| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 800 MT Explore und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es im Alltag, und welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und die möglichen Schwächen beider Modelle.
Grundidee und Motorrad-Philosophie
Die CF Moto 800 MT Explore ist klar auf vielseitiges Fahren ausgelegt. Der Name „Explore“ macht deutlich, dass das Motorrad für unterschiedliche Strecken gedacht ist: Landstraße, längere Touren und auch mal Wege, auf denen es nicht nur perfekt geteert sein muss. Das Konzept zielt auf Komfort, praktische Ausstattung und eine entspannte, aber aktive Fahrweise.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für Cruiser-Feeling. Hier geht es weniger um „Allround“ im technischen Sinn, sondern um Stil, Sound und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die Sitzposition ist auf den Cruiser-Typ zugeschnitten: tief und entspannt, mit Schwerpunkt auf Kontrolle bei moderaten bis zügigen Fahrten und auf dem besonderen Harley-Charakter.
Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik vs. Cruiser-Flow
CF Moto 800 MT Explore: agil und tourentauglich
Im direkten Vergleich wirkt die CF Moto 800 MT Explore wie das Motorrad, das schneller „in den Fahrtmodus“ kommt. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Bike auf der Landstraße sicher und berechenbar anfühlt. Gerade wenn Kurven öfter vorkommen oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist, spielt die Explore ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal zügiger fährt, ohne dass der Komfort sofort verloren geht.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: souverän und kernig
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf einen anderen Rhythmus. Das Motorrad vermittelt mehr „Flow“ als „Sportlichkeit“. Beschleunigung und Durchzug werden als typisch cruiserhaft wahrgenommen: nicht unbedingt als hektische Drehzahlorgie, sondern als kraftvolle Reaktion, die sich gut anfühlt, wenn man entspannt fährt und trotzdem Reserven möchte. In der Praxis ist das Bike besonders dann stark, wenn die Geschwindigkeit nicht ständig hochgedreht werden muss.
Sitzposition und Ergonomie: wer fährt entspannter?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist auf eine tiefere, cruiser-typische Sitzhaltung ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil der Körper weniger „arbeitet“ und das Motorrad wie von selbst in eine entspannte Haltung führt.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das auch längere Strecken gut abfedert, ohne dass man sich komplett „fallen lässt“. Die Sitzposition ist in der Regel so gestaltet, dass man kontrolliert bleibt und auch bei wechselndem Tempo nicht ständig neu „nachjustieren“ muss. Das ist ein Vorteil, wenn Touren länger dauern oder wenn die Strecke mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Motorcharakter und Antrieb: unterschiedliche Stärken
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich als das Motorrad, das sich für gleichmäßiges Fahren und für flexible Gangwechsel anbietet. Gerade wenn man häufig zwischen Beschleunigen, Rollen und leichtem Anpassen der Geschwindigkeit wechselt, spielt die Explore ihre Vielseitigkeit aus.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punktet dagegen mit dem typischen Cruiser-Feeling: Der Antrieb wirkt „präsent“, der Sound und die Art der Kraftentfaltung sind Teil des Erlebnisses. Wer genau das sucht, bekommt mit der FXDL ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch eine Haltung vermittelt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Im Vergleich der Fahrwerkscharakteristik zeigt sich: Die CF Moto ist eher auf kontrollierte Dynamik ausgelegt, während die Harley mehr auf souveräne Stabilität und ein ruhiges, cruiser-typisches Handling setzt.
Die CF Moto 800 MT Explore kann dadurch in Kurven und auf wechselndem Untergrund sehr angenehm wirken, weil sie das Motorradgefühl „aktiv“ unterstützt. Gleichzeitig ist das Bike oft dann im Vorteil, wenn man öfter die Linie wechselt oder wenn man sich nicht nur auf geradeaus und fließende Kurven verlassen möchte.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist im Handling eher auf das abgestimmte Cruiser-Erlebnis fokussiert. Das kann bedeuten: weniger „Sport-Feedback“, mehr „Souveränität“. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte und dabei das Motorrad nicht ständig in Grenzbereiche bringen will, wird das als Stärke wahrnehmen.
Bremsen, Sicherheit und Alltag: worauf es wirklich ankommt
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad in Alltagssituationen kontrollieren lässt. Beide Modelle können hier überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt als Allrounder tendenziell pragmatisch: Sie passt gut zu Situationen, in denen man häufig anhalten, anfahren und zügig reagieren muss. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen, allerdings eher im Cruiser-Modus. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder sehr sportlich fährt, wird möglicherweise schneller merken, dass das Bike stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt ist.
Ausstattung und Praxis: Explore als Werkzeug, FXDL als Statement
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man als Basis für Touren versteht: praktische Komponenten, die das Fahren über längere Zeit angenehm machen, und ein Setup, das sich gut für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen stärker als „Statement-Motorrad“ zu sehen. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber der Fokus liegt mehr auf dem Cruiser-Look, dem typischen Fahrgefühl und der Identität. Für viele Fahrer ist genau das der Grund, warum die FXDL so beliebt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Strecken und Fahrstile.
- Tourenorientiertes Gesamtpaket: Komfort und Kontrolle wirken zusammenhängend.
- Agiles Handling: besonders angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist.
CF Moto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich den „Cruiser-Flow“ und den Harley-typischen Charakter sucht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
- Je nach Erwartung an das Motorrad als Lifestyle-Objekt kann das Design weniger „Statement“ sein.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Unverwechselbarer Cruiser-Charakter: Sound, Haltung und Fahrgefühl sind Teil des Erlebnisses.
- Entspannte Sitzposition: angenehm für viele Alltags- und Tourensituationen.
- Souveränes Fahrverhalten: wirkt stabil und „ruhig“, wenn man es cruiserhaft angeht.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – mögliche Schwächen
- Für sehr dynamisches Kurvenfahren oder häufiges „schnelles Umsetzen“ der Linie kann die Auslegung weniger passend wirken.
- Wer ein Motorrad als reinen Allrounder für jede Situation erwartet, muss sich stärker auf den Cruiser-Fokus einstellen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 800 MT Explore und Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn…
- das Motorrad regelmäßig für unterschiedliche Strecken genutzt wird (Alltag + Tour).
- ein vielseitiges Fahrgefühl wichtiger ist als ein rein cruiser-typischer Stil.
- Kurven, wechselnde Straßen und längere Fahrten als „Normalfall“ gelten.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt besonders gut, wenn…
- der Fokus auf Cruiser-Identität, Sound und Stil liegt.
- eine entspannte Sitzposition und ein ruhigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- das Motorrad vor allem als Erlebnis und Statement genutzt werden soll.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Touren. Im Vergleich punktet sie mit einem eher agilen, kontrollierten Fahrgefühl und einem Gesamtpaket, das sich flexibel an unterschiedliche Strecken anpasst. Wer gern fährt, ohne sich ständig auf einen bestimmten Fahrstil festzulegen, wird mit der Explore meist zufriedener sein.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ideal, wenn Cruiser-Charakter, Sound und eine entspannte Sitzhaltung Priorität haben. Im Vergleich überzeugt sie weniger durch „Allround-Performance“, sondern durch das stimmige Erlebnis aus Haltung, Antrieb und Fahrrhythmus. Wer genau dieses Gefühl sucht und das Motorrad als Lifestyle- und Tourenbegleiter versteht, trifft mit der FXDL die passendere Entscheidung.