| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
CFmoto 800 MT Explore vs. Moto Guzzi V7 III – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, merkt schnell: Es geht nicht nur um Daten, sondern um den Charakter. Der CFmoto 800 MT Explore steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz – mit Fokus auf Tourentauglichkeit, Alltagstempo und einem Fahrgefühl, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die Moto Guzzi V7 III dagegen setzt auf klassischen Stil, einen markanten Motorcharakter und ein Fahrkonzept, das vor allem dort glänzt, wo entspanntes Fahren, gutes Gefühl und eine klare Identität zählen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – und zwar so, dass sich daraus eine echte Kaufentscheidung ableiten lässt. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen: von der Ausrichtung im Alltag bis hin zur Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für Touren, Stadtverkehr und Landstraßen eignet.
Grundidee: Vielseitigkeit vs. Charakter
Der CFmoto 800 MT Explore ist als Allrounder mit Reise-Ambitionen gedacht. Die Ausrichtung zielt darauf, dass das Motorrad nicht nur „irgendwie“ fährt, sondern sich als verlässlicher Begleiter für unterschiedliche Streckenprofile versteht. Genau das spiegelt sich auch in der Art wider, wie das Motorrad im Vergleich eingeordnet wird: Es wirkt wie ein Modell, das man gerne öfter nutzt – für Pendeln, Wochenendtouren und längere Ausfahrten.
Die Moto Guzzi V7 III verfolgt dagegen eine andere Philosophie: klassisches Cruiser-/Retro-Feeling mit eigenständigem Motorcharakter. Im Vergleich wird deutlich, dass dieses Motorrad nicht primär als „Werkzeug“ für jede Situation betrachtet wird, sondern als Maschine, die man bewusst fährt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Wert auf Stil, Ruhe im Fahrgefühl und eine unverwechselbare Art zu beschleunigen legen.
Motor & Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Der CFmoto 800 MT Explore wird im Vergleich als moderner Allrounder beschrieben, der sich gleichmäßig und planbar anfühlt. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahnabschnitten gewechselt wird. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei so, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Moto Guzzi V7 III punktet dagegen mit einem deutlich eigenständigeren Charakter. Im Vergleich wird sie eher als Motorrad wahrgenommen, das man spürt: Gasannahme, Rhythmus und das „Mitgehen“ des Motors sind Teil des Erlebnisses. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht nur transportiert, sondern ein Gefühl vermittelt. Gleichzeitig ist es genau diese Eigenart, die nicht jedem Fahrstil sofort entgegenkommt – wer maximale Neutralität und sportliche Direktheit sucht, wird sich eher beim CFmoto zuhause fühlen.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- CFmoto 800 MT Explore: Stärken liegen in der planbaren Alltagstauglichkeit und dem gleichmäßigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt als bei klassischen Konzepten.
- Moto Guzzi V7 III: Stärken liegen in der unverwechselbaren Motoridentität und dem entspannten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise stärker vom persönlichen Geschmack abhängt und nicht so „universell“ wirkt wie beim Allrounder.
Ergonomie & Sitzgefühl
Auch wenn beide Motorräder für unterschiedliche Zielgruppen gedacht sind, entscheidet die Ergonomie darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Der CFmoto 800 MT Explore wird im Vergleich als Modell beschrieben, das für längere Fahrten angenehm zu handhaben ist. Die Sitzposition wirkt dabei eher auf „Touren-Alltag“ ausgelegt: nicht zu extrem, aber so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Die Moto Guzzi V7 III setzt auf eine klassische Haltung, die zum Stil passt. Im Vergleich wird das als angenehm empfunden, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Ausfahrten genutzt wird. Wer viel dynamisch „um die Ecke“ fährt oder häufig sehr sportlich unterwegs ist, könnte die Ausrichtung als weniger kompromisslos empfinden als beim CFmoto. Dafür belohnt die V7 III mit einem Fahrgefühl, das sich stimmig anfühlt – besonders auf Landstraßen und bei gemütlichem Tempo.
Fahrwerk, Bremsen & Handling
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Der CFmoto 800 MT Explore wird im Vergleich als Motorrad beschrieben, das sich in vielen Situationen sicher und kontrolliert anfühlt. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig wechselnde Untergründe oder unterschiedliche Streckenprofile vorkommen. Auch im Alltag – etwa beim Rangieren oder bei häufigen Richtungswechseln – wirkt das Motorrad dadurch „einfacher“, weil es sich nicht sperrig anfühlt.
Die Moto Guzzi V7 III steht im Vergleich stärker für ein Motorrad, das man mit Gefühl fährt. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, ständig maximale Sportlichkeit zu liefern, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und Charakter zu bieten. In Kurven kann das sehr angenehm sein, solange das Tempo und die Fahrweise zur Philosophie passen.
Bremsen & Kontrolle
Im Vergleich wird deutlich, dass beide Motorräder auf ihre Art Kontrolle vermitteln. Der CFmoto 800 MT Explore wirkt dabei wie ein Modell, das in Alltagssituationen schnell Vertrauen aufbaut – besonders, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus abbremsen oder zügig reagieren muss. Die Moto Guzzi V7 III kann ebenfalls überzeugen, aber eher im Sinne von „ausgewogen“ statt „maximal aggressiv“. Wer sportliche Bremsperformance erwartet, sollte die Ausrichtung im Hinterkopf behalten.
Ausstattung & Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Frage, wie „bereit“ ein Motorrad für den Alltag wirkt. Der CFmoto 800 MT Explore wird als Modell wahrgenommen, das für Touren und wechselnde Anforderungen gut gerüstet ist. Dazu passt die generelle Ausrichtung: Es soll nicht nur am Wochenende Spaß machen, sondern auch im Alltag funktionieren. Das macht es besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „für schöne Tage“ genutzt wird.
Die Moto Guzzi V7 III punktet im Vergleich vor allem über das Gesamtgefühl: Stil, Fahrkultur und eine Ausstattung, die zum Konzept passt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht, wird hier eher glücklich. Wer hingegen maximale „Tour-Utility“ erwartet, könnte beim CFmoto schneller das Gefühl haben, dass es stärker auf praktische Vielseitigkeit ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen – direkt gegeneinander
CFmoto 800 MT Explore: Wo es besonders stark ist
- Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile.
- Alltagstauglichkeit: wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gern regelmäßig fährt.
- Tourenfokus: vermittelt ein Gefühl von „bereit sein“ für längere Strecken.
Moto Guzzi V7 III: Wo es besonders stark ist
- Charakter: Motor und Fahrgefühl sind deutlich eigenständig.
- Stil & Identität: macht das Motorrad zu einem Erlebnis, nicht nur zu einem Fortbewegungsmittel.
- Entspanntes Fahren: ideal, wenn Ruhe und Fahrkultur im Vordergrund stehen.
Typische Schwächen im Vergleich
- CFmoto 800 MT Explore: weniger „ikonisch“ im Gefühl als klassische Konzepte; wer genau diesen Retro-Charme sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Moto Guzzi V7 III: weniger universell für alle Einsatzzwecke; wer maximale Allround-Performance und kompromisslose Tourenfunktion erwartet, sollte genauer hinschauen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, welche Art von Motorrad gesucht wird. Der CFmoto 800 MT Explore ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das viele Situationen abdeckt: Stadt, Landstraße und Touren sollen sich gut anfühlen, ohne dass man ständig den Fahrstil anpassen muss. Wer ein Modell sucht, das sich als verlässlicher Begleiter etabliert, findet im CFmoto im Vergleich die stimmigere Wahl.
Die Moto Guzzi V7 III ist dagegen die bessere Option für alle, die das Motorrad vor allem wegen seines Charakters wählen. Wenn das Fahrgefühl, der Stil und die klassische Art zu beschleunigen wichtiger sind als maximale Allround-„Neutralität“, dann passt die V7 III besonders gut. Sie ist ideal für entspannte Ausfahrten, bei denen das Motorrad Teil des Erlebnisses ist.
Fazit:
Der CFmoto 800 MT Explore ist die überzeugendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Touren gleichermaßen funktioniert und dabei ein planbares, vielseitiges Fahrgefühl liefert. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und ein „einfach gutes“ Gesamtpaket bevorzugt, wird mit dem CFmoto im Vergleich glücklicher.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken aus, wenn Stil, Motorcharakter und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein austauschbares Fortbewegungsmittel anfühlt, sondern wie ein echtes Stück Fahrkultur, trifft mit der V7 III die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Allround & Touren-Vielseitigkeit sprechen eher für den CFmoto – Identität & Fahrgefühl mit Charakter eher für die Moto Guzzi.