| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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CFMOTO 800 MT Explore vs. BMW F 750 GS – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer in der mittleren Adventure-Klasse unterwegs sein möchte, landet schnell bei zwei Namen, die sehr unterschiedliche Philosophien mitbringen: Die CFMOTO 800 MT Explore und die BMW F 750 GS. Beide Motorräder sind auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt, beide wirken auf den ersten Blick „GS-nah“, aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit leichter wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: MT Explore als pragmatischer Allrounder, F 750 GS als etablierte Reisebasis
Die CFMOTO 800 MT Explore setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, moderner Technik und einer klaren Ausrichtung auf vielseitige Einsätze. Die Maschine wirkt dabei wie ein „Werkzeug“, das man gerne nutzt: für Feierabendfahrten, längere Wochenendtouren und auch für Strecken, auf denen die Straße nicht durchgehend glatt bleibt.
Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker in der Tradition des Reiseenduros verankert. Das Motorrad steht für ein sehr rundes Gesamtgefühl, eine gewachsene Plattform und eine Ausstattung, die sich im Alltag bewährt. Wer viel Wert auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik legt, findet hier eine besonders „fertige“ Basis.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CFMOTO 800 MT Explore wirkt oft zugänglicher und unkomplizierter im Handling. Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um souveräne Stabilität, fein dosierbare Fahrbarkeit und ein sehr konsistentes Setup geht. Beide sind für Touren gemacht – aber die Art, wie sie sich „anfühlen“, unterscheidet sich.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. BMW-typische Laufruhe
Beim Thema Motorleistung und Drehmoment zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die CFMOTO 800 MT Explore zielt auf einen kräftigen, alltagstauglichen Schub ab, der das Motorrad besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen angenehm macht. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei oft direkt und unkompliziert.
Die BMW F 750 GS setzt stärker auf eine gleichmäßige, kultivierte Charakteristik. Gerade auf längeren Strecken spielt die Laufruhe ihre Vorteile aus: Das Motorrad lässt sich konstant bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um den richtigen Rhythmus zu finden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- CFMOTO 800 MT Explore: Stärken liegen häufig in der spontanen Alltagstauglichkeit und dem unkomplizierten Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl je nach Untergrund weniger „edel“ wirkt als bei der BMW – vor allem, wenn man sehr feinfühliges Ansprechen erwartet.
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der insgesamt sehr runden Motor-Fahrwerks-Kombination und der souveränen Art, Leistung in Ruhe umzusetzen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich teurer in der Anschaffung ist und man für bestimmte Komfort- oder Technikdetails eher genauer hinschauen muss.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen vs. stabil auf Distanz
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „vielseitig und zugänglich“ und „reiseorientiert und stabil“. Die CFMOTO 800 MT Explore ist häufig so abgestimmt, dass sie sich auch im Alltag leicht bewegen lässt. Das hilft besonders in engen Situationen, beim Rangieren und auf Touren, wenn sich die Strecken ständig ändern.
Die BMW F 750 GS legt den Fokus stärker auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade wenn die Straße wellig wird oder wenn es Richtung Autobahn/zügige Landstraße geht, wirkt das Motorrad oft wie „auf Schienen“.
Kurven, Bremsen und Untergrund
Im Vergleich der Bremsen und des Fahrwerks zeigt sich: Beide Motorräder bieten eine solide Basis, aber die BMW wirkt häufig in der Dosierung besonders fein. Die CFMOTO 800 MT Explore kann im Gegenzug durch ein sehr direktes Feedback überzeugen und fühlt sich in vielen Situationen agil an. Auf schlechtem Asphalt oder bei wechselndem Grip kann die BMW tendenziell mehr Ruhe ausstrahlen, während die CFMOTO eher mit unkompliziertem Handling punktet.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage vs. sportlichere Alltagshaltung
Ergonomie ist bei Adventure-Maschinen entscheidend, weil man nicht nur 30 Minuten fährt, sondern oft mehrere Stunden. Die CFMOTO 800 MT Explore zielt auf eine bequeme, tourentaugliche Sitzposition ab, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt dabei so konzipiert, dass man ohne ständiges „Nachjustieren“ im Sattel bleibt.
Die BMW F 750 GS bietet ebenfalls eine komfortorientierte Haltung, die aber oft etwas stärker in Richtung „kontrolliert und leicht aktiv“ geht. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne dynamischer fährt oder wenn die Touren auch mal zügiger werden.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Im Vergleich fällt auf: Beide Motorräder sind grundsätzlich für viele Fahrer geeignet, aber die BMW kann durch ihre etablierte Geometrie und die typische GS-Logik besonders dann überzeugen, wenn man eine sehr ausgewogene Balance aus Sitzhöhe, Kniewinkel und Lenkerposition sucht. Die CFMOTO wirkt oft etwas zugänglicher, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer vs. bewährtes Gesamtsystem
Bei der Elektronik setzen beide Hersteller auf moderne Lösungen, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die CFMOTO 800 MT Explore bringt typischerweise eine zeitgemäße Ausstattung mit, die sich im Alltag schnell erschließt: Fahrmodi, sinnvolle Assistenzfunktionen und eine Bedienlogik, die nicht unnötig kompliziert wirkt.
Die BMW F 750 GS steht im Vergleich für ein sehr stimmiges Elektronikpaket, das sich besonders dann auszahlt, wenn man häufig zwischen unterschiedlichen Fahrbedingungen wechselt. Die BMW wirkt dabei oft wie ein System, das „mitdenkt“, ohne den Fahrer zu überfordern.
Stärken und Schwächen
- CFMOTO 800 MT Explore: Stärken liegen häufig in der modernen Ausstattung und der unkomplizierten Bedienung. Schwäche kann sein, dass manche Funktionen je nach Konfiguration weniger „fein“ wirken als bei der BMW.
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der Gesamtintegration der Elektronik und dem sehr konsistenten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Komfortdetails genauer hinschauen muss und die Anschaffung insgesamt höher ausfällt.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Service und Zubehördenken
Adventure-Motorräder werden oft nicht nur gefahren, sondern auch gepflegt, erweitert und für Reisen vorbereitet. Hier spielt die Praxis eine große Rolle. Die CFMOTO 800 MT Explore wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das man gerne „einfach nutzt“: unkomplizierte Wartungslogik, ein pragmatischer Ansatz und ein Zubehördenken, das sich gut für Touren eignet.
Die BMW F 750 GS punktet dagegen mit einem sehr breiten Ökosystem rund um Service, Zubehör und Erfahrungswerte. Wer häufig unterwegs ist, profitiert oft von der großen Community und der Verfügbarkeit von Lösungen.
Reise- und Gepäckkonzept
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Gepäck ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW wirkt oft „reisefertiger“ durch das etablierte Setup, während die CFMOTO durch ihr Gesamtpaket und die moderne Ausrichtung ebenfalls sehr gut für Touren vorbereitet ist. Entscheidend ist, wie man das Motorrad individualisiert – etwa mit Windschutz, Soziuskomfort und Gepäcksystemen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen CFMOTO 800 MT Explore und BMW F 750 GS lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich vielseitig anfühlt, schnell zugänglich ist und moderne Technik mitbringt, findet in der CFMOTO 800 MT Explore oft die passende Antwort. Sie ist besonders interessant, wenn das Budget eine Rolle spielt und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger ist als „maximale Premium-Anmutung“.
Wer dagegen ein sehr rundes Reiseenduro sucht, das sich auf Distanz souverän anfühlt und bei Elektronik und Fahrwerksabstimmung besonders konsistent wirkt, wird mit der BMW F 750 GS häufig glücklicher. Sie ist besonders geeignet, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein etabliertes Gesamtsystem legt und das Motorrad als langfristige Reiseplattform sieht.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
- CFMOTO 800 MT Explore: ideal für gemischte Strecken, Wochenendtouren, Alltag mit gelegentlichen Ausflügen ins „leichte“ Offroad-Feeling.
- BMW F 750 GS: ideal für lange Touren, häufige Wechsel zwischen Fahrzuständen und Fahrer, die ein sehr konsistentes, reiseorientiertes Gesamtpaket bevorzugen.
Fazit:
Die CFMOTO 800 MT Explore und die BMW F 750 GS sind beide starke Vertreter der Adventure-Mittelklasse – aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die CFMOTO wirkt im Vergleich besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt, moderne Technik mitbringt und sich gut für Touren und Alltag eignet. Ihre Stärke liegt vor allem darin, dass sie als Gesamtpaket schnell überzeugt und ein pragmatisches Fahrgefühl liefert.
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn ein sehr rundes, reiseorientiertes Gesamtgefühl im Vordergrund steht. Die BMW spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität, feiner Dosierung und der konsistenten Integration von Motor, Fahrwerk und Elektronik aus. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und ein etabliertes System bevorzugt, findet in der F 750 GS meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: CFMOTO 800 MT Explore für ein modernes, zugängliches Allround-Abenteuer mit starkem Preis-Leistungs-Fokus – BMW F 750 GS für die Premium-Variante der Reiseenduro-Philosophie, wenn Konsistenz und Langstreckenkomfort besonders wichtig sind.