UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
Weiter zum Testbericht
Es lebe der Sport!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki Z 1000 SX: Vergleich für Alltag, Tour und Langstrecke

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, wird der Unterschied oft erst auf der Straße klar. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Kawasaki Z 1000 SX. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Runden: Alltagstauglichkeit, Komfort bei längeren Strecken und ein Fahrgefühl, das nicht nach wenigen Kilometern langweilig wird. Gleichzeitig verfolgen die Bikes unterschiedliche Konzepte. Während die CF Moto 800 MT Explore mit einem eher reisefreundlichen, leicht abenteuerlichen Ansatz punktet, setzt die Kawasaki Z 1000 SX stärker auf sportliche Dynamik und eine Ausstattung, die auf der Autobahn besonders zur Geltung kommt.

Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Feeling vs. sportliche Touring-Performance

CF Moto 800 MT Explore: der pragmatische Reise-Allrounder

Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für Pendeln, für Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen Komfort und Übersicht zählen. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motor, Ergonomie und einer Ausstattung, die das Motorrad alltagstauglich macht. Das Bike ist dabei nicht nur für die Straße gedacht, sondern fühlt sich auch auf weniger perfekten Strecken wohl.

Kawasaki Z 1000 SX: Touring mit sportlichem Anspruch

Die Kawasaki Z 1000 SX steht für eine andere Art von Touring: mehr „Biss“ in der Fahrdynamik, ein spürbar sportlicherer Charakter und eine Ausrichtung, die besonders bei zügigem Fahren und auf Autobahnabschnitten überzeugt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, aber trotzdem Wert auf Komfort und eine gute Ausstattung legen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell: Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Fahrstil aus. Das macht sie angenehm, wenn der Verkehr dichter ist oder wenn die Strecke abwechslungsreich wird. Die Kawasaki Z 1000 SX hingegen bringt mehr „Sport“-Vibe ins Spiel. Sie fühlt sich bei zügiger Gangart lebendiger an und belohnt dynamisches Fahren mit einem deutlich direkteren Ansprechverhalten.

Stärken der CF Moto: harmonisches Zusammenspiel für Alltag und Tour, gut kontrollierbar im Alltagstempo, angenehmes Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Schwächen im Vergleich: wer konsequent sportlich fahren möchte, spürt schneller, dass die Kawasaki mehr Reserven und mehr „Druck“ in der Fahrdynamik bietet.

Stärken der Kawasaki: sportlicheres Fahrgefühl, mehr Dynamik bei zügigem Tempo, souveränes Gefühl auf schnellen Strecken. Schwächen im Vergleich: im Stadtverkehr kann der Fokus auf Performance weniger „entspannt“ wirken, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind für längere Strecken ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt so, als sei sie auf ein komfortables, kontrolliertes Fahren getrimmt. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Tour länger dauert und der Körper nicht ständig „mitarbeiten“ soll.

Die Kawasaki Z 1000 SX legt den Schwerpunkt stärker auf sportliche Stabilität und ein präzises Ansprechverhalten. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo fühlt sie sich oft „aufgeräumter“ an, während die CF Moto eher den Eindruck vermittelt, dass sie für viele Situationen eine gute Balance aus Komfort und Kontrolle bietet.

Stärken der CF Moto: angenehmes Handling bei wechselnden Untergründen, entspannteres Fahrgefühl über längere Zeit. Schwächen im Vergleich: wer sehr sportlich fährt und maximale Kurvendynamik sucht, wird bei der Kawasaki eher das „mehr“ spüren.

Stärken der Kawasaki: sportlicheres Kurvengefühl, mehr Direktheit bei zügigem Fahren. Schwächen im Vergleich: bei sehr gemütlichem Tempo oder auf holprigen Strecken kann der Charakter weniger „tourig entspannt“ wirken als bei der CF Moto.

Ergonomie und Sitzkomfort: Wer sitzt entspannter?

Bei Touring-Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 200 Kilometern noch Lust auf weitere 200 hat. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das auf eine praktische Sitzposition und Alltagstauglichkeit setzt. Das hilft besonders, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Abschnitten.

Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls Touring-Komfort, wirkt aber stärker auf „Fahren mit Tempo“ ausgelegt. Das kann bedeuten, dass die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, bei sportlicherem Fahren besonders gut harmonieren. Wer häufig lange Strecken mit konstantem Tempo fährt, wird das schnell zu schätzen wissen.

Stärken der CF Moto: entspannter Einstieg in den Tourenalltag, gute Passform für viele Fahrertypen. Schwächen im Vergleich: wer sehr lange Autobahnabschnitte bevorzugt, könnte bei der Kawasaki den besseren „Langstrecken-Flow“ spüren.

Stärken der Kawasaki: komfortorientiert bei zügigem Tempo, gutes Gefühl für lange Fahrten. Schwächen im Vergleich: wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, empfindet den sportlicheren Charakter manchmal als weniger „easy“.

Windschutz und Alltag: Wie gut schützt das Motorrad?

Gerade auf längeren Strecken ist Windschutz mehr als nur Komfort – er beeinflusst Konzentration und Ermüdung. Die CF Moto 800 MT Explore ist so ausgelegt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Der Windschutz wirkt dabei eher als „funktionales Touring-Element“.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten aus. Der Windschutz und die Gesamtverkleidung sorgen dafür, dass man sich auf der Autobahn weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Das macht die Kawasaki für viele Fahrerinnen und Fahrer zur klaren Wahl, wenn Langstrecke ein Hauptthema ist.

Stärken der CF Moto: alltagstauglicher Windschutz, angenehm bei gemischten Strecken. Schwächen im Vergleich: bei sehr hohen Geschwindigkeiten kann die Kawasaki den besseren Touring-Komfort bieten.

Stärken der Kawasaki: spürbar besserer Langstreckenkomfort bei Tempo, weniger Ermüdung. Schwächen im Vergleich: im Stadtverkehr ist der Touring-Fokus nicht immer der größte Vorteil.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich

Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, weil sie nicht nur „Features“ liefert, sondern das Fahrgefühl beeinflusst. Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine moderne Basis, die sich in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad wirkt dabei so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, das Fahren unkompliziert zu machen.

Die Kawasaki Z 1000 SX setzt ebenfalls auf moderne Systeme, die besonders bei wechselnden Bedingungen und bei zügiger Fahrweise helfen können. Gerade wenn man gern „mit Gefühl“ fährt, aber trotzdem Sicherheit und Stabilität möchte, kann die Kawasaki hier Vorteile ausspielen.

Stärken der CF Moto: unkomplizierte Bedienung, Elektronik als Unterstützung im Alltag. Schwächen im Vergleich: wer maximale Assistenz und ein sehr „touring-orientiertes“ Gesamtpaket sucht, wird bei der Kawasaki eher fündig.

Stärken der Kawasaki: stärkerer Fokus auf moderne Touring-Unterstützung, besonders bei dynamischer Fahrweise. Schwächen im Vergleich: wer bewusst minimalistisch fahren möchte, empfindet die Kawasaki-Elektronik eventuell als „zu viel des Guten“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zählt vor allem eines: gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Die CF Moto 800 MT Explore vermittelt beim Verzögern ein solides, gut dosierbares Setup. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig in Situationen bremst, in denen man nicht immer „voll“ bremsen will.

Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt in der Bremsperformance oft noch einen Tick souveräner, vor allem wenn man sportlicher fährt oder aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Das kann auf langen Strecken ein echter Sicherheitsgewinn sein, weil man sich auf das Ansprechverhalten verlassen möchte.

Stärken der CF Moto: gut dosierbar, alltagstaugliches Bremsgefühl. Schwächen im Vergleich: wer sehr sportlich bremst und maximale Reserven sucht, wird die Kawasaki als stärker wahrnehmen.

Stärken der Kawasaki: souverän bei sportlicherem Tempo, mehr „Vertrauen“ bei harten Verzögerungen. Schwächen im Vergleich: im gemütlichen Fahrmodus ist der Unterschied weniger relevant.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

CF Moto 800 MT Explore: die passende Wahl für vielseitige Touren

Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich nicht auf eine einzige Disziplin festlegt. Wer gern gemischt fährt – Stadt, Landstraße, gelegentlich auch schlechtere Straßen – und dabei ein ausgewogenes, komfortorientiertes Gesamtpaket möchte, trifft mit der CF Moto oft genau den richtigen Ton. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig an „Setup“ oder „Grenzen“ zu denken.

Kawasaki Z 1000 SX: die Wahl für sportliche Langstrecken

Die Kawasaki Z 1000 SX passt besonders gut, wenn Langstrecke und zügiges Fahren im Vordergrund stehen. Wer Autobahnabschnitte liebt, gern dynamisch unterwegs ist und dabei trotzdem Touring-Komfort erwartet, bekommt hier ein Motorrad, das den sportlichen Anspruch mit einer tourentauglichen Ausrichtung verbindet. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mehr“ wollen – beim Antrieb, beim Fahrgefühl und beim Tempo – ist die Kawasaki häufig die bessere Wahl.

Fazit:

Die CF Moto 800 MT Explore ist der vielseitige Reise-Allrounder für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne sich auf eine einzige Fahrart festzulegen. Ihr Charakter wirkt ausgewogen: komfortorientiert, gut kontrollierbar und angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Die Kawasaki Z 1000 SX hingegen spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Tempo und Langstrecke zählen. Sie vermittelt ein sportlicheres Fahrgefühl, bietet spürbar mehr Dynamik und kann auf schnellen Strecken mit ihrem Touring-Fokus überzeugen.

Wer eher entspannt plant, flexibel fährt und auch mal andere Strecken als nur die perfekte Straße nimmt, liegt mit der CF Moto oft richtig. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das bei Dynamik und Autobahnkomfort besonders glänzt, findet in der Kawasaki die passendere Wahl.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙