| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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CF Moto 800 MT Explore vs. BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen modernen, zugänglichen Ansatz und will mit stimmiger Ausstattung sowie einem klaren Fokus auf Tourentauglichkeit überzeugen. Die BMW R 1200 GS K50 dagegen ist ein Klassiker im Adventure-Segment: bewährt, breit aufgestellt und mit dem Anspruch, auf langen Strecken ebenso souverän zu funktionieren wie im Alltag. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrstil und Erwartung kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.
Grundidee und Charakter: Modernes Konzept vs. bewährte GS-Philosophie
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist. Der Motor und die Abstimmung zielen auf eine nutzbare Leistungsentfaltung ab, die sich auf Landstraße, Autobahn und auch auf wechselndem Untergrund angenehm dosieren lässt. Dadurch fühlt sich das Bike oft wie ein unkomplizierter Begleiter an – besonders dann, wenn Touren nicht nur geplant, sondern auch spontan entstehen.
Die BMW R 1200 GS K50 steht dagegen für die typische GS-Logik: ein Motorrad, das auf Stabilität, Fahrkomfort und Langstreckenroutine setzt. Die Charakteristik ist häufig „erwachsener“ im Sinne von gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Wer viel Kilometer sammelt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, merkt schnell, warum die GS so oft als Referenz genannt wird.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore setzt eher auf eine direkte, gut kontrollierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt oder in wechselndem Tempo gefahren wird. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Abstimmung oft harmonisch, weil der Motor nicht „träg“ wirkt, sondern zügig auf Gasbefehle reagiert.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken häufig bei gleichmäßigem Tempo und bei Situationen aus, in denen ein souveräner Schub über längere Zeit gefragt ist. Dadurch entsteht ein sehr ruhiges Gesamtbild: Der Antrieb unterstützt das Fahrwerk und die Linie bleibt stabil. Wer häufig mit Gepäck fährt oder längere Etappen am Stück plant, profitiert von dieser Art von Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke in der agilen, alltagstauglichen Reaktion auf Gas; Schwäche eher dort, wo man maximale „GS-typische“ Souveränität bei sehr gleichmäßigem Tempo erwartet.
- BMW R 1200 GS K50: Stärke in der ruhigen, langstreckentauglichen Kraftentfaltung; Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrstile „zu souverän“ wirkt, wenn man bewusst sportlich und spritzig unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Komfort, Kontrolle und Vertrauen
Beim Fahrwerk wird der Unterschied zwischen „leicht zugänglich“ und „langstreckenorientiert“ besonders sichtbar. Die CF Moto 800 MT Explore vermittelt häufig ein Handling, das sich schnell anfühlt: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad wirkt in vielen Alltagssituationen nicht überfordernd. Das ist ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Baustellen und wechselnden Belägen.
Die BMW R 1200 GS K50 punktet oft mit einem sehr stabilen Fahrgefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Es bleibt ruhig, unterstützt die Linie und dämpft Unebenheiten so, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Auf der anderen Seite kann das Handling je nach Setup und Fahrweise weniger „spielerisch“ wirken als bei leichteren oder stärker auf Agilität ausgelegten Konzepten.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf Touren ausgelegt, aber die Art der Verzögerung und das Sicherheitsgefühl unterscheiden sich. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf eine gut dosierbare Bremswirkung ab, die sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Die BMW R 1200 GS K50 wirkt häufig noch einen Tick „präziser“ in der Gesamtbalance: Bremsen, Stabilität und Fahrwerk greifen stärker ineinander, was besonders bei wechselnden Bedingungen spürbar wird.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. GS-Umfeld
Elektronik ist im Adventure-Segment längst ein Kernpunkt. Die CF Moto 800 MT Explore bringt moderne Funktionen mit, die das Motorrad im Alltag verständlich machen: Fahrmodi, Unterstützungssysteme und eine Bedienlogik, die sich schnell erschließt. Das hilft vor allem dann, wenn unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden – etwa Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlich Schotter.
Die BMW R 1200 GS K50 ist in der Regel sehr stark in der „Gesamtintegration“: Elektronik und Fahrwerk wirken wie ein System. Dadurch entsteht ein sehr stimmiges Gefühl, besonders wenn man nicht nur „normal“ fährt, sondern auch bei Regen oder wechselndem Grip Sicherheit sucht. Gleichzeitig kann die BMW-typische Komplexität für manche Fahrer bedeuten, dass man sich einmal bewusst mit den Einstellungen beschäftigen möchte, um das volle Potenzial zu nutzen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke in der schnellen Nutzbarkeit und dem modernen, zugänglichen Setup; Schwäche eher bei sehr speziellen Anforderungen, wenn man maximale Feinabstimmung erwartet.
- BMW R 1200 GS K50: Stärke in der stimmigen Systemwirkung und dem Sicherheitsgefühl; Schwäche kann der Aufwand sein, Einstellungen und Assistenzfunktionen optimal zu konfigurieren.
Ergonomie und Alltag: Sitzgefühl, Windschutz und Reichweite im Kopf
Auf Reisen entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch das Gefühl beim Sitzen und Fahren. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in vielen Situationen komfortabel und alltagstauglich. Besonders für Fahrer, die eine entspannte Sitzposition suchen und das Motorrad häufig selbst „einfach“ bewegen möchten, kann das ein echter Vorteil sein. Auch im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken zeigt sich oft, dass das Motorrad nicht unnötig sperrig wirkt.
Die BMW R 1200 GS K50 ist stark darin, lange Strecken angenehm zu machen. Der Windschutz, die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten wegsteckt, tragen dazu bei, dass man nach mehreren Stunden nicht „durch“ ist. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder häufig in den Urlaub fährt, wird die GS-typische Reiseorientierung schnell zu schätzen wissen.
Gepäck und Tourenpraxis
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht, aber die Praxis unterscheidet sich. Die CF Moto 800 MT Explore passt gut zu Fahrern, die gern flexibel planen und dabei Wert auf eine stimmige Basis-Ausstattung legen. Die BMW R 1200 GS K50 ist besonders dann im Vorteil, wenn man häufig mit umfangreichem Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch unter Last sehr ruhig bleibt.
Wartung, Service und Gesamtkosten: Worauf man beim Vergleich achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die Fahrwerte eine Rolle. Auch Themen wie Wartungsaufwand, Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad langfristig betreuen lässt, sind entscheidend. Die CF Moto 800 MT Explore kann hier interessant sein, wenn man ein modernes Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick hat.
Die BMW R 1200 GS K50 profitiert häufig von der breiten GS-Erfahrung im Markt: Service-Strukturen, Erfahrungswerte und eine große Community können bei der langfristigen Planung helfen. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad über viele Jahre nutzen möchte oder regelmäßig in Regionen unterwegs ist, in denen Serviceoptionen wichtig sind.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrprofil
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich schnell erschließt, im Alltag angenehm zu bewegen ist und moderne Technik mitbringt. Wer gern abwechslungsreich fährt – von kurvigen Landstraßen bis zu spontanen Abstechern – und dabei ein Motorrad möchte, das nicht zu kompliziert wirkt, findet hier häufig eine sehr stimmige Basis.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ideal für alle, die vor allem auf Langstrecke setzen und ein Motorrad suchen, das Ruhe, Stabilität und ein sehr gereiftes Reisegefühl bietet. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf ein stark integriertes Gesamtpaket aus Fahrwerk und Elektronik legt und die GS-typische Souveränität wirklich auskosten möchte, wird mit der BMW oft deutlich zufriedener sein.
Typische Entscheidungssituationen
- CF Moto 800 MT Explore: wenn Flexibilität, modernes Setup und ein zugängliches Handling im Vordergrund stehen.
- BMW R 1200 GS K50: wenn Langstreckenkomfort, Systemwirkung und bewährte Adventure-Qualitäten wichtiger sind.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore und die BMW R 1200 GS K50 sind beide Reiseenduros, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse. Die CF Moto wirkt wie ein Motorrad, das Touren leicht macht: schnell im Handling, modern in der Ausstattung und angenehm kontrollierbar im Alltag. Wer abwechslungsreiche Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich ohne großen Aufwand gut nutzen lässt, bekommt hier eine starke Grundlage.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken vor allem auf langen Etappen aus. Das Fahrgefühl ist oft sehr stabil, die Gesamtbalance aus Fahrwerk und Elektronik wirkt wie ein durchdachtes System, und auch mit Gepäck bleibt das Motorrad souverän. Wer viel reist, Wert auf Komfort und ein bewährtes Adventure-Gefühl legt und das Motorrad als langfristigen Begleiter sieht, findet in der GS meist die passendere Wahl.
Kurz gesagt: CF Moto für zugängliche Touren und modernes „Losfahren“-Feeling, BMW für maximale Langstrecken-Souveränität und gereifte Reiseenduro-Qualitäten.