| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs KTM 690 SMC R: Vergleich für Straße, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen alltagstauglichen, reisefreudigen Ansatz mit Abenteuer-Vibe. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein kompromissloses Supermoto-Konzept: leicht, direkt und auf Agilität getrimmt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der Frage: Soll das Motorrad vor allem komfortabel und vielseitig sein – oder eher maximal dynamisch und spielerisch?
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. supermoto-typisch direkt
CF Moto 800 MT Explore – der vielseitige Allrounder
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag nutzt und bei Bedarf auch weitere Strecken mitnimmt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Sitzposition, Alltagstauglichkeit und einer Ausstattung, die das Motorrad nicht nur für die kurze Runde interessant macht. Gerade wer regelmäßig pendelt, aber am Wochenende auch längere Touren plant, findet hier einen klaren Vorteil.
KTM 690 SMC R – das Bike für Kurven und Adrenalin
Die KTM 690 SMC R ist dagegen stärker auf das Fahrgefühl ausgelegt, das man vor allem in engen Kurven und bei zügiger Fahrweise spürt. Das Supermoto-Konzept bringt eine sehr direkte Rückmeldung: Das Motorrad wirkt lebendig, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer Spaß daran hat, das Motorrad zu „spielen“, wird sich mit der KTM deutlich schneller warm fühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen souveränen, tourentauglichen Charakter: Der Motor soll nicht nur schnell sein, sondern auch gleichmäßig und angenehm nutzbar. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern entspannt durch den Verkehr rollt oder längere Strecken am Stück fährt.
Die KTM 690 SMC R setzt dagegen stärker auf das unmittelbare Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven heraus wirkt das Motorrad „wach“ und fördert eine sportliche Fahrweise. Das ist ein Plus für alle, die gerne zügig fahren und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen. Gleichzeitig kann dieser Charakter im Alltag je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen – weniger „entspanntes Gleiten“, mehr „aktiv fahren“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
CF Moto 800 MT Explore: ruhigeres Gesamtgefühl
Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen ein Motorrad nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert sein soll. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen wirkt das Fahrwerk tendenziell harmonisch: Das Motorrad bleibt gut in der Spur, vermittelt Vertrauen und unterstützt eine gleichmäßige Linie. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, ist das ein spürbarer Vorteil.
KTM 690 SMC R: präzise Lenkimpulse
Bei der KTM 690 SMC R steht das agile Handling im Vordergrund. Supermoto bedeutet: mehr Gefühl für den Untergrund, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrstil, der stark vom aktiven Mitlenken lebt. In schnellen Passagen und bei häufigem Kurvenwechsel zeigt die KTM, warum sie so beliebt ist: Sie macht Bewegungen leicht und belohnt eine dynamische Fahrweise. Wer dagegen vor allem lange Strecken komfortabel abspulen möchte, kann die KTM je nach Erwartung als „härter im Charakter“ empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber der Schwerpunkt liegt unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, dass Bremsmanöver planbar und stabil bleiben – besonders dann, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch alltagstauglich unterwegs ist. Die KTM 690 SMC R setzt hingegen stärker auf das schnelle, direkte Ansprechverhalten, das man beim sportlichen Fahren erwartet. Das kann in Kurven und beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die CF Moto punktet mit einem insgesamt „runderen“ Gefühl, während die KTM mit ihrer direkten Rückmeldung eher für Fahrerinnen und Fahrer gemacht ist, die bewusst sportlich unterwegs sind.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?
Die CF Moto 800 MT Explore bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für Menschen, die nach einer gewissen Zeit nicht nur auf den Spaß, sondern auch auf das „Durchhalten“ achten. Auch wenn man mal länger unterwegs ist oder häufiger stoppt, bleibt das Gesamtgefühl meist angenehm.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen deutlich sportlicher positioniert. Das ist ein Plus für dynamisches Fahren, weil die Haltung das aktive Fahren unterstützt. Wer jedoch häufig im Stadtverkehr steht oder lange Strecken am Stück fährt, kann die sportlichere Auslegung als weniger entspannend empfinden. Kurz gesagt: Die KTM belohnt sportliche Nutzung, die CF Moto eher die vielseitige Alltags- und Tourenrolle.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das moderne Unterstützung bietet, um das Fahren im Alltag komfortabler zu machen. Das kann besonders dann helfen, wenn die Bedingungen variieren oder man nicht immer im „Sportmodus“ unterwegs ist.
Die KTM 690 SMC R steht stärker für ein Motorrad, bei dem das Fahrerlebnis im Vordergrund steht. Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter bleibt klar: schnell reagieren, direkt fahren, Spaß haben. Wer gerne selbst dosiert und das Motorrad als „Werkzeug“ nutzt, wird das mögen. Wer hingegen maximale Assistenz in jeder Situation erwartet, findet bei der CF Moto tendenziell den entspannteren Ansatz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Für den Alltag ist die CF Moto 800 MT Explore im Vergleich die naheliegendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man ohne großen Aufwand in den Tagesablauf integrieren kann: Pendeln, kurze Wege, spontane Touren. Die Ausrichtung auf Vielseitigkeit zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur „eine Art Straße“ fährt.
Die KTM 690 SMC R ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Wege kurvig sind oder man das Motorrad bewusst sportlich bewegt. In der Stadt kann sie sich sehr lebendig anfühlen, aber sie ist weniger darauf ausgelegt, lange „entspannt“ zu cruisen. Wer Supermoto liebt, wird das als Teil des Charmes sehen – wer vor allem Komfort sucht, eher weniger.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 800 MT Explore
- Vielseitiger Charakter für Alltag und Touren
- Ruhigeres Gesamtgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Ergonomie, die eher auf längeres Fahren ausgelegt ist
- Alltagstauglichkeit durch einen insgesamt „runden“ Ansatz
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore
- Wer maximal supermoto-typische Agilität sucht, fühlt sich bei der KTM oft schneller „im Element“
- Der Fokus liegt stärker auf Vielseitigkeit als auf kompromissloser Sportlichkeit
Stärken der KTM 690 SMC R
- Sehr direktes Handling und schnelles Fahrgefühl
- Sportlicher Charakter für Kurven und dynamische Fahrweise
- Agilität durch das Supermoto-Konzept
- Hoher Spaßfaktor bei aktiver Fahrtechnik
Schwächen der KTM 690 SMC R
- Weniger „entspanntes“ Langstrecken-Gefühl im Vergleich zur CF Moto
- Sportlicher Fokus kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit erfordern
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 800 MT Explore und KTM 690 SMC R hängt stark davon ab, wie das Motorrad genutzt werden soll. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert, Touren angenehm macht und dabei nicht nur auf Tempo, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt, findet in der CF Moto die passendere Basis. Wer dagegen vor allem Kurven liebt, ein sehr direktes Fahrgefühl möchte und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, wird mit der KTM deutlich mehr Emotionen abrufen.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen. Der Charakter wirkt ausgeglichen, die Sitzposition und das Gesamtgefühl unterstützen längeres Fahren, und das Bike bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur am Wochenende, sondern regelmäßig genutzt wird, trifft mit der CF Moto meist die sinnvollere Entscheidung.
Die KTM 690 SMC R passt dagegen ideal, wenn Fahrspaß und Agilität im Vordergrund stehen. Das Handling ist direkt, das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht dynamische Fahrten besonders attraktiv. Wer Kurven liebt, gerne aktiv fährt und Supermoto-Feeling sucht, wird die KTM als deutlich „lebendiger“ erleben.
Kurz gesagt: Explore für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, SMC R für sportliche Direktheit und Kurvenspaß.