| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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CF Moto 800 MT Explore vs Ducati Scrambler Urban Motard: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stil
Wer zwischen CF Moto 800 MT Explore und Ducati Scrambler Urban Motard schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie fühlt sich ein modernes Motorrad an, das im Alltag Spaß macht und auf der Landstraße nicht schnell langweilig wird? Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, doch sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Genau das macht den Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um Technik, sondern um den Charakter, die Art der Nutzung und darum, wie sich die Motorräder im Alltag „anfühlen“.
Grundidee und Zielgruppe: Explore als Reise-Allrounder, Urban Motard als Street-Statement
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das auch längere Strecken und wechselnde Bedingungen gut mitmacht. Der Name „Explore“ steht dabei sinnbildlich für Entdecken: mehr Komfort, mehr Alltagstauglichkeit und ein Setup, das nicht nur für die kurze Runde in der Stadt gebaut ist.
Die Ducati Scrambler Urban Motard verfolgt dagegen eine klarere Linie: urban, markant, motardig. Das Motorrad ist weniger „Expedition“ und mehr „Style + Fahrspaß“. Wer ein Motorrad sucht, das optisch sofort auffällt und sich wie ein modernes Streetbike anfühlt, findet hier eine sehr eigenständige Interpretation.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Charaktere trotz ähnlicher Klasse
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich in einer ähnlichen Hubraumklasse, aber die Art, wie Leistung und Antrieb umgesetzt werden, wirkt unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Rhythmus. Das macht sie besonders angenehm, wenn es im Verkehr häufiger stoppt und startet oder wenn die Fahrt über längere Zeit „entspannt“ bleiben soll.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt dagegen oft lebendiger und direkter im Ansprechverhalten. Das passt zur motardtypischen Idee: zügig aus der Kurve, spontan auf Gasbefehle reagieren und ein Fahrgefühl, das eher nach „kurz und knackig“ als nach „Dauerfahrt“ klingt. Das ist ein Vorteil, wenn die Route abwechslungsreich ist und das Motorrad nicht nur von A nach B bringen soll, sondern auch für den Moment da sein muss.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die harmonische Alltagsnutzung und die Tendenz, sich auch bei längeren Fahrten souverän zu geben. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu stärker sportlich inszenierten Charakteren weniger im Vordergrund steht.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Stärke ist das direkte, temperamentvolle Gefühl, das besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Stil liegt und weniger auf maximaler Langstrecken-„Relax“-Anmutung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „Explore“-Philosophie und „Urban Motard“-Ansatz. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, auch auf unruhigeren Straßen und bei wechselndem Belag ruhig zu bleiben. Dadurch fühlt sie sich oft berechenbarer an, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert.
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt dagegen stärker die Karte der Agilität. Das Motorrad lässt sich spürbar „leichter“ bewegen, was in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringt. Wer gerne früh einlenkt, zügig durch Kurven arbeitet und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sieht, wird hier eher glücklich.
Kurvengefühl und Alltag
Im Vergleich wird klar: Die CF Moto 800 MT Explore punktet häufig mit einem stabilen, entspannteren Kurvengefühl. Die Ducati Scrambler Urban Motard punktet eher mit dem „Motard“-Charakter: schnell in der Bewegung, spürbar sportlicher im Eindruck und oft mit mehr „Direktheit“ in der Linie.
Ergonomie und Sitzposition: Komfortorientiert vs. sportlich-kompakt
Auch die Ergonomie spielt im Alltag eine große Rolle. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt tendenziell so, als wäre sie für längere Fahrten und häufiges Nutzen im Alltag gedacht. Das zeigt sich in der Gesamthaltung: eher komfortorientiert, mit dem Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch „gut“ unterwegs ist.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf eine kompakte, motardtypische Sitzposition. Das kann sich sehr lebendig anfühlen und unterstützt das sportliche Fahren. Gleichzeitig ist das Setup eher auf Fahrspaß ausgelegt als auf maximalen Langstreckenkomfort.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern um das, was im Alltag hilft. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung getrimmt ist: sinnvoller Fokus auf Alltagstauglichkeit, damit sich das Motorrad auch für längere Strecken oder wechselnde Einsatzszenarien gut eignet.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf den Scrambler-typischen Charakter und die stimmige Gesamtinszenierung. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „wirkt“: optisch, haptisch und in der Art, wie es sich als Ducati-Erlebnis präsentiert. Für viele ist das ein echter Mehrwert, weil es nicht nur ein Fortbewegungsmittel ist, sondern auch ein Statement.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die alltagstaugliche Ausrichtung und das Gefühl, für verschiedene Strecken „bereit“ zu sein. Schwäche kann sein, dass der emotionale Faktor weniger im Vordergrund steht als bei einer Marke, die stark über Design und Markenidentität arbeitet.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Stärke ist die starke visuelle Identität und der Eindruck, dass das Motorrad bewusst für den urbanen Fahrspaß gebaut ist. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Allround-Reise“ liegt und mehr auf „Street & Fun“.
Design und Markencharakter: Zwei sehr unterschiedliche Looks
Beim Design ist der Vergleich schnell: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt modern und zweckmäßig, mit dem Anspruch, als vielseitiges Motorrad zu funktionieren. Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen ein echtes Scrambler-Statement – mit dem typischen Ducati-Charme, der sich nicht verstecken muss.
Wichtig ist: Design ist nicht nur „Optik“, sondern beeinflusst auch die Wahrnehmung beim Fahren. Wer sich mit dem Look identifiziert, fährt oft auch entspannter und mit mehr Freude – und genau das kann im Alltag den Unterschied machen.
Welche Entscheidung passt? So unterscheiden sich die Motorräder in der Nutzung
Wenn die Entscheidung zwischen CF Moto 800 MT Explore und Ducati Scrambler Urban Motard schwerfällt, hilft ein Blick auf die eigene Fahrrealität:
- Wer häufig pendelt, auch mal längere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „anfühlen muss“, ist mit der CF Moto 800 MT Explore oft besser bedient.
- Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das optisch und fahrerisch sofort auffällt, findet in der Ducati Scrambler Urban Motard häufig die passendere Wahl.
Stärken im direkten Vergleich
Zusammengefasst lässt sich sagen: Die CF Moto 800 MT Explore ist eher die Wahl für „Viel fahren, vielseitig nutzen, entspannt bleiben“. Die Ducati Scrambler Urban Motard ist eher die Wahl für „Spaß haben, Stil genießen, dynamisch unterwegs sein“.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auch längere Fahrten angenehm macht. Im Vergleich wirkt sie häufig als stabiler, alltagstauglicher Allrounder: weniger „Show“, mehr Nutzwert und ein Fahrgefühl, das Ruhe und Berechenbarkeit vermittelt. Wer regelmäßig pendelt, verschiedene Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, trifft damit oft die richtige Entscheidung.
Die Ducati Scrambler Urban Motard passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem urbanen Fahrspaß, ein direktes Ansprechverhalten und den Scrambler-typischen Charakter suchen. Im Vergleich sticht sie durch ihren eigenständigen Stil und das eher lebendige, motardige Handling hervor. Wer sich an Design, Markenidentität und dynamischer Fahrfreude orientiert, wird mit der Ducati meist glücklicher.
Kurz gesagt: Explore für vielseitige Nutzung und entspanntes Fahren, Urban Motard für Stil, Agilität und den besonderen Ducati-Moment.