dynamischer und unterstützt zügiges Fahren besonders auf kurvigen Strecken. Wer das Naked-Bike-Feeling liebt und häufig dynamisch unterwegs ist, bekommt mit der Tuono 660 ein besonders stimmiges Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Explore für vielseitige Touren und entspanntes Fahren, Tuono für sportliche Fahrten und maximale Agilität.