UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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CF Moto 800 MT Explore vs. BMW F 450 GS – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wer in der Welt der Reiseenduros nach einem passenden Bike sucht, landet schnell bei zwei Namen, die auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinanderliegen: die CF Moto 800 MT Explore und die BMW F 450 GS. Beide Modelle zielen auf Fahrspaß ab, beide wirken modern und beide versprechen ein stimmiges Gesamtpaket. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, wie sie mit längeren Touren klarkommen und wie sie sich auf unterschiedliche Fahrertypen einstellen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk über Ergonomie bis hin zu Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, ein Modell pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern die Stärken und Schwächen so einzuordnen, dass die Entscheidung leichter fällt.

Grundidee und Charakter: Reiseenduro mit unterschiedlichem Fokus

Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen eher tourenorientierten Ansatz in der mittleren Hubraumklasse. Das „Explore“ im Namen deutet bereits an, dass das Motorrad für längere Strecken gedacht ist – mit einem Setup, das Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Gleichzeitig bleibt die Maschine dynamisch genug, um auch auf kurvigen Strecken nicht nur „mitzulaufen“.

Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen einen klaren GS-typischen Anspruch: leicht, agil und mit dem Gefühl, dass man jederzeit die Kontrolle behält. Gerade für Fahrer, die ein modernes, vielseitiges Motorrad suchen, das sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen gut bewegt, wirkt die Ausrichtung sehr stimmig. Der Fokus liegt dabei stärker auf dem „Handling“ und dem souveränen Fahrgefühl – weniger auf dem Eindruck eines schweren Tourers.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Maschinen ihre Kraft auf die Straße bringen. Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf einen größeren Hubraum und damit auf ein Charakterbild, das sich häufig als „entspannt“ im Alltag beschreiben lässt: Man kann oft in einem passenden Drehzahlbereich fahren, ohne ständig nachzuschalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit wechselndem Tempo anstehen – etwa Pendeln, Landstraße und spontane Ausflüge.

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen häufig lebendiger im Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven kann das Motorrad das Gefühl vermitteln, dass es schnell „wach“ ist. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist das eher gleichmäßige, alltagstaugliche Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu sehr drehfreudigen Charakteren weniger im Vordergrund steht – wer maximal sportliches Ansprechverhalten sucht, muss sich daran gewöhnen.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist das agile Fahrgefühl und das dynamische Reaktionsverhalten. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Fahrstile (z. B. sehr lange Autobahnabschnitte oder zügiges Fahren mit viel Gepäck) eher konsequent im passenden Drehzahlfenster bleiben möchte.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Komfort vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich ein klassischer Unterschied zwischen tourenorientiertem Setup und GS-typischer Agilität. Die CF Moto 800 MT Explore ist darauf ausgelegt, Unebenheiten souverän zu schlucken und auch über längere Zeit eine entspannte Sitz- und Fahrhaltung zu ermöglichen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht perfekt ist: schlechte Beläge, kurze Schlaglöcher oder wechselnde Fahrbahnqualität.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher in der Wendigkeit aus. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft leicht an, und das Einlenken wirkt direkt. Wer gern zügig fährt oder häufig zwischen engen Passagen und weiteren Strecken wechselt, profitiert von diesem agilen Charakter. Gleichzeitig bleibt die Maschine so abgestimmt, dass sie nicht nur „sportlich“, sondern auch alltagstauglich bleibt.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist der Komfortgedanke und die ruhige Linie auf wechselnden Straßen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr sportlich und aggressiv fährt.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die Agilität und das präzise Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, komfortorientierten Fahrten der Fokus stärker auf Fahrgefühl als auf „Sofakomfort“ liegt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist bei Reiseenduros entscheidend, weil man nicht nur die ersten Kilometer bewertet, sondern auch die zweite und dritte Stunde. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Sitzhaltung häufig so, dass längere Strecken angenehm bleiben: Die Haltung unterstützt eine entspannte Körperposition, ohne dass man das Gefühl hat, „eingeklemmt“ zu sein. Das kann besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die nicht nur kurze Touren planen, sondern regelmäßig unterwegs sind.

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die das Handling unterstützt. Gerade beim Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße kann das angenehm sein, weil man schnell eine Position findet, die sich natürlich anfühlt. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft die Geschwindigkeit anpasst, profitiert von dieser „GS-typischen“ Übersicht.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die Tendenz zu entspannter Langstreckenhaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximal sportlich „vorne“ sitzen möchten, weniger dieses Gefühl bekommen.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die kontrollierte Sitzposition und das schnelle Umschalten zwischen Fahrmodi des Alltags. Schwäche kann sein, dass sehr große oder sehr kleine Fahrer je nach Körperbau stärker auf Feinanpassungen angewiesen sind.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Philosophie

Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren komfortabler und sicherer machen soll. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dabei wie ein Paket, das auf praktische Bedienbarkeit und sinnvolle Assistenz setzt. Gerade im Alltag – wenn Wetter, Belag und Verkehr variieren – kann das helfen, das Motorrad „einfach“ zu fahren, ohne ständig nachzudenken.

Die BMW F 450 GS setzt ebenfalls auf zeitgemäße Systeme, die das Fahrgefühl stabilisieren und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Besonders interessant ist hier, wie sich die Elektronik in den Fahralltag integriert: Sie soll nicht dominieren, sondern unterstützen – damit das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn man nicht im „Sportmodus“ unterwegs ist.

Stärken und Schwächen in der Elektronik

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist der praktische Nutzen im Alltag und die Tendenz zu einer unkomplizierten Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass wer maximale Individualisierung erwartet, genauer hinschauen muss, wie die Systeme im Detail umgesetzt sind.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die stimmige Integration der Assistenz in das Gesamtfahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Bedienlogik und die Systemtiefe für manche Fahrer mehr „Einarbeitung“ bedeuten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die CF Moto 800 MT Explore vermittelt häufig ein sicheres Gefühl beim Verzögern aus dem Alltag heraus: Man kann die Verzögerung gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei kontrolliert. Das ist besonders wertvoll, wenn man in wechselnden Situationen fährt – etwa bei Nässe oder wenn der Verkehr unruhig wird.

Die BMW F 450 GS punktet ebenfalls mit einem souveränen Bremsgefühl. Gerade in Kombination mit der agilen Fahrwerksabstimmung kann das dazu führen, dass sich das Motorrad beim harten Verzögern stabil anfühlt. Wer gern sportlich fährt oder häufig zügig in Kurven bremst, wird dieses Vertrauen zu schätzen wissen.

Ausstattung und Reise-Setup: Was bringt das Motorrad mit?

Bei der Ausstattung zeigt sich, wie die Hersteller die Zielgruppe sehen. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das von vornherein auf Touren vorbereitet ist. Das kann sich in Details zeigen, die den Alltag erleichtern: sinnvolle Ergonomie, ein Setup, das für längere Strecken passt, und eine Gesamtanmutung, die nach „Losfahren“ aussieht.

Die BMW F 450 GS steht dagegen für den typischen GS-Gedanken: modular, vielseitig und auf unterschiedliche Einsätze ausgelegt. Wer gern Zubehör ergänzt oder das Motorrad langfristig weiterentwickeln möchte, findet hier oft eine gute Basis, um das Bike an den eigenen Stil anzupassen.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die tourenorientierte Gesamtwirkung und die Bereitschaft, direkt für längere Strecken genutzt zu werden. Schwäche kann sein, dass Individualisierungsfreunde eventuell gezielt nachrüsten möchten, wenn bestimmte Wünsche bestehen.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die GS-typische Vielseitigkeit und die gute Grundlage für Zubehör und Anpassungen. Schwäche kann sein, dass man für den „perfekten“ Ausbau je nach Anspruch zusätzliche Schritte einplanen muss.

Für den Alltag: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken

Im gemischten Alltag spielen beide Motorräder ihre Stärken aus, aber auf unterschiedliche Weise. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt besonders dann überzeugend, wenn Strecken lang sind und man nicht ständig „arbeiten“ möchte: gleichmäßiges Fahren, komfortables Handling und ein ruhiger Gesamteindruck machen sie zu einem guten Begleiter für regelmäßige Touren.

Die BMW F 450 GS ist im Alltag oft dann im Vorteil, wenn häufig gewechselt wird: kurze Wege, wechselnde Geschwindigkeiten, enge Situationen und schnelle Richtungswechsel. Das agile Fahrgefühl und die kontrollierte Sitzposition helfen dabei, das Motorrad schnell „im Griff“ zu haben.

Für wen welches Motorrad besser passt

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv“ besser ist, sondern davon, welcher Fahrstil und welche Nutzung im Vordergrund steht. Wer vor allem Touren plant, Wert auf entspanntes Fahren legt und ein Motorrad sucht, das sich über längere Zeit angenehm anfühlt, wird mit der CF Moto 800 MT Explore häufig sehr glücklich.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich leicht und präzise anfühlt, schnell auf Fahrbefehle reagiert und sich besonders gut für abwechslungsreiche Einsätze eignet, findet in der BMW F 450 GS oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein tourenorientiertes Gesamtpaket suchen: entspannter Motorcharakter, komfortorientiertes Fahrgefühl und ein Setup, das längere Strecken angenehm macht. Sie eignet sich besonders für regelmäßige Ausfahrten, gemischte Strecken mit wechselnder Qualität und alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag „einfach läuft“ und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die BMW F 450 GS passt dagegen stärker zu dem, was viele an der GS-Idee lieben: agiles Handling, kontrollierte Ergonomie und ein dynamisches Fahrgefühl, das sich vor allem in Kurven, beim zügigen Fahren und im abwechslungsreichen Alltag auszahlt. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das schnell zu einem echten Lieblingsbike wird und sich gut für unterschiedliche Einsätze eignet, trifft mit der BMW häufig die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Explore für entspannte Touren und komfortorientiertes Fahren, GS für Agilität, Präzision und vielseitige Alltagsabenteuer.

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