| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs BMW R 1200 GS K25 – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen besonders oft im Gespräch: die CF Moto 800 MT Explore und die BMW R 1200 GS K25. Beide Maschinen sind auf lange Strecken ausgelegt, beide wirken im Alltag souverän – aber sie gehen den Weg dorthin mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ausstattung und das Gesamtpaket aus Komfort und Praxisnutzen? Dieser Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen beider Modelle realistisch einzuordnen.
Grundidee: Moderne Reiseenduro vs. bewährtes GS-Konzept
Die CF Moto 800 MT Explore steht für ein zeitgemäßes Adventure-Konzept: kompakter, dynamisch und mit Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl zu einem oft attraktiven Einstieg. Die BMW R 1200 GS K25 hingegen steht für das klassische GS-Erlebnis: ein Motorrad, das über Jahre hinweg als Referenz für Vielseitigkeit und Langstreckentauglichkeit gilt. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein „Allrounder auf Weltreise“ anfühlt, landet schnell bei der BMW.
Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto zielt stärker auf ein leicht zugängliches, modernes Fahrgefühl, während die BMW vor allem mit ihrem etablierten Charakter, der großen Teile- und Servicewelt sowie dem typischen GS-„Rundum-sorglos“-Ansatz punktet.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorvergleich wird schnell klar, dass beide Motorräder für Touren gemacht sind, aber nicht identisch „arbeiten“. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft lebendig und unkompliziert: Gasannahme und Drehmomententfaltung sind so abgestimmt, dass sich zügiges Vorankommen und entspanntes Dahingleiten gut kombinieren lassen. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich die Maschine dadurch sehr alltagstauglich an.
Die BMW R 1200 GS K25 bringt dagegen den typischen Boxer-Charakter mit: ein spürbar anderes Vibrations- und Laufbild, das viele Fahrer gerade auf langen Strecken schätzen. Der Motor vermittelt ein Gefühl von Stabilität und „Kraft aus dem System heraus“. In Kombination mit der Art, wie die BMW die Leistung in den Fahrbetrieb überträgt, entsteht ein souveränes Gesamtbild – besonders dann, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um Ruhe und Kontrolle geht.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
- CF Moto 800 MT Explore: oft sehr zugänglich im Alltag, harmonisch für wechselnde Fahrzustände; Schwäche kann sein, dass der „klassische“ Boxer-Charakter der BMW nicht ersetzt wird.
- BMW R 1200 GS K25: bewährter Charakter und souveräne Langstreckenwirkung; Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl stärker „BMW-typisch“ ist und nicht jedem sofort liegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerkvergleich geht es vor allem um das, was man im Alltag wirklich spürt: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie stabil bleibt es bei höheren Geschwindigkeiten? Wie gut federt es Unebenheiten weg?
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Handling häufig handlicher und dadurch besonders angenehm, wenn Strecken mit Kurven, Baustellen oder wechselnder Fahrbahnqualität anstehen. Das Motorrad lässt sich meist intuitiv positionieren, was das Vertrauen in engen Situationen stärkt.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke „zieht“, fühlt sich die BMW oft wie ein ruhiger Begleiter an. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Lastzuständen kontrolliert bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven
Bei den Bremsen zählt nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch das Bremsgefühl: Wie fein lässt sich dosieren? Wie berechenbar ist die Verzögerung? Im Vergleich zeigt sich, dass beide Maschinen auf Touren ausgelegt sind, aber die BMW häufig mit einem sehr klaren, etablierten Bremsverhalten punktet. Die CF Moto kann ebenfalls überzeugen, wirkt im Alltag jedoch oft etwas „direkter“ in der Bedienung – was je nach Fahrstil als Vorteil oder als Gewöhnungsfaktor empfunden werden kann.
Ausstattung und Elektronik: Praxisnutzen im Fokus
Ein Reiseenduro lebt nicht nur vom Motor, sondern von der Ausstattung. Dazu gehören Komfortfunktionen, Bedienlogik, Windschutz, Stauraumkonzept und die Art, wie das Motorrad im Alltag unterstützt. Die CF Moto 800 MT Explore setzt häufig auf ein stimmiges Paket, das sich schnell nutzen lässt: moderne Bedienansätze, ein klarer Fokus auf Touren und ein Gesamtsetup, das sich gut anfühlt, ohne dass man sich erst „einarbeiten“ muss.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen stark in der Art, wie sie das GS-Konzept über Jahre weiterentwickelt hat. Viele Fahrer schätzen die bekannte Bedienphilosophie und die Tatsache, dass sich Zubehör und Anpassungen in der Praxis sehr gut realisieren lassen. Gerade wer gern individualisiert oder bereits Erfahrung mit BMW-Zubehör hat, findet bei der BMW oft einen großen Spielraum.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Alltag
- CF Moto 800 MT Explore: oft unkomplizierte Nutzung, tourentaugliches Gesamtpaket; Schwäche kann sein, dass die „GS-Ökosystem“-Tiefe nicht ganz erreicht wird.
- BMW R 1200 GS K25: bewährte Praxis, großes Zubehör- und Serviceumfeld; Schwäche kann sein, dass der Einstieg in die Kosten- und Wartungswelt höher ausfallen kann.
Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Gerade bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie darüber, ob eine Maschine auf langen Strecken Freude macht. Dazu zählen Sitzposition, Bewegungsfreiheit, Windschutzwirkung und das Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt häufig so abgestimmt, dass sie sich auch für längere Touren angenehm anfühlt, ohne dabei zu „groß“ zu wirken. Das kann besonders dann ein Plus sein, wenn das Motorrad auch im Alltag genutzt wird oder wenn häufig in der Stadt oder auf Landstraßen bewegt wird.
Die BMW R 1200 GS K25 bietet eine Ergonomie, die viele als sehr langstreckentauglich empfinden. Gleichzeitig ist die BMW in der Praxis oft ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ bewegt: Wer die GS-typische Sitz- und Fahrdynamik mag, profitiert stark. Wer eher auf maximale Leichtigkeit im Handling setzt, könnte die BMW als weniger „leichtfüßig“ empfinden.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Neu vs. bewährt
Ein wichtiger Punkt im Gebrauchtkauf-Vergleich ist die Frage, wie gut sich ein Motorrad langfristig betreuen lässt. Bei der BMW R 1200 GS K25 spielt die große Verbreitung eine Rolle: Ersatzteile, Werkstattkompetenz und Erfahrungswerte sind in der Regel breit verfügbar. Das reduziert Unsicherheiten beim Kauf und erleichtert spätere Anpassungen.
Die CF Moto 800 MT Explore kann dagegen vor allem dann überzeugen, wenn der Fokus auf einem modernen Gesamtpaket liegt und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht. Je nach Region und Händlernetz kann sich die Service-Erreichbarkeit unterscheiden – wer aber gut informiert kauft und Wartung im Blick behält, findet in der CF Moto oft eine spannende Alternative.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf ein paar typische Fahrprofile herunterbrechen:
CF Moto 800 MT Explore – ideal für…
- Fahrer, die ein modernes Reiseenduro suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt.
- Tourenfahrer, die Wert auf unkompliziertes Handling und ein stimmiges Gesamtgefühl legen.
- Menschen, die gern zügig unterwegs sind, ohne dass das Motorrad dabei „zu schwer“ wirkt.
BMW R 1200 GS K25 – ideal für…
- Fahrer, die das klassische GS-Erlebnis wollen und den Boxer-Charakter schätzen.
- Menschen, die auf Langstreckenstabilität, bewährte Praxis und ein großes Zubehör-/Serviceumfeld setzen.
- Reisende, die ihr Motorrad langfristig nutzen und dabei auf Erfahrungswerte bauen.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das sich im Alltag angenehm bewegt, modern wirkt und auf Touren eine unkomplizierte, dynamische Art zeigt. Wer Kurvenstrecken, wechselnde Straßenverhältnisse und häufige Alltagsfahrten mag, profitiert oft von dem handlichen Charakter und dem tourentauglichen Gesamtpaket.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Langstrecke, Stabilität und das bewährte GS-Konzept zählen. Der Boxer-Charakter, das etablierte Fahrgefühl und das große Service- sowie Zubehörumfeld machen die BMW besonders attraktiv für Fahrer, die ihr Motorrad langfristig als Reisebegleiter sehen und dabei auf maximale Praxisnähe setzen.
Kurz gesagt: CF Moto für ein modernes, leicht zugängliches Adventure-Erlebnis – BMW für das klassische GS-Gefühl und die bewährte Langstreckenbasis.