UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der CF Moto 800 MT Explore und die Kawasaki W 800 stehen für zwei Philosophien: Der eine will als vielseitiges Touren- und Alltagsgerät überzeugen, der andere setzt auf den klassischen Retro-Charakter mit einem sehr eigenen Motorgefühl. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag bemerkbar machen – von der Sitzposition über das Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Ausstattung und dem Gesamteindruck beim Fahren.

Grundidee: Vielseitigkeit vs. klassischer Retro-Ansatz

Der CF Moto 800 MT Explore ist als „Allrounder mit Reise-Ambitionen“ gedacht. Das zeigt sich nicht nur am Konzept, sondern auch daran, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert: Stadtverkehr, Landstraße und längere Touren sollen sich möglichst unkompliziert anfühlen. Der Zusatz „Explore“ steht dabei sinnbildlich für die Bereitschaft, auch mal etwas weiter zu fahren und dabei nicht ständig Kompromisse zu machen.

Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine klar andere Linie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das bewusst den Fokus auf Stil, Sound und ein sehr direktes Fahrgefühl legt. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Motorrad zu fahren, das sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnis anfühlt, findet hier eine starke Ausrichtung. Der Retro-Charakter ist nicht nur optisch, sondern prägt auch die Art, wie das Motorrad im Alltag wahrgenommen wird.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten anfühlen

Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Der CF Moto 800 MT Explore zielt darauf ab, gleichmäßig zu ziehen und dabei auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän zu wirken. Das macht das Motorrad besonders interessant, wenn häufig im Alltag beschleunigt, wieder abgebremst und dann erneut beschleunigt wird – also genau dort, wo ein „tourentauglicher“ Motor seine Stärken ausspielt.

Die Kawasaki W 800 steht dagegen für ein spürbar anderes Fahrgefühl. Der Motor wirkt oft „präsenter“ und vermittelt mehr das Gefühl von Drehmoment und Rhythmus, statt sich wie ein reines Effizienz- oder Reiseaggregat zu verhalten. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil das Motorrad sehr natürlich auf Gasbefehle reagiert. Auf der Landstraße entsteht dadurch ein Fahrstil, der stärker vom Motorverhalten lebt: weniger „gleichmäßig durchziehen“, mehr „mit dem Motor arbeiten“.

Ergonomie und Sitzgefühl: Komfort im Alltag vs. Stil und Haltung

Bei der Ergonomie entscheidet sich schnell, welches Motorrad besser zu den eigenen Gewohnheiten passt. Der CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu ermöglichen. Die Sitzposition und die Gesamthaltung sind so gewählt, dass sich das Motorrad nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ anfühlt. Das ist besonders relevant, wenn häufig Touren geplant sind oder wenn der Alltag bereits genug fordert.

Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf eine klassische Motorrad-Haltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn man genau diesen Stil mag und gerne „aufrecht“ fährt. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Vorlieben weniger neutral wirken als bei einem stärker tourorientierten Konzept. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Haltung oft als stimmig empfinden. Für lange Autobahn- oder Dauerfahrten kann die Frage nach Komfort stärker in den Vordergrund rücken.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl

Beim CF Moto 800 MT Explore liegt der Schwerpunkt spürbar auf einem ausgewogenen Fahrverhalten. Das Motorrad soll sich auf wechselndem Untergrund stabil anfühlen und dabei nicht unnötig nervös wirken. In der Praxis zeigt sich das vor allem dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder wechselnde Beläge werden eher als „normal“ behandelt, statt das Motorrad aus dem Konzept zu bringen.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher im harmonischen Zusammenspiel aus Motor, Rahmengefühl und dem typischen Retro-Handling aus. Das Motorrad kann sehr direkt wirken, was Kurvenfahrten zu einem „bewussten“ Erlebnis macht. Gleichzeitig hängt das Fahrgefühl stärker vom eigenen Stil ab: Wer gerne flüssig und mit Gefühl fährt, wird das Handling oft als besonders stimmig wahrnehmen. Wer dagegen sehr sportlich und aggressiv unterwegs ist, könnte sich bei bestimmten Manövern mehr Reserven wünschen.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem, wie fein sich das Tempo dosieren lässt. Der CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, in Alltagssituationen schnell und berechenbar zu reagieren. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn auf Landstraßen der Verkehr und die Kurvenlage ständig wechseln.

Die Kawasaki W 800 kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist oft etwas „gefühlbetonter“. Das bedeutet: Die Bremsleistung ist nicht nur eine Frage von Kraft, sondern auch davon, wie sich der Druckpunkt und das Ansprechverhalten anfühlen. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, wird das als Vorteil sehen. Wer hingegen möglichst maximalen Komfort bei jeder Situation sucht, könnte beim Explore-Konzept schneller das Gefühl haben, dass es „einfach immer passt“.

Ausstattung und Reise-Feeling: Explore-Paket vs. Retro-Reduktion

Ein großer Unterschied liegt in der Erwartungshaltung, die beide Motorräder mitbringen. Der CF Moto 800 MT Explore ist stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Reisegerät wahrgenommen wird: Schutz vor Wind, praktische Details und das Gefühl, dass man auch mit Gepäck oder für längere Strecken gut unterwegs sein kann.

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Das ist nicht automatisch ein Nachteil. Viele Fahrer mögen genau diese Klarheit, weil das Motorrad weniger „technisch“ wirkt und mehr „klassisch“. Allerdings kann das bedeuten, dass man für bestimmte Reise-Setups eher selbst nachrüstet oder stärker plant, was man wirklich braucht.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Sichtbarkeit und Wendigkeit

Im Alltag zählt, wie unkompliziert sich ein Motorrad bewegen lässt. Der CF Moto 800 MT Explore punktet vor allem dort, wo häufiges Anfahren, Rangieren und das ständige Wechseln zwischen Tempo und Verkehrslage passiert. Das Motorrad wirkt in solchen Situationen eher „handlich“ im Sinne von: es lässt sich gut kontrollieren und vermittelt Ruhe.

Die Kawasaki W 800 kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen, vor allem wegen des Motorcharakters und der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Wer gerne langsam rollt, den Sound genießt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird hier schnell zufrieden sein. Wer dagegen möglichst schnell und effizient durch den Verkehr möchte, könnte beim Retro-Konzept etwas stärker auf den eigenen Fahrstil angewiesen sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

CF Moto 800 MT Explore – Stärken

  • Vielseitiger Tourenansatz: fühlt sich auf unterschiedlichen Streckenstilen stimmig an.
  • Alltagstaugliche Abstimmung: berechenbar bei wechselnden Bedingungen.
  • Reise-Feeling: wirkt wie ein Motorrad, das man für längere Fahrten „einfach nutzen“ möchte.

CF Moto 800 MT Explore – Schwächen

  • Charakter weniger „retro“: wer genau diesen klassischen Stil sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
  • Fokus auf Funktion: weniger „reduzierte“ Erlebniswirkung als bei der W 800.

Kawasaki W 800 – Stärken

  • Starker Retro-Charakter: Motorgefühl und Stil passen zusammen.
  • Gefühlbetontes Fahrverhalten: macht Kurven und Landstraßen oft besonders „lebendig“.
  • Motorrad-Feeling: wirkt wie ein Klassiker, den man gerne fährt.

Kawasaki W 800 – Schwächen

  • Komfortanspruch je nach Nutzung: für sehr lange Strecken kann der Fokus auf Stil stärker spürbar werden.
  • Reise-Setup oft individueller: für maximale Vielseitigkeit kann Nachrüstung sinnvoll sein.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, was im Fahralltag Priorität hat. Der CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das möglichst viele Situationen abdeckt: kurze Wege, spontane Touren und längere Fahrten sollen sich ohne großes Umdenken anfühlen. Wer Wert auf ein ausgewogenes Gesamtpaket legt – mit Reise-Feeling, berechenbarem Handling und einem Motor, der im Alltag souverän wirkt – findet hier eine starke Wahl.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf dem klassischen Motorrad-Erlebnis liegt: Stil, Sound und ein Motorcharakter, der das Fahren spürbar „rhythmisch“ macht. Wer gerne Landstraßen fährt, das Motorrad als Hobby betrachtet und sich an einem Retro-Konzept erfreut, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich mehr Zufriedenheit spüren als mit einem stärker funktional ausgerichteten Modell.

Fazit:

Der CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag ebenso überzeugt wie auf längeren Touren. Die Stärken liegen im ausgewogenen Fahrgefühl, der berechenbaren Abstimmung und dem klaren Reisegedanken, der das Motorrad als „Allrounder“ wirken lässt. Die Kawasaki W 800 punktet vor allem dort, wo Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen: Retro-Charakter, ein sehr eigenes Motorgefühl und ein Handling, das Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Wer Komfort und Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsätze priorisiert, landet eher beim Explore. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Klassiker anfühlt und das Fahren stärker zelebriert, trifft mit der W 800 die passendere Entscheidung.

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