UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 17.050 €
Baujahr von 2014 bis 2023
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
Weiter zum Testbericht
Gutaussehend und auf das Wesentliche reduziert!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • hübsch anzusehen
  • puristisch
  • cooles Fahrgefühl
  • zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
Kontra:
  • Preis
  • nix für Riesen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht222kg
Radstand1.487mm
Länge2.220mm
Radstand1.487mm
Sitzhöhe: 803-805 mm
Höhe1.265mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite340km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohr, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen?

Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.

Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.









Preis/Verfügbarkeit/
Farben/Baujahre

  • Preis: 15.350 Euro
  • Gebraucht: ab 9.500 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Farbe:Blackstorm metallic, Blackstorm metallic Vintage (+980 €), Marsrot/Cosmicblue (+1100 €), Pollux/Aluminium (+980 €)
  • weitere Modell-Varianten:  Pure, Scrambler, Urban GS

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

MotorradTest.de auf YouTube

CFmoto 800 MT Explore vs. BMW R nineT – Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl, Komfort und Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CFmoto 800 MT Explore steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit Reise- und Tourenambitionen. Die BMW R nineT dagegen verkörpert den klassischen Retro-Charakter, der sich vor allem über Stil, Motorgefühl und eine sehr eigenständige Art zu fahren definiert. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag unterscheiden – von der Art, wie sie beschleunigen und bremsen, bis hin zu Komfort, Ergonomie und dem, was man nach einer längeren Tour wirklich merkt.

Grundidee: Tourenorientiert vs. Retro-Identität

Die CFmoto 800 MT Explore ist als Allrounder gedacht: Sie soll sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Strecken wohlfühlen und dabei eine gewisse Abenteuer-Note mitbringen. Der Zusatz „Explore“ ist dabei nicht nur Name, sondern spiegelt den Anspruch wider, dass das Motorrad auch für Touren mit Gepäck und wechselnden Streckenbedingungen taugt.

Die BMW R nineT verfolgt eine andere Philosophie. Hier steht weniger die „Maximal-Reise“ im Vordergrund, sondern das Fahrerlebnis mit klarer Retro-Ästhetik und einem Motor, der sich besonders charaktervoll anfühlt. Wer eine Maschine sucht, die sich nicht wie ein austauschbarer Standard-Roadster anfühlt, sondern wie ein echtes Statement, wird bei der R nineT eher fündig.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die CFmoto wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf gleichmäßige Durchzugskraft und stressfreies Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, wechselnde Geschwindigkeiten oder auch längere Autobahn- bzw. Landstraßenabschnitte den Alltag prägen.

Die BMW R nineT spielt dagegen stärker mit dem gefühlten Antrieb: Der Motor liefert nicht nur „Zahlen“, sondern vermittelt ein deutliches, mechanisches Feedback. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als „direkter“ oder „emotionaler“ beschreiben. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten und Landstraßen im Fokus stehen und man das Motorrad nicht nur von A nach B bewegt, sondern bewusst fährt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • CFmoto 800 MT Explore: Tendenziell stark bei gleichmäßigem Tempo, entspanntem Vorankommen und einem Konzept, das auf Alltagstauglichkeit optimiert ist. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt als bei der BMW – wer maximales Retro-Feeling sucht, muss das mögen.
  • BMW R nineT: Starke emotionale Anmutung und ein Fahrgefühl, das sich besonders in Kurven und beim bewussten Fahren zeigt. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem „Erlebnis“ liegt und weniger auf dem maximalen Reise-Workflow.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie darüber entscheidet, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die CFmoto 800 MT Explore zielt eher auf eine tourentaugliche Haltung ab. Das bedeutet: Die Sitzposition wirkt häufig so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht sofort „umdenken“ muss. Gerade bei längeren Strecken oder wenn man öfter mal die Fahrweise anpasst, spielt das eine große Rolle.

Die BMW R nineT bietet eine Haltung, die stärker nach Roadster-Charakter und Retro-Design ausgerichtet ist. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Fahrten eher kurvig oder kürzer geplant sind. Bei sehr langen Etappen hängt es stärker davon ab, wie die individuelle Körpergröße und die persönliche Sitzgewohnheit zusammenpassen.

Was man im Alltag merkt

Im Vergleich zeigt sich: Die CFmoto wirkt häufig wie die Maschine, die man „einfach fährt“, ohne ständig an der Sitzposition zu arbeiten. Die BMW kann dagegen dann besonders überzeugen, wenn man das Motorrad als Fahrzeug mit Charakter nutzt und die Tour mehr als Erlebnis denn als reines Transportmittel versteht.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um das Vertrauen, das man in Kurven aufbaut. Die CFmoto 800 MT Explore ist tendenziell darauf ausgelegt, ruhig und berechenbar zu wirken. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck bzw. wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Das Handling wirkt dabei oft „tourer-typisch“: nicht hektisch, sondern kontrolliert.

Die BMW R nineT spielt ihre Stärken häufig in der Art, wie sie Kurven „mitmacht“. Das Motorrad kann sich dabei sehr lebendig anfühlen, was vor allem dann Spaß macht, wenn man aktiv fährt und die Maschine spürt. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil und Beladung weniger „neutral“ wirken als bei einem stärker auf Reise ausgelegten Konzept.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil sich das Motorrad dabei anfühlt. Die CFmoto wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das kontrolliertes Bremsen ermöglicht und sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch in Situationen mit häufigem Stop-and-go oder bei wechselnden Fahrbahnoberflächen.

Die BMW R nineT kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt oft stärker auf dem Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Rückmeldung. Wer das Motorrad als „komplettes Paket“ fährt, profitiert davon, dass sich das Bremsverhalten in das Fahrgefühl einfügt. Wer dagegen sehr auf maximale Alltags-„Leichtigkeit“ setzt, könnte die CFmoto als unkomplizierter empfinden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. puristischer Fokus

Elektronik ist heute ein großer Teil des Fahrerlebnisses. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das auf moderne Unterstützung setzt, um den Alltag leichter zu machen. Das kann besonders dann relevant sein, wenn man nicht immer unter perfekten Bedingungen fährt oder wenn man sich auf Assistenzfunktionen verlassen möchte.

Die BMW R nineT steht zwar ebenfalls für moderne Technik, wirkt aber in der Wahrnehmung oft stärker „fahrerorientiert“: Die Elektronik ist da, aber das Motorrad bleibt in seinem Charakter deutlich spürbar. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht von zu vielen Systemen „lenken“ lassen möchte.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • CFmoto 800 MT Explore: Tendenziell stark bei alltagstauglicher, moderner Unterstützung und einem Setup, das Touren erleichtert. Schwäche kann sein, dass der „Retro-Faktor“ weniger im Vordergrund steht.
  • BMW R nineT: Starke Gesamtanmutung und ein sehr eigenständiges Fahrerlebnis. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „maximaler Reise-Workflow“ liegt und man je nach Nutzung stärker nachrüsten oder anpassen möchte.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Komfort, Übersicht und dem, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt dabei wie die Maschine, die man für regelmäßige Nutzung besonders gern nimmt: Sie ist auf „einfach losfahren“ ausgelegt und passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.

Die BMW R nineT kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man bewusst fährt. In der Stadt kann das Motorrad je nach persönlichem Empfinden genauso Spaß machen, aber der Charakter wird häufig stärker als „Genussfahrzeug“ wahrgenommen.

Design und Identität: Nicht nur Optik, sondern Haltung

Design ist bei beiden Motorrädern mehr als nur Oberfläche. Die CFmoto wirkt modern und zweckorientiert, mit einem Look, der zur Idee „Touren und Abenteuer“ passt. Die BMW R nineT dagegen ist ein Motorrad, das sofort erkennbar ist und eine klare Retro-Identität besitzt. Wer Wert auf Wiedererkennung legt und ein Motorrad möchte, das auch optisch eine Geschichte erzählt, wird bei der BMW eher das Gefühl haben, „genau das richtige“ gefunden zu haben.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Beide Maschinen können Spaß machen – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die CFmoto 800 MT Explore ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das alltagstauglich ist, tourenfreundlich wirkt und sich als vielseitiger Begleiter eignet. Die BMW R nineT ist besonders passend, wenn der Fokus stärker auf Fahrgefühl, Charakter und einer sehr eigenständigen Optik liegt.

Typische Käuferprofile

  • CFmoto 800 MT Explore: Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für regelmäßige Touren suchen, bei denen Komfort, Berechenbarkeit und moderne Unterstützung wichtig sind.
  • BMW R nineT: Für alle, die ein Motorrad möchten, das sich besonders „echt“ anfühlt, mit Retro-Identität punktet und bei Kurvenfahrten sowie beim bewussten Fahren besonders viel Freude macht.

Fazit:

Die CFmoto 800 MT Explore ist im Vergleich die stimmigere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren mit Komfort und Berechenbarkeit setzt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das modern unterstützt und entspannt funktioniert, bekommt hier ein überzeugendes Gesamtpaket.

Die BMW R nineT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport: Wenn Motorgefühl, Rückmeldung und die klare Retro-Identität im Vordergrund stehen, wirkt die BMW besonders attraktiv. Sie passt besser zu Fahrern, die Kurvenfahrten bewusst genießen und ein Motorrad suchen, das sich durch Charakter und Stil abhebt.

Kurz gesagt: Explore für den vielseitigen Tourenalltag, R nineT für das besondere Fahrerlebnis mit Retro-Herz.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙