| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs BMW R 1150 GS Adventure – Vergleich im Motorradtest
Wer eine Reiseenduro sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die CF Moto 800 MT Explore steht für moderne Technik, ein stimmiges Gesamtpaket und einen klaren Fokus auf Alltag und Tour. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen steht für den klassischen GS-Charakter: bewährte Bauweise, ein sehr breites Einsatzspektrum und das Gefühl von „angekommen“, sobald man sich auf den Boxer setzt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: modern vs. klassisch
CF Moto 800 MT Explore – dynamisch und tourorientiert
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Die Auslegung zielt auf ein leicht zugängliches Handling, eine gut nutzbare Motorentfaltung und ein Gesamtsetup, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf Schotterwegen wohlfühlt. Gerade auf Touren zeigt sich der Anspruch, dass Komfort und Alltagstauglichkeit zusammenpassen sollen.
BMW R 1150 GS Adventure – bewährt, robust und „GS-typisch“
Die BMW R 1150 GS Adventure verkörpert dagegen die klassische Adventure-Philosophie. Der Boxer prägt das Fahrgefühl deutlich: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein charakteristischer Lauf und eine Art von Stabilität, die viele Fahrer mit der GS verbinden. Die Adventure-Variante ist dabei auf Gepäck und lange Etappen ausgelegt – mit dem typischen Anspruch, dass das Motorrad auch dann noch souverän bleibt, wenn die Tour anspruchsvoller wird.
Motor und Kraftentfaltung: wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem im „Wie“ der Beschleunigung. Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf ein modernes Antriebskonzept, das sich häufig als angenehm spontan und gut dosierbar anfühlt. Das hilft besonders beim Überholen, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und bei wechselnden Geschwindigkeiten im Alltag. Die Kraft wirkt dabei eher wie ein gleichmäßiger Begleiter, der sich unkompliziert in den Fahrfluss einfügt.
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken anders aus. Der Boxer liefert seine Leistung mit einem eigenen Rhythmus und vermittelt ein sehr „mechanisches“ Gefühl. Gerade bei konstantem Tempo und auf längeren Etappen wirkt das oft entspannend. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger auf „sportliche Spontanität“ ausgelegt, sondern eher auf souveräne Langstreckenleistung. Wer den GS-Charakter mag, erlebt genau diese Art von Ruhe und Verlässlichkeit als Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Alltag, Kurven und Schotter
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Federung, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und dem Gefühl, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das sich leicht in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke wechselt – von glattem Asphalt zu schlechterem Belag oder wenn es im Stadtverkehr enger wird.
Die BMW R 1150 GS Adventure steht dagegen für ein sehr standfestes Fahrverhalten. Der Schwerpunkt und die Bauweise sorgen oft für ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen. Auf Schotterwegen kann die BMW ebenfalls überzeugen, allerdings eher mit dem Anspruch „ruhig und kontrolliert“ als mit maximaler Agilität. Wer viel Strecke macht und dabei Stabilität priorisiert, findet hier einen klaren Pluspunkt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf langen Strecken
Ergonomie entscheidet darüber, ob eine Reiseenduro nach 300 Kilometern noch genauso angenehm ist wie nach 30. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf eine tourtaugliche Sitzposition, die sich im Alltag gut beherrschen lässt. Das hilft vor allem dann, wenn häufig umpositioniert wird – etwa bei Pausen, beim Rangieren oder wenn die Strecke nicht planbar ist.
Die BMW R 1150 GS Adventure bietet eine klassische GS-Ergonomie. Viele Fahrer schätzen daran die aufrechte Haltung und das Gefühl, dass der Körper „mitarbeitet“, statt sich gegen das Motorrad zu stemmen. Gerade bei langen Etappen kann das sehr angenehm sein. Gleichzeitig ist die BMW durch ihre Bauart und das Adventure-Setup eher ein Motorrad, das man bewusst „führt“ – weniger ein Motorrad, das man wie ein sportliches Bike schnell um die Ecke wirft.
Windschutz und Verkleidung: entspannter fahren, weniger Stress
Auf Touren ist Windschutz ein echter Komfortfaktor. Die CF Moto 800 MT Explore ist als Explore-Modell klar auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt. Dadurch wirkt die Frontpartie oft so gestaltet, dass der Fahrer spürbar entlastet wird – besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Wetter.
Die BMW R 1150 GS Adventure bringt ebenfalls eine adventuretypische Verkleidung und Windschutz mit. Der Effekt ist häufig: weniger „Windarbeit“ am Oberkörper, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus. Wer die BMW ohnehin wegen ihres Charakters fährt, profitiert auf langen Etappen von dieser beruhigenden Wirkung.
Ausstattung und Praxis: Gepäck, Alltag und Tour-Setup
Bei Reiseenduros entscheidet die Praxis: Wie gut lässt sich Gepäck verstauen, wie unkompliziert ist das Handling im Stand, und wie stimmig ist das Motorrad für den nächsten Tagesabschnitt? Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Gesamtkonzeption wie ein Motorrad, das Touren schnell startklar macht. Das betrifft sowohl die Bedienbarkeit als auch das Gefühl, dass das Motorrad für „einfach losfahren“ gemacht ist.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist traditionell stark im Thema Gepäck und Langstrecke. Die Adventure-Ausrichtung passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das dafür gemacht ist. In der Praxis kann das bedeuten: weniger Kompromisse bei der Beladung, mehr „Tour-Logik“ im Gesamtkonzept.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 800 MT Explore
- Moderne Gesamtanmutung und ein tourorientiertes Setup, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt.
- Gutes Handling bei wechselnden Bedingungen – besonders auf Strecken mit vielen Richtungswechseln.
- Allround-Charakter: geeignet für Touren, aber auch für den regelmäßigen Einsatz.
Schwächen bzw. Grenzen der CF Moto 800 MT Explore
- Wer den ganz klassischen Boxer-Charakter und die „GS-Atmosphäre“ sucht, findet diese Identität bei der CF Moto nicht in gleicher Form.
- Je nach persönlichem Geschmack kann das Fahrgefühl eher „modern und flüssig“ statt „mechanisch und klassisch“ wirken.
Stärken der BMW R 1150 GS Adventure
- Bewährter GS-Charakter mit dem typischen Boxer-Feeling und einem sehr stabilen Langstrecken-Eindruck.
- Adventure-Fokus: stark, wenn Gepäck und lange Etappen im Vordergrund stehen.
- Verlässlichkeit im Fahrstil: ruhig, kontrolliert und auf Distanz angenehm.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1150 GS Adventure
- Im Vergleich kann die BMW weniger agil wirken, wenn es um sehr dynamisches „Einschwingen“ in enge Situationen geht.
- Je nach Zustand und Nutzung (insbesondere bei älteren Modellen) spielt die individuelle Historie eine größere Rolle.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders interessant für Fahrer, die eine Reiseenduro möchten, die sich modern anfühlt, im Alltag leicht zu handhaben ist und auf Touren eine entspannte, unkomplizierte Art bietet. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotterpassagen wechselt, bekommt hier einen sehr stimmigen Allround-Charakter.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn der klassische GS-Ansatz im Vordergrund steht: Boxer-Feeling, Langstreckenstabilität und ein Motorrad, das mit Gepäck und Distanz besonders gut harmoniert. Wer das Abenteuer eher als „große Tour mit Ruhe und Verlässlichkeit“ versteht, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist dann die bessere Wahl, wenn eine moderne Reiseenduro gesucht wird, die sich im Alltag leicht bewegt und auf Touren unkompliziert mitmacht. Das Motorrad punktet vor allem mit einem stimmigen Gesamtgefühl aus Handling, Komfort und Tourentauglichkeit – besonders bei wechselnden Strecken und häufigen Richtungswechseln.
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn der klassische GS-Charakter zählt: Boxer-Feeling, ruhige Stabilität auf langen Etappen und ein Adventure-Konzept, das auf Gepäck und Distanz ausgelegt ist. Wer eine Reiseenduro möchte, die sich wie ein bewährter Begleiter anfühlt und Abenteuer als große Tour versteht, trifft mit der BMW häufig genau den richtigen Ton.
Kurz gesagt: Explore für den modernen Allround-Tourer, Adventure für den klassischen Langstrecken-GS-Fahrer.