| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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CF Moto 800 MT Explore vs Honda CBF 1000 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst im Detail spürbar. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der CF Moto 800 MT Explore und der Honda CBF 1000. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Strecken: Alltag, Feierabendrunde, längere Touren und das Gefühl, dass das Motorrad auch auf der nächsten Etappe noch souverän wirkt.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Bikes gegenübergestellt – nicht als reine Datenliste, sondern als Orientierung dafür, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen können.
Grundcharakter: Reise-Allrounder mit unterschiedlicher Philosophie
Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Touren vorbereitet ist und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt. Der Fokus liegt auf einem agilen Fahrgefühl, einer zeitgemäßen Ausstattung und einer „Explore“-Mentalität, die Lust auf wechselnde Strecken macht.
Die Honda CBF 1000 verfolgt dagegen eine klassische Touring-Logik. Sie ist als komfortabler Allrounder bekannt, der vor allem durch seine ruhige, entspannte Art überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken gelassen abspult und dabei ein stabiles Gesamtpaket liefert, findet in der CBF 1000 oft genau diese Erwartung.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Durchzug im Alltag unterscheiden
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind für zügiges Fahren ausgelegt, aber sie „erzählen“ es unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt tendenziell lebendiger und lässt sich häufig als Motorrad wahrnehmen, das schneller auf Gasbefehle reagiert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße mit wechselnden Situationen oder kurvige Strecken anstehen.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Kraftentfaltung aus. Gerade bei konstantem Tempo und längeren Autobahnabschnitten wirkt sie oft wie ein „entspanntes Arbeitstier“: weniger hektisch, mehr souverän. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn die Tourenplanung auf Kilometer statt auf „Sportlichkeit“ ausgelegt ist.
Stärken & Schwächen im Antriebskonzept
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen häufig im agilen Ansprechverhalten und im vielseitigen Einsatz. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die maximale Ruhe und „großen“ Touring-Flow suchen, den Charakter als etwas dynamischer empfinden.
- Honda CBF 1000: Stärken liegen häufig in der souveränen, gleichmäßigen Kraft und dem entspannteren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr oft zwischen engen Situationen und schnellen Richtungswechseln pendelt.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling entscheidet sich schnell, welches Motorrad besser zu den eigenen Strecken passt. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein ausgewogenes Fahrverhalten: Sie soll sich sowohl auf Landstraße als auch auf längeren Etappen sicher anfühlen. In der Praxis bedeutet das oft: gut dosierbar in Kurven, spürbar kontrollierbar beim Anbremsen und ein Fahrgefühl, das Mut macht, die Linie zu halten.
Die Honda CBF 1000 ist stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnphasen wirkt sie häufig „ruhiger“ und weniger nervös. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Touren nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Strecken, auf denen man einfach Kilometer machen möchte.
Bremsen & Fahrstabilität
Beide Motorräder sind grundsätzlich für sportlichere Manöver geeignet, aber der Charakter unterscheidet sich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt oft wie ein Motorrad, das beim Wechsel zwischen zügig und entspannt schnell wieder in den passenden Rhythmus findet. Die Honda CBF 1000 punktet eher mit einem stabilen, berechenbaren Gefühl – besonders, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern „komfortabel sicher“ fährt.
Komfort & Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum eigenen Körper?
Komfort ist beim Vergleich zweier Tourer-Allrounder ein zentrales Thema. Die CF Moto 800 MT Explore bietet typischerweise eine Sitzposition, die für längere Fahrten ausgelegt ist, aber gleichzeitig nicht zu „schwer“ wirkt. Das kann helfen, wenn man sowohl kurze als auch längere Strecken fährt und das Motorrad nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte.
Die Honda CBF 1000 ist bekannt dafür, dass sie den Fahrer oft in eine entspannte Haltung bringt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert häufig von der Art, wie das Motorrad den Körper unterstützt: weniger Anspannung, mehr gleichmäßiges Fahren. Gerade bei Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, kann das den Unterschied machen.
Windschutz & Alltagstauglichkeit
Auch Windschutz und Verkleidung spielen eine Rolle. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das für wechselnde Bedingungen gedacht ist – mit einem Konzept, das Touren erleichtern soll. Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher auf „funktioniert einfach“ ausgelegt: solide Basis, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt.
Ausstattung & Elektronik: Moderne Helfer vs. bewährtes Gesamtkonzept
Bei der Ausstattung zeigt sich häufig ein Unterschied zwischen „modernem Paket“ und „bewährtem Touring“. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Regel zeitgemäß aufgestellt: Elektronik und Assistenzfunktionen sind oft so gewählt, dass sie den Alltag erleichtern und das Motorrad leichter zugänglich machen.
Die Honda CBF 1000 setzt eher auf ein stimmiges Gesamtbild aus Fahrbarkeit, Bedienbarkeit und einem Konzept, das sich über Jahre bewährt hat. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Feature-Jagd“ möchte und stattdessen ein Motorrad sucht, das sich intuitiv anfühlt.
Stärken & Schwächen bei der Ausstattung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen häufig in der modernen Ausrichtung und dem „Touren-Ready“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass nicht jede Person den Fokus auf Assistenz und Technik als Priorität sieht.
- Honda CBF 1000: Stärken liegen häufig in der bewährten Bedienlogik und dem ruhigen Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass man im Vergleich zu ganz aktuellen Elektronikpaketen weniger „neu“ wirkt.
Alltag, Wartung & Kaufentscheidung: Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt
Beim Kauf spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Themen eine Rolle: Service, Ersatzteilversorgung, Werkstattnetz und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt. Bei der Honda CBF 1000 spricht oft die breite Bekanntheit und das etablierte Marken-Ökosystem für sich. Das kann besonders dann beruhigend sein, wenn man das Motorrad langfristig fahren möchte.
Die CF Moto 800 MT Explore kann dagegen interessant sein, wenn man ein modernes Motorrad sucht, das sich als Touren-Allrounder positioniert und dabei häufig einen anderen Blick auf Preis-Leistung und Ausstattung ermöglicht. Wichtig ist hier, vor dem Kauf die Verfügbarkeit von Serviceleistungen und die eigene Händlernähe zu prüfen.
Gebrauchtkauf vs. Neufokus
Je nachdem, ob eher ein Neufahrzeug oder ein gebrauchtes Motorrad gesucht wird, verschieben sich die Prioritäten. Die Honda CBF 1000 ist oft ein Modell, das man in verschiedenen Zuständen findet und bei dem man auf Erfahrungswerte aus der Praxis zurückgreifen kann. Die CF Moto 800 MT Explore kann dagegen besonders spannend sein, wenn man ein „aktuelles“ Motorrad sucht und die Ausstattung im Vordergrund steht.
Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 800 MT Explore und Honda CBF 1000 hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Beide sind Allrounder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
CF Moto 800 MT Explore: die richtige Wahl für…
- Fahrten, bei denen Landstraße und Alltag regelmäßig gemischt werden
- Menschen, die ein modernes, vielseitiges Motorrad mit Touren-Feeling suchen
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein agileres Ansprechverhalten und ein dynamischeres Handling bevorzugen
Honda CBF 1000: die richtige Wahl für…
- Touren, bei denen Komfort und entspannte Langstrecke im Vordergrund stehen
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket mögen
- Menschen, die auf ein bewährtes Touring-Konzept setzen und langfristig planen
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig anfühlt: Alltag, Landstraße und Touren sollen sich ohne große Umgewöhnung kombinieren lassen. Der Charakter wirkt häufig lebendiger und macht Lust auf wechselnde Strecken, während die moderne Ausrichtung bei Ausstattung und Fahrassistenz den Einstieg erleichtern kann. Wer ein Motorrad möchte, das „mitdenkt“ und sich dabei nicht zu schwer anfühlt, findet hier einen starken Kandidaten.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es lange geht: entspannte Fahrt, stabile Ruhe und ein souveränes Kraftgefühl. Sie ist ideal für alle, die Kilometer machen wollen, ohne ständig nachjustieren zu müssen. Wer ein bewährtes Touring-Konzept bevorzugt und Wert auf ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket legt, wird mit der CBF 1000 meist deutlich zufriedener.
Kurz gesagt: Explore für vielseitige Touren mit modernem Zugriff, CBF 1000 für komfortorientierte Langstrecke und bewährte Gelassenheit.