| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs. BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für eine Reise-orientierte Ausrichtung mit Fokus auf Komfort, Reichweite und souveränes Handling auf längeren Strecken. Die BMW G 310 R dagegen ist als kompakter, agiler Einstieg in die Welt der modernen Naked Bikes gedacht: leicht zu bewegen, unkompliziert im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das vor allem in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken punktet.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – und am Ende wird klar, welches Bike für welchen Fahrertyp die bessere Wahl ist.
Grundkonzept: Reise-Anspruch vs. urbane Agilität
CF Moto 800 MT Explore: Touren im Mittelpunkt
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur von A nach B will, sondern auch Lust auf längere Etappen macht. Das Konzept zielt auf entspannteres Fahren ab: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert unterwegs ist. Dazu passt der Charakter des Motorrads: eher gleichmäßig, souverän und mit dem Anspruch, auch außerhalb der Stadt angenehm zu funktionieren.
BMW G 310 R: Kompakt, leicht und schnell im Kopf
Die BMW G 310 R ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Die kompakte Bauweise und die typische Naked-Bike-Logik sorgen dafür, dass sich das Handling in engen Situationen sehr natürlich anfühlt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, ohne dass man ständig „gegen“ das Bike arbeiten muss.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem eines: Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf Durchzug und ruhiges Vorankommen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn-Anteile, längere Landstraßen oder einfach „entspanntes Tempo“ im Fokus stehen. Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher im mittleren Drehzahlbereich aus – mit einem Fahrgefühl, das sich dynamisch und direkt anfühlt, aber weniger auf „große Reiseetappen“ ausgelegt ist.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert tendenziell von der Reiseorientierung der CF Moto. Wer dagegen vor allem kurze Wege, Stadtfahrten und spontane Ausfahrten bevorzugt, wird mit der BMW G 310 R oft schneller „warm“ – weil das Motorrad leichter zu handeln ist und sich spontaner anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
CF Moto 800 MT Explore: mehr Ruhe auf der Strecke
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt auf längeren Strecken stabil und kontrolliert. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass Unebenheiten nicht sofort in den Vordergrund drängen. Dadurch entsteht ein gleichmäßigeres Fahrgefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist. Auch bei zügigem Tempo bleibt das Motorrad gut kalkulierbar.
BMW G 310 R: leichtes Einlenken, agiles Tempo
Die BMW G 310 R punktet mit Wendigkeit. Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig einleiten und wirkt in der Stadt besonders handlich. Auf der anderen Seite kann die Reise-„Souveränität“ einer größeren, tourenorientierten Maschine nicht 1:1 erreicht werden – dafür ist die BMW im Alltag oft schneller „zur Hand“ und vermittelt ein sehr direktes Feedback.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz vs. sportlich-nüchtern
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die CF Moto 800 MT Explore ist eher auf Komfort ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt längeres Fahren, und das Motorrad wirkt wie gemacht für Tage, an denen man nicht nach 60 Minuten wieder „runter“ will. Die BMW G 310 R bietet eine aufrechte, aber kompakte Sitzhaltung, die sich gut für Alltag und kürzere Touren eignet. Wer viel im Sattel sitzt, merkt jedoch schneller, dass die Reiseorientierung der CF Moto im Vorteil ist.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Wer fährt wo?
Beim Thema Windschutz und Wettereindruck trennt sich die Spreu vom Weizen. Die CF Moto 800 MT Explore ist als Explore-Variante klar auf Touren ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Stress“ durch Wind und Wetter, vor allem bei längeren Fahrten. Die BMW G 310 R ist als Naked Bike naturgemäß offener – das kann im Sommer ein Vorteil sein, im Herbst oder bei längeren Autobahnabschnitten aber weniger angenehm.
Im Alltag ist die BMW dafür oft die unkompliziertere Wahl: Sie ist leichter zu manövrieren, wirkt im Stadtbild weniger „groß“ und passt gut zu Fahrten, bei denen man schnell mal zwischen Terminen unterwegs ist.
Bremsen, Kontrolle und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder mit Gepäck unterwegs ist. Die BMW G 310 R liefert eine direkte Dosierbarkeit, die im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go sehr angenehm ist.
Wichtig ist: Der subjektive Eindruck zählt. Wer viel auf der Landstraße oder Autobahn unterwegs ist, wird an der CF Moto eher das „Gelassenheits“-Gefühl schätzen. Wer dagegen häufig kurze Strecken fährt und viel im Verkehrsszenario unterwegs ist, profitiert von der BMW-typischen Handlichkeit.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Stärken der CF Moto 800 MT Explore
- Tourenorientiertes Konzept mit Fokus auf Komfort und entspannterem Fahren.
- Stabileres Langstrecken-Gefühl, besonders wenn die Strecke länger wird.
- Mehr Reserven für zügiges Vorankommen und Überholmanöver im Alltag.
- Passend für „mehr als nur Feierabend“: auch für längere Ausfahrten mit Gepäck.
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore
- Weniger „Stadt-leichter“ als ein kompakteres Naked Bike – das merkt man beim Rangieren und im dichten Verkehr.
- Konzeptbedingt weniger pur: Wer ein sehr leichtes, nacktes Fahrgefühl sucht, könnte die Explore-Orientierung als „zu tourig“ empfinden.
Stärken der BMW G 310 R
- Sehr agiles Handling – ideal für Stadt, enge Straßen und spontane Fahrten.
- Direktes Fahrgefühl mit unkomplizierter Bedienung.
- Gute Wahl für Einsteiger oder alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen.
- Praktisch im Alltag durch kompakte Maße und handliche Dynamik.
Schwächen der BMW G 310 R
- Tourenkomfort hat Grenzen: Auf langen Strecken wirkt die Reise-„Souveränität“ weniger ausgeprägt.
- Weniger Reserven für dauerhaft hohes Tempo oder häufige Überholvorgänge.
- Wind- und Wettereindruck ist als Naked Bike stärker spürbar.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
CF Moto 800 MT Explore: die passende Wahl für…
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders sinnvoll für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren – sei es für Wochenendtouren, Urlaubsfahrten oder einfach für den Anspruch, auch nach mehreren Stunden noch entspannt anzukommen. Wer ein Motorrad sucht, das Komfort, Stabilität und souveränes Vorankommen kombiniert, findet hier einen starken Kandidaten.
BMW G 310 R: die passende Wahl für…
Die BMW G 310 R passt am besten zu Fahrern, die vor allem im Alltag unterwegs sind: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und häufiges „Stop-and-go“. Auch für Einsteiger oder alle, die ein leichtes, agiles Naked Bike bevorzugen, ist die BMW eine sehr stimmige Option. Wer gerne schnell um die Ecke ist und das Motorrad als unkomplizierten Begleiter sieht, wird mit der BMW oft zufriedener sein.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, Stabilität auf längeren Strecken und entspanntem Fahren liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufiger weiter weg wollen, auch bei wechselndem Wetter und mit dem Anspruch, dass das Motorrad nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird. Die BMW G 310 R gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Handlichkeit und unkomplizierte Alltagsnutzung zählen. In der Stadt und auf kürzeren Strecken fühlt sie sich oft schneller „richtig“ an und ist dadurch ideal für Einsteiger oder für alle, die ein leicht zu beherrschendes Naked Bike suchen. Kurz gesagt: Wer vor allem lange Touren plant, findet in der CF Moto den stimmigeren Reise-Partner. Wer dagegen häufig im Alltag unterwegs ist und ein wendiges Motorrad bevorzugt, ist mit der BMW G 310 R meist besser bedient.