| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CFmoto 800 MT Explore vs KTM 690 Enduro R: Vergleich für Straße, Schotter und echte Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Enduro“ klingen, dahinter aber unterschiedliche Philosophien stecken, lohnt sich ein genauer Blick. Der CFmoto 800 MT Explore zielt klar auf ein vielseitiges Adventure-Erlebnis: komfortabler, alltagstauglicher und auf längere Strecken ausgelegt. Die KTM 690 Enduro R dagegen steht für das leichte, wendige Enduro-Gefühl – mit Fokus auf Agilität, Direktheit und viel Spaß im Gelände. Genau hier beginnt der Vergleich: Welche Stärken passen besser zum eigenen Fahrstil, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee: Adventure-Universalität vs. Enduro-Agilität
Der CFmoto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Wochenendtrip nutzt, sondern auch für den Alltag und längere Touren. Die Ausrichtung ist erkennbar: Komfort und Alltagstauglichkeit stehen im Vordergrund, ohne den Offroad-Anspruch komplett zu verlieren. Das macht ihn besonders interessant, wenn Streckenmix der Normalfall ist – also Stadt, Landstraße und gelegentlich Schotter.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen stärker auf das „Fahren mit Gefühl“ getrimmt. Sie fühlt sich leichter und unmittelbarer an, was gerade auf kurvigen Strecken und im Gelände Vorteile bringt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Offroad-Momente sieht, findet hier eine sehr direkte Basis.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Der CFmoto 800 MT Explore bietet tendenziell eine gleichmäßigere, tourentaugliche Art der Leistungsentfaltung. Das hilft vor allem dann, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern entspannt durch den Verkehr rollt oder auf längeren Abschnitten konstant unterwegs ist. Der Vorteil: weniger „Arbeit“ im Kopf, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus.
Die KTM 690 Enduro R spielt dagegen stärker die Karte der Direktheit. Das Ansprechverhalten wirkt oft lebendiger, und das Motorrad lädt dazu ein, Gasbefehle präzise umzusetzen. Das ist ein Plus, wenn man gerne sportlich fährt oder im Gelände die Traktion fein dosiert. Gleichzeitig kann genau diese Unmittelbarkeit im Alltag manchmal „präsenter“ sein als bei einem stärker auf Komfort ausgelegten Setup.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit?
Beim CFmoto 800 MT Explore steht die Balance zwischen Komfort und Kontrolle im Vordergrund. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen fühlt sich das Motorrad typischerweise ruhiger an. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur kurze Offroad-Abschnitte fährt, sondern auch längere Passagen auf schlechten Straßen oder Schotter. Die Stärke liegt in der gutmütigen Abstimmung: Das Motorrad bleibt berechenbar, statt ständig „zu verlangen“.
Die KTM 690 Enduro R punktet vor allem mit Wendigkeit. In engen Kurven, bei Richtungswechseln und auf unebenem Untergrund wirkt sie oft agiler. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man gerne aktiv fährt oder im Gelände schnelle Entscheidungen trifft. Die Schwäche kann darin liegen, dass ein sehr sportliches, leichtes Enduro-Feeling nicht jedem Komfortbedürfnis entspricht – gerade auf langen Autobahn- oder Landstraßenabschnitten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt bequemer, wer fährt aktiver?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Der CFmoto 800 MT Explore ist tendenziell auf eine ergonomische Allround-Nutzung ausgelegt. Das hilft, wenn man häufig unterwegs ist, Gepäck plant oder einfach eine entspanntere Haltung bevorzugt. Gerade bei längeren Touren macht sich das positiv bemerkbar: weniger „Daueranspannung“, mehr Fahrspaß über Stunden.
Die KTM 690 Enduro R wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Die Haltung unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man sich im Gelände und in schnellen Passagen stärker einbringt. Das ist ein Plus für Offroad-Fans. Wer aber sehr lange Strecken am Stück fährt und dabei maximalen Komfort sucht, könnte den Adventure-Ansatz des CFmoto als angenehmer empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder müssen in unterschiedlichen Szenarien überzeugen: auf der Straße, beim Bremsen in Kurven und auf rutschigem Untergrund. Der CFmoto 800 MT Explore spielt hier häufig seine Stärke aus, indem er ein ausgewogenes Gefühl vermittelt. Das hilft im Alltag, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist, sondern kontrolliert fährt.
Die KTM 690 Enduro R kann beim Bremsen und der Stabilität vor allem dann überzeugen, wenn man das Motorrad sportlich bewegt. Die direkte Rückmeldung unterstützt ein präzises Dosieren. Im Gelände ist das ein Vorteil, weil man schneller auf wechselnde Haftung reagieren kann. Die Kehrseite: Wer eher „smooth“ und entspannt fährt, kann die KTM als etwas fordernder wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Komfort oder Fokus auf das Wesentliche?
Elektronik kann den Unterschied zwischen „einfach fahren“ und „ständig nachdenken“ machen. Der CFmoto 800 MT Explore ist in der Regel stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Das bedeutet: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Motorrad in verschiedenen Situationen gut beherrschbar machen. Das ist besonders praktisch, wenn man unterschiedliche Untergründe fährt oder nicht jedes Mal die gleiche Einstellung wählt.
Die KTM 690 Enduro R setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber in der Grundstimmung eher „enduro-orientiert“. Das kann bedeuten, dass die Elektronik zwar unterstützt, aber der Charakter des Motorrads weiterhin stark vom Fahrerlebnis geprägt ist. Für viele Offroad-Fahrer ist das genau richtig: weniger „Filter“, mehr direkte Verbindung.
Reisetauglichkeit: Alltag, Gepäck und lange Strecken
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Der CFmoto 800 MT Explore ist klar im Vorteil, wenn es um Reisetauglichkeit geht. Die Ausrichtung auf längere Touren zeigt sich typischerweise in der Gesamtergonomie, im Komfortgefühl und in der Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Wer regelmäßig aufbrechen will – auch mit Gepäck – findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 690 Enduro R kann natürlich auch für längere Strecken genutzt werden, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „mit Plan“ einsetzt: Man fährt los, um zu erleben – und nicht nur, um Kilometer zu sammeln. Für kurze bis mittlere Touren mit Offroad-Anteil ist sie oft die spannendere Wahl. Für sehr lange Autobahnphasen kann der Adventure-Ansatz des CFmoto die angenehmere Option sein.
Offroad-Eignung: Schotter-Rhythmus oder echtes Gelände?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Schotter und Offroad-Momente gedacht. Der CFmoto 800 MT Explore wirkt dabei wie die Wahl für „Offroad light bis mittel“: genug Reserven, um Spaß zu haben, aber mit einem Setup, das auf Alltag und Touren optimiert ist. Das ist ideal, wenn Offroad ein Teil der Reise ist – etwa Feldwege, Waldabschnitte oder unbefestigte Strecken.
Die KTM 690 Enduro R ist stärker auf das echte Enduro-Gefühl ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, im Gelände aktiver zu fahren, Linien zu suchen und das Bike als Partner für anspruchsvollere Abschnitte zu nutzen. Wer regelmäßig im Gelände unterwegs ist oder gezielt Enduro-Training plant, wird den Charakter der KTM oft als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CFmoto 800 MT Explore – Stärken
- Touren- und alltagstauglicher Charakter mit Fokus auf Komfort und entspannterem Fahrgefühl
- Gute Balance für gemischte Strecken: Straße, Landstraße und Schotter
- Typisch ausgewogene Abstimmung, die das Motorrad berechenbar macht
CFmoto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Wer maximal „Enduro-Agilität“ sucht, könnte den Charakter weniger kompromisslos finden
- Im sehr sportlichen Gelände-Tempo kann die Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einer reinen Enduro
KTM 690 Enduro R – Stärken
- Sehr direktes, agiles Fahrgefühl – ideal für dynamische Kurven und Offroad-Momente
- Starker Enduro-Charakter mit Fokus auf Fahrerinput und präzises Dosieren
- Unterstützung durch Elektronik, ohne den Grundcharakter zu „verkleiden“
KTM 690 Enduro R – mögliche Schwächen
- Für lange, komfortorientierte Strecken kann der Adventure-Ansatz des CFmoto angenehmer sein
- Das direkte Fahrgefühl verlangt je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der CFmoto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn der Alltag und längere Touren einen großen Anteil haben und Offroad eher als Abwechslung oder als Teil der Route gedacht ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf unterschiedlichen Untergründen souverän anfühlt, dabei aber nicht ständig „eingestellt“ oder „erarbeitet“ werden muss, trifft mit dem CFmoto häufig eine sehr stimmige Wahl.
Die KTM 690 Enduro R passt dagegen besser zu Fahrern, die das Enduro-Gefühl priorisieren: leicht, agil, direkt und mit viel Spaß bei wechselnder Traktion. Wer regelmäßig im Gelände unterwegs ist, gerne aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für Offroad-Action sieht, wird die KTM als besonders passend empfinden.
Fazit:
Der CFmoto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen: komfortabler im Alltag, stimmig auf längere Strecken und mit einer ruhigen, berechenbaren Art für Straße und Schotter. Wer Touren plant, Gepäck nicht ausschließt und Offroad als Teil der Reise versteht, bekommt hier ein sehr rundes Gesamtpaket.
Die KTM 690 Enduro R gewinnt dagegen, wenn das Motorrad vor allem im Enduro-Modus überzeugen soll: agil, direkt und mit viel Fahrspaß bei dynamischen Manövern und im Gelände. Wer das Motorrad aktiv bewegt, gerne präzise dosiert und Offroad als Hauptthema sieht, wird mit der KTM deutlich mehr „Enduro-Feeling“ erleben.
Kurz gesagt: Adventure-Universalität führt zum CFmoto, Enduro-Agilität zur KTM – und die beste Entscheidung hängt davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf Tourenkomfort oder auf kompromisslosem Fahrgefühl im Gelände liegt.