| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
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CF Moto 800 MT Explore vs Ducati Hypermotard 698 Mono RVE: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird ein Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen alltagstauglichen, vielseitigen Charakter mit Fokus auf Touren, Komfort und entspannterem Handling. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE dagegen ist deutlich kompromissloser unterwegs: kompakt, agil und mit dem typischen Anspruch, Kurven nicht nur zu fahren, sondern regelrecht zu „spielen“. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu den eigenen Erwartungen?
Grundidee: Vielseitigkeit vs. kompromisslose Agilität
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzen möchte. Der Ansatz ist klar: solide Basis, komfortorientierte Ergonomie und ein Setup, das sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Strecken nicht schnell ermüdet. Im Vergleich dazu ist die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE stärker auf Fahrdynamik und unmittelbares Feedback ausgelegt. Sie fühlt sich weniger wie ein „Transportmittel“ an und mehr wie ein Gerät, das man bewusst einsetzt, um Kurven zu genießen.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie beide Motorräder mit Tempo, Lastwechseln und Fahrbahnunebenheiten umgehen. Die CF Moto vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Planbarkeit. Die Ducati hingegen wirkt lebendiger und direkter, was besonders in engen Kehren und bei häufigen Richtungswechseln auffällt. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt bei der Hypermotard meist mehr unmittelbare Rückmeldung.
Motorcharakter: Drehfreude und Alltag vs. Single-Charme und Punch
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen nutzbaren Bereich ab, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das macht sie attraktiv, wenn häufiges Anfahren, moderates Tempo und entspannte Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE spielt dagegen stärker mit dem typischen Einzylinder-Charakter: spürbarer Antritt, ein markanteres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich weniger „glatt“ anfühlt, dafür aber emotionaler wirkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der CF Moto ist die gleichmäßige Nutzbarkeit: Der Motor unterstützt ein ruhiges Fahren, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „spektakulär“ wirkt, wenn man genau das sucht. Die Ducati punktet mit Fahrspaß und Direktheit. Schwäche ist eher die Erwartungshaltung: Wer einen möglichst souveränen Langstrecken-Flow sucht, könnte den Single-Charakter als weniger „entspannt“ empfinden als ein Konzept, das stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt ist.
Handling und Fahrwerk: Komfortorientiert vs. sportlich-kurvenbetont
Beim Handling wird der Unterschied zwischen „Explore“ und „Hypermotard“ besonders deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore ist auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Stabilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist dagegen auf agiles Einlenken und dynamisches Kurvenfahren ausgelegt. Sie fühlt sich in schnellen Richtungswechseln oft wie ein Motorrad an, das „von selbst“ mitarbeitet.
Kurvenverhalten: Wer profitiert wovon?
In schnellen Passagen zeigt die Ducati ihre Stärke: Sie wirkt handlich und lässt sich zügig in Schräglage bringen. Die CF Moto kann ebenfalls sportlich gefahren werden, wirkt dabei aber eher wie ein Motorrad, das kontrolliert und ruhig bleibt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern auf kurvigen Landstraßen „kurz und knackig“ fährt, wird die Ducati oft als aufregender erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort und Gelassenheit wichtiger sind, findet in der CF Moto meist die passendere Basis.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt tendenziell darauf ausgelegt, dass das Bremsen im Alltag leicht zu dosieren ist und sich das Motorrad dabei stabil verhält. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE bietet durch ihre sportliche Ausrichtung oft ein direkteres Feedback. Im Vergleich ist das Bremsgefühl bei der Ducati häufig „näher am Fahrer“, während die CF Moto eher auf berechenbare Alltagsperformance setzt.
Stärken und Schwächen
Stärke der CF Moto: gleichmäßige Dosierbarkeit und ein sicheres Gefühl im Verkehr. Schwäche: Wer sehr sportlich bremst und maximale „Bissigkeit“ erwartet, könnte die Ducati als emotionaler empfinden. Stärke der Ducati: sportliches Ansprechverhalten und ein knackiges Gefühl. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen will, könnte die Ducati als „zu lebendig“ wahrnehmen, weil sie stärker zum aktiven Fahren animiert.
Ergonomie und Alltag: Tourenkomfort vs. kompakte Sporthaltung
Die Sitzposition und die Art, wie sich beide Motorräder im Alltag anfühlen, unterscheiden sich deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore ist eher auf eine bequeme, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufige Fahrten, längere Touren oder auch mal ein entspannter Wochenendtrip geplant sind. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt dagegen kompakter und sportlicher: Die Haltung unterstützt aktives Fahren und passt gut zu Fahrern, die Kurven bewusst ansteuern.
Welche Schwächen können auftreten?
Bei der CF Moto kann die sportliche „Kante“ im Vergleich etwas weniger ausgeprägt sein, wenn man vor allem maximale Dynamik sucht. Bei der Ducati kann die sportlichere Sitzhaltung auf längeren Strecken als weniger entspannend empfunden werden – besonders dann, wenn man viel im Reise-Tempo unterwegs ist oder häufig Pausen einplant, um die Fahrt komfortabel zu halten.
Ausstattung und Praxis: „Explore“ als Allrounder, „Hypermotard“ als Spaßmaschine
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch die Frage, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gern mitnimmt: vielseitig, pragmatisch und auf Nutzung ausgelegt. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber der Schwerpunkt liegt klar auf Dynamik und Fahrspaß.
Stärken und Schwächen im Vergleich der Nutzung
Wenn die Priorität auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort liegt, spielt die CF Moto ihre Stärken aus. Wenn die Priorität auf Kurvengefühl, Agilität und einem markanten Motorerlebnis liegt, ist die Ducati oft die bessere Wahl. Die Schwäche der CF Moto zeigt sich eher bei Fahrern, die ein besonders „charismatisches“ Setup suchen. Die Schwäche der Ducati zeigt sich eher bei denen, die vor allem entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchten.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist letztlich eine Frage der Erwartung: Möchte man ein Motorrad, das im Alltag und auf längeren Strecken zuverlässig begleitet, oder sucht man ein Bike, das vor allem beim aktiven Fahren begeistert?
Typische Fahrerprofile
Die CF Moto passt besonders gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich nicht nur auf einer Art von Strecke wohlfühlt. Die Ducati passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven lieben, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich deutlich „sportlicher“ anfühlt.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken angenehm funktioniert. Im Vergleich wirkt sie vor allem durch ihre planbare Art, die gleichmäßige Nutzbarkeit des Motors und das eher komfortorientierte Gesamtpaket überzeugend. Wer häufig fährt, auch mal entspannt tourt und dabei nicht ständig das Setup „ausreizen“ will, findet hier einen starken Allrounder.
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß, Agilität und ein emotionaleres Motor- und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders in engen Kurven, bei Richtungswechseln und wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Wer eine kompakte Spaßmaschine sucht, die mehr nach „Fahren“ als nach „Reisen“ klingt, wird mit der Ducati deutlich mehr Fun-Faktor erleben.