| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs KTM 125 Duke – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Einsatzprofil
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 800 MT Explore und die KTM 125 Duke, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine steht für mehr Alltagstauglichkeit mit Touring-Anmutung, die andere für puren Fahrspaß in der Stadt und ein sportliches Auftreten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag wirklich ein, wo liegen die Schwächen – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Charakter vs. City-Sport
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitige Straßenmaschine gedacht, die auch längere Strecken gut wegsteckt. Der Name „Explore“ passt zum Konzept: komfortableres Handling, aufgeräumte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern auch für den Alltag taugt.
Die KTM 125 Duke verfolgt dagegen einen klaren Fokus: leicht, agil und sportlich. Die Duke ist darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr schnell und unkompliziert zu bewegen. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Werkzeug“ für den Alltag anfühlt, findet hier eine passende Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf mehr Hubraum und damit auf einen souveränen Vortrieb über verschiedene Drehzahlbereiche. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn nicht ständig „gedreht“ werden soll: Anfahren, Beschleunigen im Alltag und entspanntes Fahren profitieren von einem Motor, der nicht nur bei hohen Drehzahlen Spaß macht.
Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf Dynamik im städtischen Rhythmus ausgelegt. Gerade im Stop-and-Go-Verkehr und bei kurzen Beschleunigungen spielt die Duke ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl wirkt direkter und „spritziger“, allerdings ist man im Vergleich zur größeren Maschine häufiger im Bereich, in dem man die Leistung aktiv abrufen muss.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Vorteil bei gleichmäßigem Vortrieb und entspanntem Tempo auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einer reinen City-Maschine.
- KTM 125 Duke: Vorteil bei Agilität und sportlicher Reaktion, besonders im urbanen Umfeld. Schwäche kann sein, dass längere Autobahn- oder Überlandabschnitte mehr „Arbeit“ bedeuten, weil man den Motor stärker nutzen muss.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf eine Sitzposition, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, Wochenendtouren oder gemischte Strecken anstehen. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „um Positionen ringen“ muss.
Die KTM 125 Duke setzt eher auf eine sportliche, kompakte Haltung. Das sorgt für ein direktes Fahrgefühl und unterstützt die Agilität. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-Go den Komfort stärker beeinflussen als bei einer tourenorientierten Maschine.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig kurze Wege fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die Duke als angenehm „handlich“ empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder einfach eine entspanntere Grundhaltung bevorzugt, findet in der CF Moto 800 MT Explore oft den besseren Kompromiss.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen durch den Verkehr bewegen
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders klar. Die KTM 125 Duke wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel und ein agiles Durchkommen. In engen Straßen, bei Ausweichmanövern oder wenn es schnell gehen muss, spielt die Duke ihre Stärken aus.
Die CF Moto 800 MT Explore bringt dagegen mehr „Stabilität“ im Gesamtgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie träge ist – aber sie fühlt sich eher wie eine Maschine an, die auch bei wechselnden Streckenbedingungen souverän bleibt. Auf längeren Strecken und bei höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten kann das als Vorteil empfunden werden.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- CF Moto 800 MT Explore: Vorteil bei ruhigerem Fahrgefühl und mehr Gelassenheit auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen „City-Agilität“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht.
- KTM 125 Duke: Vorteil bei Wendigkeit und direktem Feedback. Schwäche kann sein, dass Komfort und Ruhe auf sehr langen Fahrten nicht ganz so im Fokus stehen.
Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt vor allem, dass das Motorrad in kritischen Situationen berechenbar bleibt. Beide Modelle sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten moderne Sicherheitsansätze, die das Fahren im Verkehr entspannter machen. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelnes Detail als das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Stabilität und Kontrolle.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dabei wie die Maschine, die Sicherheit und Komfort stärker als Gesamtpaket priorisiert. Die KTM 125 Duke punktet dagegen mit einem sportlichen, direkten Fahr- und Bremsgefühl, das in der Stadt besonders schnell Vertrauen aufbaut.
Alltag, Kosten und Nutzung: Welche Maschine „passt“ zur Lebensrealität
Ein Vergleich ist nur dann sinnvoll, wenn er zur Nutzung passt. Die CF Moto 800 MT Explore eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für die Stadt taugt, sondern auch für Touren, längere Wochenendausflüge oder gemischte Strecken. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf einen runden Gesamtkomfort legt, wird hier eher fündig.
Die KTM 125 Duke ist ideal für Menschen, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, kurze Strecken fahren und dabei gern sportlich unterwegs sind. Sie ist ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt: schnell da, schnell weg, ohne großes „Setup“.
Stärken und Schwächen im Nutzungskontext
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken bei Vielseitigkeit, Touren-Feeling und entspannterem Fahren. Schwächen liegen eher im weniger „ultrakompakten“ Charakter für rein urbane Einsätze.
- KTM 125 Duke: Stärken bei Agilität, sportlicher Optik und dem schnellen Stadtgefühl. Schwächen zeigen sich eher bei sehr langen Strecken, wenn Komfort und gleichmäßiges Tempo wichtiger werden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Frage lässt sich am besten über das Einsatzprofil beantworten. Die CF Moto 800 MT Explore ist die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig für längere Fahrten ausgelegt ist. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch gern unterwegs sind – mit mehr Ruhe im Fahrgefühl und einem Konzept, das Touren mitdenkt.
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Stadt, Pendeln und sportlicher Fahrdynamik liegt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern schnell reagiert und ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, trifft mit der Duke eine sehr stimmige Entscheidung.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist für alle die überzeugender, die ein vielseitiges Straßenmotorrad suchen: Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, gemischte Routen und ein insgesamt entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Der Motorcharakter wirkt souverän, die Ergonomie unterstützt Komfort, und das Gesamtpaket fühlt sich eher nach „Allround-Tourer“ an.
Die KTM 125 Duke gewinnt dagegen dort, wo Agilität und sportliche Direktheit zählen. In der Stadt, auf kurzen Wegen und bei häufigen Beschleunigungen wirkt sie besonders lebendig und macht genau dann am meisten Spaß, wenn das Motorrad schnell reagieren soll. Wer vor allem urban fährt und ein leichtes, dynamisches Motorrad bevorzugt, findet in der Duke die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Explore für mehr Komfort und Vielseitigkeit, Duke für maximale City-Dynamik.