| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki Z 650 S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die CF Moto 800 MT Explore ist auf Vielseitigkeit und Touren ausgelegt, während die Kawasaki Z 650 S klar als straßenorientierte Allround-Maschine positioniert ist. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die im Alltag Spaß wollen und gleichzeitig nicht nur auf eine einzige Fahrart festgelegt sein möchten. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut ist die Ergonomie und welche Rolle spielen Ausstattung und Bremsanlage im Alltag?
Grundidee im Vergleich: Tourenfokus vs. Street-Charakter
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken nutzt: mit einer aufrechte(n) Sitzposition, einem klaren Reiseanspruch und einer Auslegung, die auch auf unruhigerem Untergrund nicht sofort die Nerven verliert. Die Kawasaki Z 650 S dagegen setzt auf den typischen Street-Ansatz: leicht zugänglich, agil im Stadtverkehr und mit einem Fahrgefühl, das auf Dynamik und unmittelbare Rückmeldung ausgelegt ist.
Beide Motorräder sind damit nicht nur „zwei Modelle“, sondern zwei Philosophien: MT Explore steht für „mehr Möglichkeiten“, Z 650 S für „mehr Direktheit“.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im Vergleich zeigt sich, dass die CF Moto 800 MT Explore den Fokus stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und entspannte Fahrt legt. Gerade bei längeren Strecken spielt das eine große Rolle: Der Motor wirkt so, als wäre er dafür gemacht, konstant zu arbeiten, ohne dass man ständig „nacharbeiten“ muss. Das macht sie attraktiv, wenn Pendeln und Touren gemischt werden.
Die Kawasaki Z 650 S bringt dagegen ein spürbar straßenbetontes Temperament mit. Der Motor fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn die Drehzahl genutzt wird und die Maschine aktiv bewegt werden soll. Für kurze Ausfahrten, Landstraßen und sportlichere Fahrweise ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „mitdenkt“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke bei gleichmäßigem Vortrieb und entspannterem Fahrrhythmus; Schwäche kann sein, dass der Street-Fokus mancher Fahrerinnen und Fahrer mehr „Biss“ erwartet.
- Kawasaki Z 650 S: Stärke bei direkterem Ansprechverhalten und straßenorientierter Dynamik; Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Tourenanspruch weniger im Vordergrund steht als bei der MT Explore.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied der Einsatzzwecke. Die CF Moto 800 MT Explore ist so abgestimmt, dass sie auch auf längeren Strecken und bei wechselndem Belag ruhig bleibt. Das hilft besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur aus glatten Landstraßen besteht, sondern auch aus schlechterem Asphalt oder längeren Autobahnabschnitten. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „nervös“ und eher auf Stabilität getrimmt.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. In der Stadt, beim schnellen Richtungswechsel oder in Kurven fühlt sie sich oft leichter an, weil das Fahrgefühl sehr unmittelbar ist. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv steuert, wird das als Vorteil sehen.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Die MT Explore punktet, wenn die Strecke länger wird und der Untergrund nicht immer perfekt ist. Die Z 650 S punktet, wenn häufiges Manövrieren, kurzes Beschleunigen und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsanlage ein zentraler Faktor, aber die Wirkung im Alltag unterscheidet sich durch das Zusammenspiel aus Bremse, Fahrwerk und Gewichtsbalance. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt beim Bremsen oft „gedämpfter“ und kontrollierter, was besonders auf längeren Fahrten und bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm ist. Die Kawasaki Z 650 S bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt jedoch stärker auf sportliche Dosierung ausgelegt – also dann besonders gut, wenn zügig gefahren und die Verzögerung fein dosiert werden soll.
Wichtig ist: In beiden Fällen ist das Ziel, dass das Motorrad berechenbar bleibt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem klaren Druckpunkt und guter Dosierbarkeit. Wer Touren fährt, profitiert zusätzlich von Stabilität und gleichbleibender Wirkung über längere Zeit.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort oder Sportlichkeit?
Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf eine Sitzposition, die eher auf längere Strecken ausgelegt ist. Das hilft, wenn der Rücken nicht nach kurzer Zeit „arbeitet“ und die Arme nicht permanent gegen eine zu sportliche Haltung ankämpfen müssen. Gerade bei Pendelstrecken mit wechselndem Tempo ist das ein echter Pluspunkt.
Die Kawasaki Z 650 S wirkt dagegen sportlicher und straßenorientierter. Das kann sich positiv anfühlen, wenn die Maschine „bereit“ sein soll, sobald die Straße Kurven zeigt. Gleichzeitig kann eine sportlichere Haltung bei sehr langen Fahrten schneller als anstrengend empfunden werden – je nach Körpergröße und Fahrstil.
Für wen welche Haltung besser passt
- MT Explore: eher passend, wenn längere Strecken, wechselnde Untergründe und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.
- Z 650 S: eher passend, wenn kurze bis mittlere Strecken, dynamisches Fahren und eine straßennahe Sitzhaltung bevorzugt werden.
Ausstattung im Vergleich: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, was im Alltag den Unterschied macht. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gedacht ist: praktische Details, die das Fahren auf längeren Strecken angenehmer machen, und ein Gesamtpaket, das sich wie „Reisebereit“ anfühlt. Dazu passt auch der Eindruck, dass die Maschine für unterschiedliche Situationen gemacht ist – vom Feierabend-Trip bis zur längeren Runde.
Die Kawasaki Z 650 S setzt stärker auf den Street-Look und eine Ausstattung, die den Fokus auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge genutzt wird.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke bei tourenorientierten Details und dem „Allround-Reisegefühl“; Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrer den zusätzlichen Reise-Charakter braucht.
- Kawasaki Z 650 S: Stärke bei streettypischer Ausrichtung und einem Paket, das schnell Spaß macht; Schwäche kann sein, dass der Tourenkomfort nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der MT Explore.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kaufentscheidung jenseits der Daten
Auch wenn technische Daten wichtig sind, entscheidet im Alltag oft das Gesamtpaket: Wartungsfreundlichkeit, Verfügbarkeit von Teilen, Service-Erfahrung und die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die CF Moto 800 MT Explore kann besonders interessant sein, wenn ein modernes, vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Touren und Alltag gut verbindet. Die Kawasaki Z 650 S kann besonders attraktiv sein, wenn ein bewährter Street-Ansatz gewünscht ist und das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren auf der Straße genutzt wird.
Gerade bei einem Vergleich wie diesem lohnt es sich, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen, sondern auch darauf, wie sich das Motorrad bei typischen Strecken anfühlt: Wie schnell ist man „drin“? Wie entspannt ist die Haltung nach einer Stunde? Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen?
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und gleichzeitig für längere Touren ausgelegt ist. Der Motorcharakter wirkt auf gleichmäßigen Vortrieb, das Fahrwerk zielt stärker auf Stabilität und Komfort, und die Gesamtanmutung passt zu „mehr Möglichkeiten“ – besonders, wenn Strecken variieren und man nicht immer nur auf perfektem Asphalt fährt.
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt. Das Handling wirkt agiler, das Fahrgefühl ist direkter und die Maschine macht besonders dann Freude, wenn Kurven, Beschleunigung und eine sportlichere Sitzhaltung im Vordergrund stehen. Wer vor allem Stadt, Landstraße und dynamische Ausfahrten plant, findet hier oft die passendere Mischung.
Kurz gesagt: MT Explore für vielseitige Touren und entspanntes Reisen, Z 650 S für Street-Feeling und dynamische Alltagsfahrten.