| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki ER-6n: Welches Motorrad passt besser?
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder gegeneinander vergleicht, bekommt schnell ein Gefühl dafür, worauf es im Alltag wirklich ankommt: Fahrgefühl, Sitzposition, Leistungsentfaltung, Ausstattung und wie gut sich das Bike auf wechselnde Streckenbedingungen einstellen lässt. Genau das macht den Vergleich zwischen der CF Moto 800 MT Explore und der Kawasaki ER-6n spannend. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen – aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee der beiden Motorräder: Touren-Anspruch vs. Naked-Alltag
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitiges Konzept gedacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch längere Strecken, wechselnde Straßen und gelegentliche Ausflüge abseits der reinen Stadtroute gut abdecken soll. Der Zusatz „Explore“ steht dabei weniger für eine einzelne Disziplin, sondern für die Idee, dass das Motorrad flexibel bleibt – vom Feierabend-Trip bis zur Tour.
Die Kawasaki ER-6n dagegen ist stärker im klassischen Naked-Segment verankert. Das Motorrad setzt auf eine direkte, unkomplizierte Art zu fahren. Der Fokus liegt auf Alltagstauglichkeit, übersichtlicher Handhabung und einem Fahrstil, der sich schnell vertraut anfühlt. Gerade für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht zu speziell ist, sondern einfach „funktioniert“, ist das ein Plus.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Thema Motor zeigen sich die größten Unterschiede im Konzept. Die CF Moto 800 MT Explore zielt klar auf mehr Reserven und eine souveräne Leistungsentfaltung. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße und Autobahnabschnitte mit höheren Geschwindigkeiten mitspielen. Die Leistungsabgabe wirkt dabei eher darauf ausgelegt, konstant zu ziehen und das Motorrad auch bei wechselnder Last angenehm zu bewegen.
Die Kawasaki ER-6n setzt dagegen auf einen leichter zugänglichen, alltagstauglichen Charakter. Der Motor passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man zügig beschleunigt, aber nicht ständig an die Grenzen gehen muss. Das macht die ER-6n besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad vor allem im Stadt- und Landstraßenmix genutzt wird.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem entspannteren Gefühl auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die ein sehr „leichtes“ und zurückhaltendes Fahrgefühl bevorzugen, sich erst an den größeren Anspruch anpassen müssen.
- Kawasaki ER-6n: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienung und dem direkten Naked-Feeling. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen schneller das Gefühl entsteht, dass mehr Reserven wünschenswert wären.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer müde“ ausmachen kann. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt so ausgelegt, dass sie auch für längere Fahrten angenehm bleibt. Der Anspruch ist erkennbar: Das Motorrad soll nicht nur schnell wirken, sondern auch den Körper entlasten, damit die Konzentration auf der Strecke bleibt.
Die Kawasaki ER-6n ist typischer Naked-Stil: aufrechter, direkter und oft etwas „präsenter“ für den Fahrer. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil das Motorrad schnell kontrollierbar bleibt und sich in engen Situationen gut bewegen lässt. Auf langen Touren kann die direkte Sitzhaltung jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit schneller als anstrengend empfunden werden.
Vergleich der Ergonomie
- CF Moto 800 MT Explore: Tendenz zu mehr Langstreckenkomfort, besonders wenn die Fahrt aus mehreren Abschnitten besteht.
- Kawasaki ER-6n: Sehr gute Kontrolle im Alltag, aber bei langen Strecken hängt der Komfort stärker von der individuellen Statur und dem Fahrstil ab.
Fahrwerk, Handling und Alltag: Wer fühlt sich leichter an?
Beim Handling spielt nicht nur das Gewicht eine Rolle, sondern auch, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Die CF Moto 800 MT Explore vermittelt trotz ihres Reise-orientierten Ansatzes ein kontrolliertes Fahrverhalten. Sie wirkt stabil, wenn die Straße unruhig wird, und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man auch bei wechselndem Tempo sicher unterwegs ist.
Die Kawasaki ER-6n ist im Vergleich oft „agiler“ im Kopf: Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in den Alltag integrieren. In der Stadt, bei Stop-and-Go oder auf kurvigen Landstraßen wirkt die ER-6n schnell handlich und unkompliziert.
Stärken und Schwächen beim Handling
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die Stabilität und die ruhige Linie bei längeren Fahrten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr etwas mehr „Motorrad“ verlangt als ein sehr leichtfühliges Naked.
- Kawasaki ER-6n: Stärke ist die einfache Handhabung und das schnelle Einlenken. Schwäche ist, dass bei sehr dynamischem Fahren oder bei hohen Ansprüchen an Reserven die Grenzen schneller spürbar werden.
Ausstattung und Elektronik: Komfort vs. Fokus auf das Wesentliche
Auch wenn beide Motorräder auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie Komfort und Technik in den Vordergrund stellen. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das mehr „Reise-Feeling“ mitbringt: Die Ausstattung ist darauf ausgerichtet, dass man sich auf die Strecke konzentriert und weniger auf das Nachjustieren von Kleinigkeiten.
Die Kawasaki ER-6n setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Viele Fahrerinnen und Fahrer mögen genau diese Klarheit. Weniger „Schnickschnack“ bedeutet oft auch: schneller verstanden, schneller vertraut, weniger Komplexität.
Was das in der Praxis bedeutet
- CF Moto 800 MT Explore: Tendenz zu mehr Komfort- und Tourenorientierung, besonders wenn längere Strecken geplant sind.
- Kawasaki ER-6n: Tendenz zu unkomplizierter Bedienung und einem klaren Fahrfokus, ideal für regelmäßige Fahrten ohne großen Technikaufwand.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich oft, wie gut ein Motorrad auf unterschiedliche Situationen vorbereitet ist. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt so abgestimmt, dass sie auch bei zügigem Tempo und längeren Fahrten stabil bleibt. Das gibt Sicherheit, wenn die Strecke nicht planbar ist und man häufiger bremsen oder ausweichen muss.
Die Kawasaki ER-6n bietet ebenfalls ein solides Sicherheitsgefühl. Gerade im Alltagsbetrieb ist die Dosierbarkeit oft ein Plus: Man kann die Verzögerung gut kontrollieren und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Kawasaki ER-6n lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das auch längere Strecken souverän abspult, dabei Reserven bietet und eher „Tour“ als „nur Stadt“ im Kopf hat, wird bei der CF Moto 800 MT Explore häufiger das Gefühl haben, dass das Motorrad genau dafür gemacht ist.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, sich leicht in den Alltag einfügt und ein direktes Naked-Feeling liefert, findet in der Kawasaki ER-6n eine sehr passende Basis. Sie ist besonders dann stark, wenn kurze bis mittlere Strecken dominieren und das Motorrad vor allem unkompliziert funktionieren soll.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- CF Moto 800 MT Explore: sinnvoll, wenn mehr Langstreckenkomfort, mehr Reserven und ein tourentauglicher Charakter im Vordergrund stehen.
- Kawasaki ER-6n: sinnvoll, wenn Alltag, Handlichkeit und ein klarer, unkomplizierter Fahrstil wichtiger sind als maximale Reserven.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf vielseitigen Touren liegt: mehr Reserven im Fahrbetrieb, ein tendenziell entspannteres Gefühl auf längeren Strecken und eine Ausrichtung, die auch bei wechselnden Anforderungen Sicherheit und Komfort geben soll. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn nicht nur die Stadt zählt, sondern auch Landstraße und längere Abschnitte.
Die Kawasaki ER-6n passt besser, wenn ein unkompliziertes Naked-Bike gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag schnell vertraut wirkt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, Wert auf direkte Kontrolle legt und ein Motorrad möchte, das ohne großen Technikaufwand funktioniert, wird mit der ER-6n sehr glücklich.
Kurz gesagt: Explore für mehr Touren- und Reservenfokus, ER-6n für den klaren, alltagstauglichen Naked-Charakter.