| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Ducati Scrambler Icon – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen modernen Allround-Ansatz mit Reise- und Tourentauglichkeit, während die Ducati Scrambler Icon eher für Charakter, Stil und das typische Scrambler-Feeling bekannt ist. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket: Wie fühlt es sich an, wie gut lässt es sich im Alltag bewegen und wie stimmig ist die Kombination aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung?
Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte beider Modelle miteinander verglichen – ohne Zahlenlisten, aber mit Blick auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Antrieb und Charakter, Handling, Komfort, Ergonomie, Ausstattung und die Frage, wie souverän das jeweilige Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken wirkt.
Grundidee und Einsatzprofil: Reise-Allrounder vs. Scrambler-Charakter
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das nicht nur für die Feierabendrunde taugt, sondern auch für längere Touren. Der Name „Explore“ deutet bereits an, dass das Bike auf Entdeckung ausgelegt ist: Landstraße, kurvige Strecken, gelegentlich auch schlechterer Asphalt – das Motorrad soll dabei nicht nur funktionieren, sondern sich dabei auch „mitnehmen“ lassen.
Die Ducati Scrambler Icon verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Hier steht weniger das maximale Reiseprogramm im Vordergrund, sondern das Erlebnis: ein Motorrad, das sich leicht anfühlt, optisch sofort überzeugt und auf der Straße eine klare Handschrift zeigt. Der Scrambler-Ansatz ist dabei nicht nur Retro-Optik, sondern auch ein Fahrgefühl, das eher nach „Spaß und Stil“ als nach „Reise-Tool“ klingt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft wie ein Motor, der auf gleichmäßige Kraftentfaltung und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im moderaten Bereich gefahren wird: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand, zügiges Überholen oder entspanntes Rollen in der Landstraße – das Motorrad soll dabei nicht nervös werden, sondern souverän reagieren.
Die Ducati Scrambler Icon bringt dagegen mehr „Motorrad-Feeling“ im Sinne von unmittelbarer Rückmeldung. Der Motor wirkt lebendiger und stärker auf das direkte Fahrgefühl ausgerichtet. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern wenn Kurven, Drehzahl und Rhythmus eine größere Rolle spielen. Wer gerne mit dem Gas arbeitet und das Motorrad „spüren“ möchte, findet hier schnell eine emotionale Verbindung.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der gleichmäßigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung und dem ruhigen Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „spektakulär“ wirkt als bei stärker emotional ausgerichteten Konzepten.
- Ducati Scrambler Icon: Stärken liegen in der spürbaren Lebendigkeit und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt, wenn lange Strecken mit konstantem Tempo im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf ihre Aufgaben abgestimmt sind. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein sicheres, tourentaugliches Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Dadurch fühlt sich das Bike besonders auf längeren Strecken und bei zügigem Landstraßentempo „berechenbar“ an.
Die Ducati Scrambler Icon spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in die Kurve bringen und vermittelt ein dynamisches Gefühl. Gerade auf kurvigen Strecken oder in der Stadt kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „da“ ist, wo man es haben möchte.
Kurvengefühl und Alltag
Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen pendelt, profitiert meist von der Kombination aus leichtem Handling und ausreichend Stabilität. Die CF Moto 800 MT Explore punktet hier mit einem tourorientierten Gesamtpaket, während die Ducati Scrambler Icon mit ihrem agilen Charakter besonders Spaß macht, wenn die Fahrt bewusst kurvig und abwechslungsreich gestaltet wird.
Sitzposition und Komfort: Ergonomie für kurze und lange Fahrten
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach ein paar Wochen noch Freude macht oder ob man sich nach längeren Strecken unwohl fühlt. Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell auf Komfort und eine entspannte Haltung ausgelegt. Das unterstützt vor allem längere Fahrten, bei denen Rücken und Handgelenke nicht dauerhaft „arbeiten“ sollen.
Die Ducati Scrambler Icon setzt stärker auf eine sportlichere, aber dennoch charaktervolle Sitzhaltung. Das kann sich im Alltag sehr stimmig anfühlen, besonders wenn die Fahrt nicht zu lang wird. Für ausgedehnte Touren hängt es stärker vom individuellen Körperbau und dem persönlichen Komfortempfinden ab.
Komfort-Realität: Was im Alltag zählt
- CF Moto 800 MT Explore: Tendenziell komfortorientiert, gut für längere Strecken und entspannteres Fahren.
- Ducati Scrambler Icon: Mehr „Fahrgefühl“ und Charakter, kann für lange Strecken je nach Person weniger entspannend wirken.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich mitnimmt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das für Touren gedacht ist: Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und nicht ständig an Kleinigkeiten herumdenken muss. Gerade bei längeren Strecken ist das ein Pluspunkt.
Die Ducati Scrambler Icon punktet vor allem über ihren Stil und die stimmige Gesamtanmutung. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das macht für viele Fahrer den Reiz aus. In der Praxis kann das bedeuten: weniger „Reise-Tool“, mehr „Motorrad zum Genießen“.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen im tourorientierten Nutzen und in der Alltagstauglichkeit für längere Fahrten. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem „Show“-Faktor liegt.
- Ducati Scrambler Icon: Stärken liegen im Design, im Charakter und im emotionalen Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass der praktische Reiseanspruch nicht im gleichen Maße im Vordergrund steht.
Design und Markenimage: Emotion ist auch ein Kriterium
Auch wenn es bei einem Vergleich um Technik geht, bleibt Design ein entscheidender Faktor. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt modern, zweckmäßig und auf Entdeckung ausgelegt. Das Design unterstützt das Konzept: „bereit für die nächste Tour“.
Die Ducati Scrambler Icon ist hingegen ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gerne anschaut. Der Scrambler-Look ist ein Teil der Identität. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sofort wiedererkennbar ist, wird hier besonders glücklich.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 800 MT Explore und Ducati Scrambler Icon hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Beide Motorräder können auf ihre Weise überzeugen – aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte.
CF Moto 800 MT Explore: Die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Touren suchen
- Menschen, die ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl bevorzugen
- Wer Wert auf Praxisnutzen legt und das Motorrad als „Allrounder“ sieht
Ducati Scrambler Icon: Die bessere Wahl für…
- Fahrer, die das Motorrad vor allem wegen Charakter, Stil und Fahrgefühl wählen
- Menschen, die Kurven und Dynamik bewusst erleben möchten
- Wer ein Motorrad sucht, das optisch und emotional stark wirkt
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die stimmigere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken Komfort sowie ein tourentaugliches, stabiles Fahrgefühl liefert. Wer häufig fährt, verschiedene Strecken kombiniert und dabei ein insgesamt ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugt, wird mit dem Explore-Konzept meist deutlich entspannter unterwegs sein.
Die Ducati Scrambler Icon gewinnt dagegen, wenn der Fokus stärker auf Emotion, Design und einem lebendigen Fahrcharakter liegt. Das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt bewusst genossen wird und das Zusammenspiel aus Motoransprache und agilerem Handling im Vordergrund steht.
Kurz gesagt: Explore für den vielseitigen Touren-Allrounder, Scrambler Icon für den stilbewussten Fahrspaß mit klarer Ducati-Identität.